Kategorie: Senioren

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Einmal Bremer Kreuz und dann rechts links

Kurze Fahrtwege zu Auswärtsspielen sind herzlich willkommen. Man kann sich schön im eigenen Heim morgens langsam auf das Spiel vorbereiten und fährt nachmittags eben hin, um zu spielen. Kein Aufbauen, kein Abbauen. Aber alles vor der Haustür.

Gegen Uphusen (Regionalliga) war die Favoritenrolle klar unseren Jungs zugeteilt worden. Verständlich und wohl auch berechtigt, wenn man sich das Ergebnis mit 14:3 ansieht. Aber solche Spiele sind eine Herausforderung für die mentale Stärke eines Teams. Gewinnt man das erste Drittel ungefährdet mit 8:1 dann kann es kaum besser werden in den kommenden Dritteln und man gerät in die Gefahr das Spiel nicht mit den nötigen Respekt und Ernst zu Ende zu spielen. Also muss man sich andere oder weitere Ziele setzten für diese Momente neben dem Tore schießen. Eines unserer Ziele war es taktische Anweisungen durchzuführen. One-Touch oder Pressung oder einfach den Gegner kommen lassen und selber Kontern. Alles Möglichkeiten mit dem drohenden Konzentrationsabfall umzugehen.

Das gelang uns mal besser und mal schlechter. Das Überzahl war zu hektisch begonnen und führte leider zu einem sehenswerten Alleingang des Gegners auf unser Tor. Zweites Drittel 2:1. Drittes Drittel 4:1.

Unter dem Strich ein Sieg und die Möglichkeit ein paar Dinge auszuprobieren.

 

Die Zahlen zum Spiel

Dritter Sieg, im dritten Spiel

Auch in Butzbach waren unsere Jungs nicht zu stoppen. Und dabei sah es vor dem Auswärtsspiel für unsere Jungs nicht optimal aus. Beruflich und familiär verhindert oder verletzt konnten einige unserer Spieler nicht antreten, so dass eine kleine Mannschaft aus 8 Feldspielern und 2 Torhütern den Weg in den Süden auf sich nahmen.

Der Beginn des Spiels war in Eiche Hand. Schnelle, schöne Ballstaffetten und auch ein schnelles Tor nach 48 Sekunden zeigten, dass wir gekommen waren um Punkte mit nach Bremen zu bringen. Nach dem zweiten Treffer wachte dann der Gegner kurz auf, um selber ein Tor zu erzielen, was aber an der Überlegenheit unserer Mannschaft zu Beginn des Spiels nichts änderte. Die Heimmannschaft musste zwei Mal einen unserer Jungs durch ein Foul am Tore schießen hindern. Zwei Strafstöße waren die Folge, einer wurde verwandelt.

Marcel traf in Überzahl und saß selber 2 Minuten
Marcel traf in Überzahl und saß selber 2 Minuten

Im zweiten Spielabschnitt wollte man zunehmend die Kräfte schonen, was den Gegner unnötig stark machte. Es wurde ruppiger und es folgten neben Zeitstrafen auf beiden Seiten, leider auch unschöne Szenen, die eigentlich mit dem roten Karton geahndet hätten werden müssen. Der Frust der Heimmannschaft über unseren vierten Treffer in einer unserer Schwächephasen, ließ das Gemüt eines gegnerischen Spielers etwas überschäumen, der sich dann auf der Strafbank wiederfand und sich dafür lobte, dass er für seine zwei Unsportlichkeiten Rot hätte sehen sollen. Immerhin war er einsichtig. Die Schiedsrichter lösten die Situation souverän und zeigten Klasse und Übersicht. Hut ab dafür.

Zu acht wird es im dritten Drittel enger. Zum Glück versuchte der Gegner es mit harten Körpereinsatz, was zu weiteren Zeitstrafen führte. Die kurze Besprechung des Überzahlspiels führte dann zu zwei Treffern durch Marcel Westermann. Das Spiel war wohl weitestgehend entschieden, auch wenn der Gegner noch mal alles versuchte und unsere Kräfte langsam schwanden. 2 Treffer zur Ergebniskorrektur. Endstand 6:3 für Eiche. Passt schon.

3 Eiche Teams starten in die Damen KF Saison

Im ersten Spiel mit Bremer Beteiligung trafen Eiche grün auf die SG Lilienthal/Seebergen. Die teilweise sehr jungen Eiche Mädels haben stark gekämpft und sich nicht entmutigen lassen und so wurden sie auch mit den ersten 4 Saisontoren belohnt. Das wichtigste, dass sie ihren Spaß nicht verloren haben, lassen auch die 18 kassierte Tore etwas in den Hintergrund stellen.

Im nächsten Spiel trafen die Damen des Eiche Horn 1 Teams gegen Sedelsberg, die dieses Jahr, genauso wie Eiche Grün und Eiche Gelb in ihre erste Saison starten. Gegen ein stark kämpfendes Team konnten die Eiche Damen 8 mal den Ball in das Tor bringen. Am ende stand ein 8:1 auf der Anzeigetafel.

Als drittes im Bunde hatte dann auch das Team Eiche gelb ihr Debüt in dieser Saison. Es wurde gegen die, schon aus dem ersten Spiel bekannten Damen, von der Spielgemeinschaft Lilienthal/Seebergen gespielt. Trotz des deutlichen Ergebnisses des ersten Spieles gingen die Mädels unbeeindruckt und ohne jegliches Zeichen von Angst in das Spiel. Nach der ersten Hälfte gab es einen Zwischenstand von 2:5 gegen die Damen in Gelb. In der zweiten Hälfte traf man selber leider nicht mehr und so musste man sich am Ende mit einem 12:2 geschlagen geben.

Im vierten Spiel gab es das erste Vereinsinterne Duell zwischen Eiche Horn 1 und Eiche Horn Grün: Das noch sehr junge Team im grünen Trikot hat stark gekämpft und die alten Hasen ordentlich geärgert. Dennoch gab es nach einer vorallem torreichen zweiten Hälfte eine 21:0 Niederlage.

Als letztes kam es zur Partie Eiche Horn Gelb gegen Braunschweig. Wie schon im ersten Spiel der Horner Damen, gab es auch hier einen Zwischenstand von 2:5. Am Ende war auch das Ergebnis ähnlich wie im ersten Spiel: 3:12.

Am Ende des 1. Spieltages waren die beiden Trainer sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer 3 Teams. Vorallem die vielen junge Spielerinnen überzeugten an ihrem ersten Spieltag und zeigten, dass sie durchaus schon bereit sind um in der Damen Liga mitzuspielen.

Der Mob hat Bock

Unsere Jungs starten mit 3-Punkten gegen den Aufsteiger DJK Holzbüttgen. Beim 1-6 Sieg sicherte sich Noah Ehrenfried sowohl die Torjäger- als auch die Strafbankkrone.

Optimal war der Start in die neue Saison nicht. Coach Teetz liegt bereits die gesamte Woche flach und musste von Zuhause aus die Daumen drücken. Auch Goalie Louis Schaidl trat die Reise nach Karst gar nicht an und hütete lieber das Bett, hätte ein Einsatz bei ihm auch kaum einen Sinn gemacht.

Die Partie in der sehr ansehnlichen Halle begann für unsere Herren ordentlich ohne jedoch zu brillieren. 3:0 nach den ersten 20 Minuten. Von den Gastgebern kam in der Offensive nicht allzu viel und wenn sie dann doch durchbrachen, war der glänzend aufgelegt Lizotte im Kasten zur Stelle.

Der Start ins 2. Drittel wirkte souverän, starten unsere Mannschaft doch schnell mit einem weiteren Treffer. Anschließend kamen aber die Hausherren und sorgten für Wirbel ohne allerdings ein Tor zu erzielen.

Der Gegner musste im letzten Drittel reagieren und so öffneten sich Räume, die unsere Jungs geschickt zu nutzen wussten. Noah Ehrenfried gelang sein Treffer Nummer vier an diesem Tage. Wären nicht auch noch seine vier Strafminuten dabei gewesen, hätte sein ohnehin schon gutes Spiel an diesem Tage noch besser ausgesehen. Klares Lob an den Youngster, der mit Rafal Fliegner und Lizotte zusammen die Matchwinner des Tages darstellte.

Trotz der zahlenmässig (zu-) vielen Unterzahlsituationen: Die Box hielt bis zum vierten Auftreten stand, konnte sogar ein Unterzahltor durch Adam Fliegner erzielen, ehe dann im letzten Boxplay der Ball dann doch etwas unglücklich im Bremer Tor landetet.

Unter dem Strich eine ordentlich aber ausbaufähige Partie. Kommende Woche geht es weiter in der Berckstrasse. Gegner wird dann Schenefeld sein. Zeit sich um die Schwachstellen zu kümmern und diese abzustellen, um die nächsten drei Punkte einzufahren. Denn „der Mob hat Bock“.

Vom Zweitältesten, von Kroge und nem „Bullen“

Rafal Fliegner U19
Rafal Fliegner im polnischen U19 Dress 2013 ©unihockey-pics.de

Unsere Neuen sind da. Mit Rafal Fliegner heißen wir den zweitältesten Fliegnerbruder in unserer Herrenmannschaft willkommen. Rafal hat Erfahrungen aus der polnischen U19 Nationalmannschaft und ist ein unglaublich schneller Verteidiger. Typ Terrier, an dem sich unsere gegnerischen Angreifer reiben müssen. Es wird schwer für sie werden, was gut für uns ist.

Stefan Karbaum // © unihockey-protal.de
Stefan Karbaum // © unihockey-protal.de

Auch Stefan Karbaum verstärkt unsere Defensive. Der gebürtige Hohenmölsener hat bereits einige Jahre in der 1. Bundesliga gespielt und ist nun auf Grund seiner Arbeit als Polizist in unsere Gegend gekommen. Einen Ordnungshüter in den eigenen Reihen zu haben, wird sicherlich nicht schaden und seine Art und Weise auf und neben dem Feld zu kommunizieren hat uns bereits sehr gefallen. Mal schauen, wie er sich im Spielbetrieb macht.

Florian von Kroge // ©unihockey-pics.de
Florian von Kroge // ©unihockey-pics.de

Eigentlich waren Bremer und Mittelnkirchener Floorballer nicht direkt befreundet. Man respektierte sich. Manchmal passiert es dann aber, dass sich Dinge ändern. Umso mehr freut es uns, dass wir mit Florian von Kroge einen Spieler aus Mittelnkirchen gewinnen konnten, der stark an unsere alten Bremer Jungs erinnert und sich gleich intrigieren und engagieren wollte. Sowas kommt immer gut an und wenn man dann auch noch in der Lage ist Floorball zu spielen, sind wir umso mehr erfreut ihn in unseren Reihen begrüßen zu dürfen.

Drei dürfen zur U19

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Was findet im Sommer statt? Richtig Trainingslager. Gerade die Nationalmannschaften nutzen gerne mal die Sommerpause um sich zu versammeln und gemeinsam an ihren Floorballfähig- und -fertigkeiten zu trainieren. Nun dürfen zum Trainingslager der Herren U19 Nationalmannschaft gleich drei Eichejungs reisen. Mit Marcel Westermann ein „alter Hase“ und mit Louis Schaidl und Nicloas Flathmann sogar gleich zwei unserer Torhüter. Wir wünschen ihnen viel Erfolg!

Torben verlässt die Familie

Torben 2006 in Bremen bei der U19
Torben 2006 in Bremen bei der U19 – Foto: unihockey-pics.de

Momentan sind unsere Herren leider keine Nr. 1 im Norden mehr. Und die zweite Liga ist für unseren Nachwuchs genau das Richtige. Aber irgendwann werden unsere Eigengewächse einen Schritt auf die große deutsche Bühne machen müssen und das ist nun mal Liga 1. Und auf Bremer Boden spielt momentan keine Mannschaft in dieser Liga. Auch Torben zieht es in die Vorstadt nach Lilienthal. Leicht ist es ihm nicht gefallen, dass hat man deutlich gespürt als wir am vergangenen Wochenende in Mittelnkirchen unsere Nr. 11 das vorerst letzte Mal in grün-gelb erleben durften.

Es ist ein wenig wie bei Bill Murray, der jeden morgen den Wecker mit dem selben Lied beginnt in „Täglich grüßt das Murmeltier“. Eiche bildet aus. Einige wenige bleiben. Viele zieht es wegen Beruf oder Ausbildung in die Ferne. Unsere Jungs sind weit rumgekommen. Nach Amsterdam, München, viele nach Köln, Stuttgart, Hannover, Kiel, Bochum und natürlich nach Berlin.
Wie geht man damit um? Was soll man machen? Was können wir besonderes tun? Viele Dinge auf die wir in der Zukunft Antworten finden sollten. Aber eines können wir: Jugendarbeit! Jeden Sommer versuchen es Youngster aus der eigenen Jugend, bei dem Herren Fuß zu fassen. Einige schaffen es. Einige brauchen noch Zeit. Und viele haben wir an die U17- oder sogar an die U19-Auswahlen herangeführt.  Sie einzubauen kostet Kraft und Energie. Sie beim ersten Tor zu erleben ist der Lohn. Mitzufiebern bei der Nominierung für die Auswahlen gehört dazu. Sich dann an ihre ersten Schritte am Schläger zurück zu erinnern lässt einen schmunzeln. Ausbilden macht einfach Spaß. Und viele haben in diesem Verein eine Art Familie entdeckt. So wie Torben. Viele haben ihn gelockt. Nicht erst jetzt.

Eiche ist wie eine Familie
Eiche ist wie eine Familie

Irgendwann muss man aber raus aus dem Nest. Vermissen werden wir ihn. Erfolg wünschen wir ihm. Ein Abschied für immer sieht irgendwie anders aus, denn vergessen hat er es nicht, wer ihm zum Floorball gebracht hat.

Vielleicht schauen wir auch mal vorbei und halten eine gelbe 11 in die Luft. Dann aber nur für Ihn.

Es kommt nicht immer aufs Siegen an

Warum spielen wir eigentlich Floorball? Manch einer mag sagen, dass wir gerne erfolgreich den Ball in den eigenen Reihen laufen lassen wollen mit dem Ziel, Tore zu erzielen und möglichst wenige zu kassieren. Siegen als oberste Prämisse und Niederlagen als tiefes Tal, durch das man schnell wieder heraus möchte.

Gerade junge Spieler tun sich schwer an Niederlagen etwas Positives zu entdecken. Wer Floorball nur deswegen spielt, der wird sich vermutlich nicht lebenslang dem Sport verschreiben.

Gestern war mal wieder so ein Tag, an dem das Spiel, das Ergebnis oder das „eigene“ Tor völlig in den Hintergrund getreten ist. Die letzte Partie der abgeschlossenen Saison ist nicht ausgespielt worden. Eiche in Mittelnkirchen. Ein Spiel, das eigentlich zu einem der spielerischen Höhepunkte der Saison hätte führen können. Die Punkte der Partie hätten zwar nichts an der Tabelle verändert, aber für die Psyche hätte es eine Menge bedeutet. Zweiter gegen Dritter. Das Spiel wurde abgesagt.

Es passieren Dinge im Leben, die zeigen einem, dass es nicht wichtig ist im Floorball zu gewinnen. Es sind die Leute, die man auf seinem Weg kennen lernt. Sie entscheiden darüber, wie man dieses Spiel spielt und was man für sein eigenes Leben mitnehmen möchte. Und leider gehört auch das Unfassbare zum Leben dazu.

Zwei Monate sind seitdem vergangenen und nun haben beide Mannschaften diese Partie nachgeholt. Ein Freundschaftsspiel mit Penaltyschiessen  und Grillen im Anschluss. 6:7 war das Endergebnis, das anschließende Penalyschiessen ging an uns.

Aber darum ging es nicht. Es ging ums Erinnern. Es geht um die Leute, die man trifft.

Pech und Sieg für die Damen

Am Sonntag ging es für unsere Damen wieder einmal in den hohen Norden nach Bordesholm. Mit Co-Trainer Daniel Plate machten sich 11 Damen auf den Weg um den vorletzten Spieltag der Kleinfeld Saison zu bestreiten. Im ersten Spiel trafen die Hornerinnen auf die Damen des TSV Neuwittenbek. In der ersten Hälfte bestimmten die Bremerinnen das Spiel und konnten schnell durch Lydia Buchal nach Vorlage von Antonia Treml in Führung gehen. Nach zwei weiteren Treffern durch Lydia Buchal stand es damit zur Halbzeit stand es 3:0. Nach einem unglücklichen Gegentor in der 12. Minute der zweiten Hälfte ließen sich unsere Damen das Spiel aber aus der Hand nehmen. Sie spielten unkonzentriert und die Zuteilung in der Abwehr stimmte zu häufig nicht. So war es den Damen des TSV Neuwittenbek zur Hälfte der 2. Halbzeit möglich den Anschlusstreffer und nur wenige Minuten danach den Ausgleich zu erzielen. Die Führung der Neuwittenbekerinnen ließ nicht lange auf sich warten. Daniel Plate nahm daraufhin eine Auszeit. Seine Ansprache zeigte ihre Wirkung und die Bremerinnen schafften es sich zurück in das Spiel zu kämpfen. Lydia Buchal erzielte nach erneutem Zuspiel durch Antonia Treml den Ausgleich. Es ging also in die Verlängerung. Leider hatten die Bremerinnen in dieser nochmals Pech und mussten sich nach einem unhaltbar abgelenkten Schuss mit 4:5 geschlagen geben.

Im zweiten Spiel hieß es die SG Gettorf/Barkelsby zu schlagen. Die Blöcke wurden umgestellt und mit neuer Energie starteten die Damen ins Spiel. Nach 4 Minuten gelang Joana Rietdorf der erste Treffer der Partie. Lina Werpup-Stüwe konnte die Führung mit zwei weiteren Treffern ausbauen. Den letzten Treffer der ersten Halbzeit erzielte erneut Joana Rietdorf nach Vorlage durch Lina Werpup-Stüwe. Zur Pause stand es 0:4 für Eiche. In der zweiten Halbzeit trafen Anita Hiertz und Joana Rietfdorf und bauten die Führung auf 0:6 aus. Durch einen Fehler in der Abwehr der Hornerinnen gelang es der SG Gettorf/Barkelsby in der 9. Spielminute der zweiten Halbzeit dann ein Tor zu erzielen. Durch zwei weitere Treffer von Anne Werpup und Lina Werpup Stüwe stand es am Ende der Partie 1:8 für den TV Eiche Horn.

Stefanie Dabrowski, reddevils.org

Hitzige Gemüter beim Heimsieg

Ein schweres Stück Arbeit liegt hinter unseren Herren. Am Samstag waren die Aufsteiger aus Schenefeld zu Besuch. Im Hinspiel war die Entscheidung zu unseren Gunsten erst kurz vor Schluss in Unterzahl gefallen. Und auch an diesem Samstag wurde es kein leichtes Spiel. Noch dazu machte man sich das Leben durch unnötige Strafen das leben schwer.

Es dauerte einen Augenblick bis beide Mannschaften ins Spiel gefunden hatten. Das Spiel wurde intensiv geführt zeitweise etwas hektisch. Die Jungs ließen wie verabredet den Gegner in deren Hälfte spielen um in der eigenen Hälfte kompakt zu stehen. Diese Taktik war erfolgreich und so ließ man nicht viele Chancen zu. In der 7. Minute war es dann Andreas Kasche der das erste Tor erzielte. Die Freude sollte aber nicht lange währen, bloß 30 Sekunden Später leistete sich Spielertrainer Daniel Plate einen kapitalen Fehlpass in der eigenen Hälfte. Die Chance ließ der Gegner sich nicht nehmen, 1:1. In der 12. Minute sollten die Gäste sogar noch in Führung gehen doch diesmal waren die Bremer nicht um eine Antwort verlegen. Direkt nach dem Wiederanpfiff gelang Marcel Westermann der erneute Ausgleich, gleichzeitig der Pausenstand. Kurz vor Ende des Drittels war es dann Wieder Westermann der auf sich aufmerksam machte, allerdings nicht sportlich. Der Junge Spieler lies sich provozieren und zum Nachtreten hinreißen. Er traf den Gegner zwar nicht aber schon die Absicht ist Strafbar. Folgerichtig wurde er somit von den Schiedsrichtern zum Duschen geschickt. Nun galt es auch noch fünf Minuten in Unterzahl zu überstehen.
Die Drittelpause wurde zum Durchatmen genutzt und auch die restlichen Minuten in Unterzahl wurden überstanden. Es blieb weiter Spannend aber Tore vielen noch nicht. Adam Fliegner kam ins Spiel und hätte beinah mit seiner ersten Ballberührung das Tor gemacht, scheiterte aber knapp. Etwas später machte er es besser und konnte vor dem Tor den Ball behaupten und einnetzen (33.). Als Fabian Stüble in der 37. Minute den Vorsprung auf 4:2 erhöhen konnte waren die Horner auf einem guten Weg. Das er nach seinem Treffer gleich seinem Gegenspieler mitteilte, das Tor für ihn geschossen zu haben war dann aber wieder sehr unnötig und wurde auch mit einer 10-Minuten-Strafe geahndet. Wieder konnte der Unterzahlblock aber schlimmeres verhindern. So ging es mit einer zwei Tore Führung ins letzte Drittel.
Plate, der das Traineramt übernimmt während Trainer Teetz im Urlaub bunte Getränke mit Sonnenschirmchen nippt, hatte nur eine Bitte in der Pause, keine weiteren dummen Strafen. Das Spiel blieb erstmal unverändert bis Kasche und ein Gegner sich ineinander verkeilten und beide auf der Strafbank abkühlen durften, dumm. Aber zumindest keine Unterzahl. Im vier gegen vier Konnten die Hausherren einige Chancen kreieren und den Platz nutzen. Erst scheiterte Rasmus Wienemann noch nachdem er hervorragend von Plate freigespielt wurde, doch etwas später konnte er vors Tor ziehen und dank passiver Verteidiger den Torhüter überwinden. In der 51. Minute gelang den Hornern durch Noah Ehrenfried auch noch das 6:2 und damit sollte das Spiel entschieden sein. Die Bremer konnten jetzt das Spiel ruhig zu Ende bringen und auch durch zwei Treffer der Gäste ließ man sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Somit stand zu Drittelschluss ein 6:4 zu Buche.
Es war ein hartes Spiel in dem sich die manchmal zu Hitzköpfigen Bremer aber nicht ihr Spiel aus der Hand haben nehmen lassen und mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung einen verdienten Sieg feiern konnten. Die Gäste haben ein starkes Spiel geliefert und den Zuschauern einen sehr unterhaltsamen Abend geboten. Mit etwas mehr Erfahrung in der 2. Liga wächst da bei Hamburg eine weitere Starke Mannschaft für die Liga ran.

Am nächsten Wochenende geht es für die Bremer nach Butzbach, ohne Westermann der mindestens für das Spiel gesperrt sein wird. Und am 22.2. steht dann das nächste Heimspiel gegen den WFC Münster an. Bis dann.

TV Eiche Horn Bremen: BW Schenefeld 6:4 (2:2;2:0;2:2)
Fabian Stüble, Christian Weck, Alan Fliegner, Noah Ehrenfried, Marcel Westermann, (C) Daniel Plate, Rasmus Wienemann, Rune Hiort, Torben Kleinhans, Till Geiler, Adam Fliegner, Andreas Kasche, Jan-Peter Schrübbers, (T) Louis Schaidl, (T) Timothy Lizotte