Kategorie: Allgemein

Allgemeines aus der Floorballwelt

Pechsträhne geht weiter

Es ist schwierig die aktuelle Situation mit den richtigen Worten zu beschreiben, gegen die Baltic Storms folgte die siebte Niederlage in Folge, vier (!) davon in der Verlängerung. Trotz einer größtenteils überzeugenden Leistung verlor die Mannschaft 4:5 (2:1 ; 2:1 ; 0:2 ; 0:1).

Gerade die Anfangsminuten gaben Hoffnung auf den ersten Sieg seit November letzten Jahres. Mit viel Ballbesitz und einer stabilen Defensive gab es kaum Chancen für die Gäste, dafür aber mehr für unsere Mannschaft. Allerdings dauerte es 13 Minuten bis der erste Treffer des Spiels fiel: Nach seinen ersten fünf Spielen in der 2. Bundesliga netzte Jan Schweiger zum ersten Mal für die Bundesligamannschaft ein. Und nur eine knappe Minute später erhöhte Max Pelke mit seinem 9. Saisontor auf eine verdiente 2:0 Führung. Der Wille die Tore zu erzwingen und die Gegentore zu verhindern war der gesamten Mannschaft definitiv anzusehen und spiegelte sich auch klar im Spielstand wieder. Doch kurz vor der Pause fing man sich dann doch noch ein Gegentor durch einen Abpraller nach einem Freischlag, welches den Anschluss bedeutete.

Die Devise für das zweite Drittel war klar: Da anzusetzen, wo man am Ende des ersten Drittels aufgehört hat. Die Fehler aus der klaren Hinspielniederlage wurden nicht mehr gemacht und so war man auch viel besser in der Partie drinnen, als noch zuvor. Das unterstrich auch Ole Gerdsen mit seinem 20. Scorerpunkt in der laufenden Saison zum 3:1 nach gerade einmal einer gespielten Minute im Mitteldrittel. Gleichzeitig bewies die Mannschaft, dass auch die Unterzahl deutlich disziplinierter gespielt wird. Es folgte der zweite Treffer von Jan Schweiger und ein weiteres Gegentor, was den Zwischenstand von 4:2 für unsere Mannschaft bedeutete.

Das dritte Drittel war einmal wieder von Spannung geprägt, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Es waren die Gäste, die zweimal hintereinander trafen und das Spiel prompt ausglichen. Darauf folgten unkonzentrierte Abschlüsse, so konnte die Mannschaft nicht erneut in Führung gehen.

Also hieß es mal wieder: Verlängerung. Mit den extra 10 Minuten machte unsere Mannschaft die drei Male zuvor keine guten Erfahrungen und sollte diesmal auch nicht anders sein. Zwar gab es die ein oder andere Chance um endlich ein wieder ein Spiel zu gewinnen, doch es waren die Gäste, die in Überzahl das goldene Tor schossen und den Extrapunkt aus dem Schuhkarton entführten.

Die Enttäuschung innerhalb der Mannschaft ist natürlich groß, doch die nötigen Entwicklungsschritte der Mannschaft waren deutlich zu sehen. Mit Samuel Klose gab der erst 16 jährige Verteidiger ein vielversprechendes Debüt und mit Noah Ehrenfried kam für den Saisonendspurt ein wahres Eiche Urgestein zurück zur Mannschaft.

Da die Playoffs schon länger außer Reichweite sind, steht kommendes Wochenende das letzte Spiel der Saison an. Und es hätte kein besseres letztes Saisonspiel geben können, zu Gast sind am 9. April um 18 Uhr die Lilienthaler Wölfe. Das Derby Hinspiel ging noch mit 5:3 für die Wölfe aus, doch diesmal müssen sie im Schuhkarton antreten. Das Derby verspricht auf jeden Fall ein hitziges Duell, wir freuen uns auf euch und eure Unterstützung!

Damen sichern sich die Meisterschaft auf dem Kleinfeld

Am Sonntag hatten die Damen ihren letzten Spieltag auf dem Kleinfeld. Da Nordenham aufgrund von Corona abgesagt hat, hätte sie nur ein einziges Spiel gegen den TV Lilienthal davon abhalten können, Meister der Regionalliga Nordwest zu werden.

Um 11 Uhr war Anpfiff in unserem Schuhkarton. Die Damen starteten sehr motiviert und ehrgeizig, sodass nach nur 10 Sekunden das erste Tor auf Seiten der Lilienthalerinnen fiel. Nur 14 Sekunden später konnte Eiche die Führung auf 2:0 ausweiten. Nach einem Gegentor verlief das Spiel die nächsten Minuten dann aber torlos, was auf beiden Seiten teilweise durch Fehlpässe verursacht wurde. Doch unsere Damen konnten sich wieder fangen und die Führung bis zum Ende der 11. Minute auf 5:1 weiter ausbauen. Kurz danach konnte Lilienthal jedoch einen Anschlusstreffer zum 5:2 erzielen. Danach haben sich unsere Damen etwas zu sehr auf dieser Führung ausgeruht, sodass der Drang zum Tor weniger wurde. Bis zur Halbzeitpause änderte sich somit der Spielstand nicht mehr.

Nach einer Ansprache der Trainer, bei der die nachlassende Motivation angesprochen wurde, merkte man bei den Spielerinnen zum Start der zweiten Halbzeit eine deutliche Steigerung der Energie und der Torschüsse. Dadurch fielen ab der 3. Minute der zweiten Halbzeit spätestens alle 70 Sekunden die nächsten 5 Tore, sodass es vor der zweiten Hälfte in der zweiten Halbzeit bereits 10:2 stand. Nach weiteren schön herausgespielten Schüssen und Kombinationen konnte die Führung noch weiter ausgebaut werden. Der hart erarbeitete und sehr verdiente Meistertitel konnte schließlich mit den letzten drei Toren von Wiesje Wischer mit einem verdienten 15:2 besiegelt werden.

Die Begeisterung des Teams war sehr groß und die Vorfreude auf die lang ersehnte Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Juli steigt weiterhin – besonders da die letzten Meisterschaften aufgrund von Corona nicht stattfinden konnten. Die Konzentration der Eiche Damen liegt jetzt jedoch erst einmal auf dem Großfeld, denn hier geht die Saison noch bis Mitte Juni. Nächste Woche Samstag (02.04.) folgt dort nach vier Monaten Pause auch schon das nächste Spiel. Anpfiff ist um 15 Uhr im Schuhkarton. Kommt gerne vorbei!

Erfolgreiches Wochenende für die Junioren

Nicht nur die Damen und Herren hatten am Wochenende Spieltag, auch in der Jugend wurde gespielt. Die U13 Jungs und die U15 Mädchen traten am Samstag in Buntentor in der U13 Liga gegeneinander an. Nach knapp 2 Minuten gingen die Mädchen in Führung, doch die Jungs ließen nicht lange auf sich warten. Doch der gewonnene Bully der Jungen nach dem Ausgleich landete direkt im eigenen Tor – Glück für die Mädchen, Pech für die Jungs. Durch schöne Spielzüge auf der Seite der U13 und teilweise einigen Kommunikationsschwierigkeiten beim Verteidigen auf Seite der U15 konnten die Jungs mit einem Spielstand von 6:3 in die Pause gehen. Trotz vieler schöner Torchancen wollte der Ball der Mädchen auch in der zweiten Halbzeit nicht im Tor landen. Die Schüsse der Jungen hingegen schafften es deutlich öfter, sodass sie am Ende mit einem 11:4 Sieg aus der Partie gingen.

Aufgrund von Corona wurde nur noch ein weiteres Spiel an diesem Tag gespielt, die Eiche Mädels gegen den Gastgeber Buntentor. In diesem Spiel haben die Mädchen an ihre Leistungen aus der zweiten Hälfte gegen die Eiche Jungs angeknüpft, konnten den Ball zum Glück sehr viel häufiger im Tor versenken. Nach vielen schönen Einzelaktionen, aber auch Spielzügen und Schüssen, konnten sie mit einer 7:1 Führung in die Halbzeit gehen. Zum Ende des Spiels war neben der Konzentration leider auch oftmals die Kondition unserer Spielerinnen weg, wodurch Buntentor noch einige Tore schießen konnte, doch am Ende war es ein klarer Sieg der Mädels, mit dem Endstand 9:4. Alles in allem war es also ein erfolgreicher Spieltag für den TV Eiche Horn.

Harter Kampf, keine Belohnung

Im fünften Spiel hintereinander setzte es eine unglückliche Niederlage, diesmal passierte es wieder in Verlängerung. Bereits zum dritten Mal verliert die Bundesligamannschaft ein Spiel in der Verlängerung, auf Bundesligaebene gelang dies nur zwei weiteren Mannschaften. Trotz der großen Bemühungen endet die Partie gegen Roxel mit 6:7 (1:1 ; 1:3 ; 4:2 ; 0:1).

Lange mussten die Zuschauer nicht warten, bis der erste Treffer gefallen ist. Nach gerade einmal 34 Sekunden waren es die Gäste, die erstmals in Führung gehen konnten. Die Mannschaft von Trainer Andreas Kasche lief wieder einem Rückstand hinterher, doch auch hier zeigte man, dass ein früher Rückstand die Mannschaft nicht verunsichern kann. In der 4. Spielminute vollendete Daniel Serafiniak eine einstudierte Freischlagvariante, völlig allein stand er im Slot frei. Mit dem Ausgleich folgt auch der erste Scorerpunkt von Étienne Hoffmann, der den Treffer vorbereitet hat.

Die sonst gut funktionierende Überzahl ließ am Ende des ersten und am Anfang des zweiten Drittels gleich vier Mal die Chance in Führung zu gehen, im Gegenzug fing man sich in der Mitte des zweiten Drittels gleich zwei Gegentreffer. Doch auch diesmal bewies man Moral durch den Anschlusstreffer von Kai Ehrenfried, auch wenn das nur von kurzer Dauer war. 20 Sekunden nach dem 2:3 stellten die Gäste den alten zwei Tore Abstand wieder her. Mit dem Spielstand gingen beide Mannschaften dann auch in die Pause.

Das letzte Drittel hatte es dann nochmal in sich. Knapp drei Minuten im letzten Drittel waren gespielt und Till Geiler nutzte zum ersten Mal eine von vielen Überzahlchancen. Mit nur einem Tor Rückstand war die Mannschaft voll drin im Spiel, doch manchmal liegen manche Aktionen nicht in der eigenen Hand. Es folgten drei Strafen innerhalb von zwei Minuten, wo die Mannschaft einen weiteren Gegentreffer hinnehmen musste. Trotzdem überstand man eine lange doppelte Unterzahl und kämpfte sich wieder ins Spiel zurück. Allen voran der Kapitän Till Geiler bewies einmal mehr sein können. Erst verkürzte er per Volley zum 4:5, dann glich Max Pelke vier Minuten vor der Verlängerung noch aus. Die Mannschaft wollte sich nach den wilden Minuten dann noch belohnen, doch daraus wurde erstmal nichts. Zwei Minuten vor dem Ende kam es zu einem sehr unglücklichen Eigentor und der erneuten Führung für Roxel. Doch neun Sekunden später glich Till Geiler erneut aus, noch bevor es zu einem 6 gegen 5 kommen konnte. Der Ausgleich bedeutete dann eine Verlängerung des Spiels.

Jetzt wollte man definitiv den Siegtreffer erzwingen und hatte gleich einige hochkarätige Chancen zu Beginn der Verlängerung. Doch es sollte wieder einfach nicht sein, zwei Minuten in die Verlängerung rein nutzten die Gäste einen Abpraller aus.

Somit sind auch rechnerisch die Playoffs außer Reichweite. Einen Blick auf die Tabelle sollte man dennoch werfen, denn jetzt geht es um den Klassenerhalt, gerade einmal vier Punkte trennt die Mannschaft vom letzten Platz und damit dem Abstiegsplatz. Bei noch drei offenen Partien trifft man unteranderem auf den direkten Konkurrenten den Baltic Storms, die auch gegen den Abstieg spielen.

Zuerst aber geht es auswärts ran, am kommenden Sonntag geht es in den Ruhrpott zu den Dümptener Füchsen, denen man zu Hause in der Verlängerung unterlag. Informationen zum Spiel werden in den kommenden Tagen noch folgen.

 

Bittere Pleite in Hannover

Es sollte auch diesmal wieder einfach nicht sein. In einer Partie voller Chancen verliert unsere Bundesligamannschaft trotz deutlicher Leistungssteigerung zum Spiel zuvor gegen die Hannover Mustangs mit 7:2 (4:1 ; 1:0 ; 2:1).

Gegen offensivstarke Hannoveraner war die Ansage deutlich: Die Defensive muss stehen, nur so lässt sich dieses Spiel gewinnen. Gleichzeitig müssen die Chancen im Angriff konsequent genutzt werden. Doch es waren die Mustangs, die in der 6. und 7. Spielminute gleich zweimal in das Tor von Goalie Justus Appenrodt trafen und so trotz mehrerer Chancen unserer Mannschaft davonzogen. Davon ließ man sich diesmal aber nicht beirren und blieb geduldig im Aufbauspiel, so war es dann Daniel Serafiniak, der sechs Minuten später einen Abpraller verwertete und den Abstand auf 2:1 verkürzen konnte. Kurz darauf folgte ein 4 gegen 4 für zwei Minuten, wo erneut die Mustangs den Ball im Tor unterbrachten und kurz vor Ende des ersten Drittels auch noch auf 4:1 erhöhten.

Allerdings ist die Chancenerarbeitung unserer Mannschaft immer noch sehr gut, einzig an der Verwertung mangelte es im Spiel. Das spiegelte sich im zweiten Drittel wieder anhand der gesamten Aktionen in den folgenden 20 Minuten. Keine Strafen auf beiden Seiten, aber ein Tor auf Seiten der Hannoveraner. Erzielt hat es ein alter Bekannter in Person vom langjährigen Kapitän unserer Mannschaft Daniel Plate, der vor ein paar Jahren zu den Mustangs gewechselt ist.

Im dritten Drittel galt es dann wie im Spiel zuvor noch einmal alles reinzuwerfen und zuversichtlich zu bleiben, dass das Spielglück irgendwann greifen wird. Doch auch hier waren es die Gastgeber, die wieder zweimal trafen und ihre Führung auf 7:1 ausbauten. Drei Minuten vor Schluss nutzte dann Kapitän Till Geiler eine der sehr vielen Chancen und setzte damit den Schlusspunkt der Partie.

Nach dem Spiel steht man aktuell auf Platz 5 der 2. Bundesliga Nord/West. Damit liegt das Erreichen der Playoffs nicht mehr in den eigenen Händen, es gilt nun an Platz 4 anzuknüpfen und den Klassenerhalt schnell klarzumachen. Die nächste Chance bietet sich am 19. März in heimischer Halle an. Zu Gast ist der BSV Roxel, Anpfiff ist in drei Wochen dann wie gewohnt um 18 Uhr, wir freuen uns euch wieder daheim begrüßen zu dürfen!

Revanche nicht geglückt

Mit absolutem Siegeswillen ging es für die Bundesligamannschaft in den hohen und stürmischen Norden, um das Hinspiel gegen die Gettorf Seahawks wett zumachen. Dass sich die Spiele in Gettorf allerdings als sehr schwer erweisen, wurde auch diesmal deutlich. Die Mannschaft verliert am Ende dann doch deutlich auswärts mit 5:11 (5:3 ; 5:1 ; 1:1).

Die Ansage von Trainer Andreas Kasche vor dem Spiel war klar: Der Fokus muss auf den Basics liegen, denn sonst macht man die konterstarken Seahawks selbst nur stärker. Lange hat es trotzdem nicht gedauert, bevor die Gastgeber per Doppelschlag innerhalb der ersten zwei Minuten mit zwei Schüssen zur 2:0 Führung trafen. Die gesamte Mannschaft musste sich erstmal schütteln und wach werden, das gelang dann in der 10. Minute Julia Noël mit dem Anschlusstreffer zum 2:1. Doch auch danach zeigten die Gettorfer ihre Offensivstärke und schlugen erneut doppelt innerhalb von nur ein paar Sekunden zu. Das Spiel begann sehr torreich, denn auch zwei Treffer unserer Mannschaft ließen nicht lange auf sich warten. Erst netzte Till Geiler sehenswert von der Mittellinie ein und nur 37 Sekunden später verkürzte Ole Gerdsen mit seinem Tor auf 4:3. Den Schlusspunkt setzten abermals die Seahawks mit dem 5:3.

Die Mannschaft zeigte gerade im ersten Drittel unabhängig von den Gegentoren eine engagierte Leistung und erkämpfte sich ein paar gute Chancen, die lediglich nicht genutzt wurden. Daran wollte man auch im zweiten Drittel anknüpfen, was nach nur 28 Sekunden gelang. Hannes Klimbert sah sich mit dem Ball in viel Raum und nutzte die Zeit, um den Torhüter der Gettorfer auszugucken und auf 5:4 zu verkürzen. Doch auch die Gastgeber ließen nicht locker und legten weitere fünf Treffer im Mitteldrittel nach.

10:4 also der Pausenstand vor dem finalen Drittel. Das musste die Mannschaft erstmal sacken lassen, den Erwartungen entspricht das Ergebnis sicherlich nicht und so klang auch die Ansprache von Andreas Kasche. Im letzten Drittel nochmal alles reinwerfen und versuchen das Beste aus dem zu machen, was noch möglich ist. Schaut man sich den Spielstand von 1:1 im letzten Drittel an, darf man schon sagen, dass gerade in der Defensive vieles definitiv besser lief. Das lag vor allem auch am Torhüter Timothy Lizotte, der wie auch in seinen Einsätzen zuvor einige Chancen vereitelte. Doch auch in der Offensive lief es besser. Das einzige Tor in der 9. Spielminute des Drittels war zwar ein sehr schön rausgespieltes Überzahltor, doch auch im Spielaufbau zeigte man sich geduldiger und weniger fahrlässig, als in den Dritteln zuvor.

Am Ergebnis änderte die Leistungssteigerung allerdings nichts. Jetzt muss das Spiel abgehakt werden, denn viel Zeit bis zum nächsten wichtigen Spiel ist nicht mehr. Am Sonntag geht es erneut auswärts raus, diesmal heißt der Gegner Hannover Mustangs. Im Hinspiel gab es einen 8:6 Heimerfolg, die drei Punkte sollen auch diesmal mit nach Bremen kommen.

Niederlage in denkwürdigem Spiel

Es war eines dieser Spiele, die man trotz sehr guter Leistungen nicht gewinnt. Unsere Mannschaft entführt trotz der Niederlage einen Punkt aus dem Topspiel gegen die Dümptener Füchse.

Im Kampf um die Playoffs war allen bewusst, dass aus diesem Spiel unbedingt Punkte gewonnen werden müssten. Und genauso starteten die Jungs auch ins Spiel rein, es kam sofort zu einer Vielzahl an Chancen und viele Phasen mit Ballbesitz. Die erste Aktion des Spiels gehörte dem Debütanten Jan Schweiger, der in der 11. Minute gleich auf der Strafbank für zwei Minuten Platz nahm. Hier kamen die Gäste zum ersten Mal zu einer Torchance und nutzten ihre eigene Überzahl zur 1:0 Führung. Davon ließ sich die Mannschaft allerdings nicht beeinflussen und setzten da an, wo sie vor der Unterzahl aufgehört hatten. Eine weitere Unterzahl überstand man problemlos und netzte selbst ein. 36 Sekunden vor der Pause glich Ben Schönfelder zum richtigen Zeitpunkt aus, die Vorlage kam von Hannes Klimbert.

Das zweite Drittel gestaltete sich ähnlich vom Spielverlauf, viele Chancen unserer Mannschaft, aber keine Tore. So waren es wieder die Füchse, die mit einem Tor in der 34. Minute abermals in Führung gingen. Doch der erneute Ausgleich ließ diesmal nicht so lange auf sich warten, zwei Minuten später traf Ole Gerdsen zum 2:2. Anders als im ersten Drittel gab es aber diesmal keine weiteren Strafen, sodass man mit nur zwei erzielten Toren im Drittel in die Pause ging.

Dann nahm das Drama seinen Lauf. Erneut wurden nur zwei Tore im Drittel erzielt, erneut waren es die Füchse mit der Führung und erneut folgte prompt der Ausgleich durch Kapitän Till Geiler. Dramatisch war es, da das Drittel überschattet war von vielen Strafen, die das Spiel letztlich in die Verlängerung zwangen. Zu erwähnen ist allerdings die stark gespielte Unterzahl, allein die letzten fünf Minuten überstand man mit einem Mann weniger.

Für diese Leistung wollte man sich dann in der Verlängerung mit dem Extra-Punkt belohnen, doch wie auch schon in den Dritteln zuvor waren es die Gäste mit dem Lucky-Punch und somit dem Sieg in der Verlängerung.

Enttäuscht über den Ausgang des Spiels war die Mannschaft definitiv, umso zuversichtlicher darf man mit Blick auf die kommenden Spiele sein. Mit den guten Leistungen aus den vergangenen zwei Spielen darf man trotz der Niederlagen zufrieden sein. Hervorzuheben ist die Leistung von Justus Appenrodt, der U19 Nationalspieler hielt mit seinen überragenden Paraden die Mannschaft lange im Spiel.

Das nächste Spiel in der 2. Bundesliga ist ein Auswärtsspiel am kommenden Sonntag. Die Reise geht zu den zuletzt offensivstarken Gettorf Seahawks. Ein Update zu den dort geltenden Regeln für mitreisende Zuschauer und ob es einen Livestream geben wird folgt in den kommenden Tagen.

Eintragen dürfen sich unsere Fans den 19.03.2022, in rund einem Monat empfangen unsere Jungs zu Hause den BSV Roxel.

 

Zweite Mannschaft verliert packendes Topspiel

Nach einem guten Start musste sich unsere 2. Mannschaft am Sonntag mit 2:5 dem Tabellenführer der Jamasi Regionalliga Nordwest Mittelnkirchen geschlagen geben.

Im ersten Drittel war unsere 2. Garde das überlegende Team und ging so folgerichtig erst 1:0 durch einen unserer Spielertrainer, Noah Ehrenfried (Assist Ole Gerdsen), und später 2:0 durch Étienne Paul Hoffmann (Assist Denis Komarov) in Führung. Auch in Unterzahl durch eine 2 Minuten Strafe konnte die Mannschaft die Null halten, da die Verteidigung gut organisiert war und die eingesetzten Torhüter Justus Appenrodt und Louis Schaidl eine hervorragende Leistung zeigten.

Am Anfang des zweiten Drittels fiel dann bitter in doppelter Unterzahl, also 5 gegen 3, der erste Gegentreffer. Im weiteren Verlauf des Drittels nahm das Spiel etwas an Spannung ab, sodass das zweite Drittel ohne weitere Tore oder viele gute Chancen endete.

Der letzte Abschnitt des Spiels ging dann an die Tabellenführer, womit sie das Spiel gewinnen konnten. Zu Beginn des Drittels erzielten die Mittelnkirchener das 2:2, woraufhin die Mannschaft dann einige Mehrfachtorchancen liegen ließ. Nun hätte das Team, welches das 3:2 erzielen würde, die besten Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen. Dies taten schließlich die Mittelnkirchener in der 15. Minute, nach weiteren vergebenen Großchancen.

Daraufhin nahm unsere Mannschaft den Torhüter raus und spielte ein 6 gegen 5, konnte jedoch nicht den Ausgleich erzielen. Hingegen nutzten die Mittelnkirchener das leere Tor konsequent aus und entschieden das Spiel mit 2:5 für sich.

Grundlegend absolvierten unsere 2. Mannschaft eine souveräne Leistung und zeigte Kampfgeist. Jedoch sollte das Team an der eigenen Torgefährlichkeit arbeiten, um siegreich aus solchen Spielen gehen zu können.

Das nächste Spiel ist das Rückspiel gegen Mittelnkirchen am 19.02.2022. Bis dahin kann und muss das Spiel aufgearbeitet werden, um dann das Rückspiel zu gewinnen.

Damen behalten die Nerven und bleiben auf Meisterschaftskurs

Für unsere Damen gab es dieses Wochenende gleich doppelten Grund zu feiern! Als Geburtstagsgeschenk für unsere Nummer #24 Wiesje Wischer, nimmt das Team einen Sieg aus Sedelsberg mit nach Hause. In ihrem wahrscheinlich wichtigsten Kleinfeld Spiel der Saison schlagen sie den STV Sedelsberg mit 10:6.

„Von Anfang an mit voller Power ans Spiel herangehen und diszipliniert Verteidigen, dann fallen die Tore vorne ganz von allein.“ , war die Ansage der Kapitänin Patti Eikhorst im Motivationskreis vor Spielbeginn. Dass die Spielerinnen sich diese Worte zu Herzen genommen hatten, konnte man direkt in den ersten Minuten deutlich erkennen. Trotz eines Gegentores zum 0:1 in eigener Unterzahl, ließ niemand den Kopf hängen, wodurch die 1. Hälfte nach vielen schönen Kombinationen mit einer 5:2 Führung beendet werden konnte.

Zu Anfang der zweiten Spielhälfte taten sich unsere Damen dann allerdings etwas schwerer und fingen sich drei Gegentore, was für Sedelsberg den unerwarteten Ausgleich bedeutete. Von diesem Moment an hätte viel schiefgehen können, die Anspannung in der Halle war deutlich zu spüren, denn dieses Spiel würde mit größter Wahrscheinlichkeit über die Meisterschaft der Damen Kleinfeld Regionalliga entscheiden.
Unsere Damen schienen sich die Worte ihrer Kapitänin von vor dem Spiel nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. Ab 4 Minuten vor Schluss begann ein schieres Torfestival, sodass die Anzeigetafel nach 40 gespielten Minuten 10:6 für Eiche anzeigte.

Besonders Patrizia Eikhorst selbst, konnte mit 3 Scorerpunkten in weniger als 4 Minuten einen entscheiden Impuls setzen. Auch in diesem Spiel konnte Nationalspielerin Julia Noël, die seit langem mal wieder in der Kleinfeld Liga antrat, ihr Können unter Beweis stellen. Mit 3 eigenen Tore hatte sie einen großen Anteil an diesem Erfolg!

Für unser Damenteam gilt es jetzt vollen Fokus auf den Rest der Saison zu legen. Es stehen noch einige Großfeldspieltage und noch ein Kleinfeldspieltag an. In diesem müssen die letzten 6 Punkte eingefahren werden, um das Ticket zur Damen Kleinfeld Deutschen-Meisterschaft zu ziehen. Und auch danach stehen Wochen mit hartem Training an, da unsere Damen sich nächste Saison einer ganz neuen Herausforderung stellen wollen…
Weitere Infos dazu folgen in den nächsten Tagen über unsere Kanäle.

Gemischte Gefühle nach dem Derby

„Bitter“ ist das Wort, welches den Ausgang des Derbys am besten beschreibt. Knapp drei Minuten vor Schluss führte unsere Mannschaft noch mit 3:2, nach 60 gespielten Minuten gewinnen aber die Lilienthaler Wölfe mit 5:3.

Bitter ist es, weil die Mannschaft von Beginn an voll im Spiel war. Knapp zwei Minuten in das erste Drittel rein traf Hannes Klimbert mit seinem ersten Bundesligator überhaupt sehenswert zum 1:0. Dem Druck der Wölfe konnte man sich gerade am Anfang gut widersetzen und einige Nadelstiche vorne setzen, einzig die Zahl der Abschlüsse wurde gering gehalten. Doch auch die Gastgeber konnten nach sechs Minuten eine ihrer Chancen in ein Tor ummünzen, welches allerdings ein wenig aus dem Nichts kam. Aber nicht nur die Defense konnte sich von der besten Seite präsentieren, auch die Unterzahl blieb in zwei Strafen im ersten Drittel ohne Gegentor. In der zweiten Unterzahl ließ man sogar nicht einen einzigen Schuss auf das eigene Tor zu.

 

Das zweite Drittel gestaltete sich ähnlich torarm wie das erste Drittel. Trotzdem begann unsere Mannschaft das Spiel deutlich besser unter Kontrolle zu bekommen, einzig die wenigen aber klaren Torchancen wurden nicht genutzt. So wurde die starke Leistung im Mitteldrittel nicht belohnt und man fing sich ein sehr unglückliches Eigentor.

Die Ansprache in der letzten Pause war dementsprechend optimistisch. Auf die bisher gezeigte Leistung konnte und musste man definitiv stolz sein. So knüpfte die Mannschaft weiter an die gute Leistung an und drehte das Spiel innerhalb von sechs Minuten durch Tore von Jonathan Eidam und Best-Player des Spiels Till Geiler zur zwischenzeitlichen 3:2 Führung. Lange konnte man danach die Führung souverän verteidigen, dann aber folgten die letzten drei Minuten, die den Spielausgang des Derbys massiv beeinflussten. Die Wölfe nutzten gleich drei Chancen und drehten das Spiel wieder zu ihren Gunsten. Die Gefühlslage nach dieser dramatischen Schlussphase war dementsprechend gemischt.

Das Trainerteam ist nach diesem Spiel sehr positiv gestimmt. Und auch die Mannschaft weiß, dass sich die Trainingseinheiten der vergangenen Monate mehr als nur gelohnt haben. Das ist das Lehrgeld, was die noch so junge Mannschaft zahlen muss. 

Ein großer Dank gilt natürlich wieder den anwesenden Fans. Ihr macht das Derby mit zu dem, was es ist!