Kategorie: Senioren

Hier finden sich alle Artikel zu unseren Seniorenmannschaften

Starker Auftritt des Aufsteigers

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Kasche traf zwei Mal…

Wenn der Tabellenführer gegen den Aufsteiger spielt, dann denkt man ja durchaus eher an eine klare Geschichte. Wenn diese Partie aber auch die Spitzenbegegnung zwischen Erstem und Zweiten ist, dann sieht es schon mal ganz anders aus. So geschehen beim letzten Heimspiel.

Die Gäste aus Holzbüttgen spielten extrem diszipliniert und machten ihre Räume sehr eng. Kein Wunder also, haben sie doch mit unserer Mannschaft zusammen die wenigsten Tore der Saison kassiert. Das bedeutet was. Der Unterschied zwischen Platz 1 und 2 macht dann aber die Offensive aus. Unsere Jungs haben bisher 104 Mal getroffen. Holzbüttgen nur halb so oft. Ligaschlusslicht.

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…aber Adam war nach seiner Verletzung heiß! 2 Tore 4 Assist. Da ist jemand bereit für die Playoffs.

Das erste Drittel passte dann zu dieser statistischen Überlegung. Unsere Jungs gingen mit drei Treffern in Führung. Holzbüttgen erzielte nur ein Tor. Zwei Eigentore sorgten dann aber für den Ausgleich. Bitter, aber die Spielanteile und die Qualität der Chancen, waren deutlich auf unserer Seite. Im zweiten Drittel zog man dann auch etwas davon, sicherte sich einen komfortablen Vorsprung im letzten Drittel, ehe die Gäste noch mal selber zwei Mal jubeln durften. Endstand 8:5.

Unsere Jungs haben nun zwei Wochen Spielpause. Das Final4 findet in Chemnitz statt. Folglich gilt es sich jetzt noch mal Extrapuste für die Playoffs zu erarbeiten. Die harten Brocken warten noch auf uns und ein Auswärtsspiel in Schenefeld schließt die Ligaphase ab. Wir freuen uns auf die kommenden Wochen. Jetzt aber erst mal wieder Ärmel hochkrempeln.

Sack zugemacht, aber noch nicht fertig

Unsere Herren sind seit dem vergangenen Wochenende uneinholbar Sieger der 2. Liga Nord/West nach einem 10:4 Sieg über die Frankfurt Falcons.

Noah hielt dagegen

Ein Zwischenziel, dass erreicht wurde, aber es gibt noch viele weitere Ziele, die man erreichen möchte. Das wichtigste Ziel ist immer das kommende Spiel und da ist am Samstag der Tabellenzweite aus Holzbüttgen zu Gast. Der Aufsteiger, der als

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Rafal Flieger war wieder eine Bank

Überraschungsmannschaft auf Platz 2 verweilt möchte sich gerne für die Playoffs qualifizieren und da käme ein Sieg bei uns sicherlich gelegen. Unsere Jungs sollten also achtsam in die Partie gehen. Sicherlich wird es auch interessant sein, was Coach Teetz sich dieses mal ausgedacht hat. Gibt es Veränderungen in der Aufstellung? In der Taktik? Wer ist krank, wer verletzt? Wer braucht mal eine Pause?

Nach dem Ligasieg ist vor dem nächsten Spiel. Wie lang können die Playoffbärte werden? Fragen über Fragen und (Vorsicht Frase!), die Antwort liegt auf dem Platz.

Wir haben Lust auf mehr… In diesem Sinne. Wir sehen uns in der Berckstrasse.

Fakten und Infos zum Spiel gegen Frankfurt gibt es hier.

Der Reiz des Unperfekten

Vom Nutzen einer Niederlage und vom letzten Spiel im Speziellen soll dieser Artikel handeln oder einfach vom Reiz des Unperfekten.

Die Bank war nicht so gut besetzt wie zuletzt.
Die Bank war nicht so gut besetzt wie zuletzt.

Eine perfekte Saison ist meist mit einer weißen Weste verbunden. Null Niederlagen, kein Punktverlust. Alles Siege. Es suggeriert einem eine Dominanz, die sich gut anfühlt. Andere haben es vorgemacht. Kaufering in ihrer letzten 2. Liga Saison oder Weißenfels, die es jahrelang schafften ungeschlagen zu bleiben.

Bisher verlief unsere Saison genau nach einem solchen Muster. 10 Siege, 0 Niederlagen. Kein Punktverlust. 14 Punkte Vorsprung auf Platz 2. Dominanz beschreibt es wohl ganz gut.

Dominanz, die den Glauben weckt, unschlagbar zu sein (was Liga 2) angeht. Übermut kommt…

…vor dem Fall. Unsere Herren waren vergangenen Sonntag zu Gast beim TSV Neuwittenbek. Dünn besetzt, aber dennoch siegessicher.

Das erste Drittel wurde auch prompt genutzt zu zeigen, wer hier Nr. 1 ist. 2:0 Führung. Das kann nur Sieg Nummer elf bedeuten. Dachte man wohl.

Stefan Karbaum traf, ändern tat es aber nichts.
Stefan Karbaum traf, ändern tat es aber nichts.

Das 2. Drittel wurde nicht mehr so gespielt, wie es eigentlich zu erwarten gewesen wäre. Der Gegner wurde stark gespielt, in dem man unnötige Ballverluste zuließ und in der Defensive sich Fehler leistete, die eiskalt bestraft wurden. Nicht das erste Mal, dass das Polster aus dem ersten Drittel im Zweiten verspielt wurde. Sogar ein Rückstand musste hingenommen werden. Neuwittenbek witterte die Chance und wusste sie zu nutzen.

Das letzte Drittel wollte keine wirkliche Änderung des Spielstandes hervorbringen. Auch eine 5 Minuten Überzahl konnte nur zu einem Tor führen, obwohl weitere hätten fallen müssen bei der hohen Anzahl hochkarätigen Chancen. Mehr fielen aber nicht. Wer solche Chancen nicht nutzt verliert. Oder wer so bissig verteidigt hat den Sieg verdient.[iframecode url=‘

Die bisher „perfekte“ Saison hat nun ihren Makel. Die erste und vielleicht auch nicht letzte Niederlage. Sie aber sind die Grundlage der Verbesserung. Sie zeigen die eigenen Schwächen auf. Sie lassen einen Nachdenken. Sie können ein Sich-Weiterentwickeln wollen auslösen. Siege machen träge. Es läuft ja, warum also etwas ändern. Es sind die Misserfolge und der Umgang mit Ihnen, die Neues hervorbringen. Sie können verbessern.

Die Folge der Niederlage? Matchball eins ist vergeben. Ein Punkt fehlt zum Ligasieg. Am Samstag soll dieser durch ein Heimsieg gegen Frankfurt her.
Dazu muss wieder das Zielfernrohr justiert werden, die Bewegung aufs Feld und der Wille her auch in den letzten Spielen zu zeigen, dass man noch hungrig ist. Bisher ist noch nichts gewonnen. Es kommen erst noch die Playoffs. Sie entscheiden über eine erfolgreiche Saison. Nicht die Liga.

Frankfurt ist Letzter. Waren sie im Hinspiel auch schon. Das erste Drittel gewannen wir 5:0. Im Zweiten schaffte Frankfurt das 5:5. Vorsicht ist also geboten.

Gewonnen und schwer verletzt

Adam Fliegner verletzte sich schwer
Adam Fliegner verletzte sich schwer

Das Heimspiel gegen Butzbach war von Beginn an in der Hand unserer Herren. Auch die magere Chancenauswertung ließ wenig Spannung aufkommen, so dass erst im letzen Drittel durch individuelle Fehler der Gegner zu seinen Chancen und ersten Toren kam. Gerade im ersten Block lief es nicht besonders rund. Glücklicherweise hat aber Block 2 um Till Geiler einen guten Tag erwischt, so dass am Heimsieg kaum Zweifel aufkommen mochten.

So wurde in den Reihen fleißig herumgewechselt und die „Neuen“ kamen zu Spielminuten. Neben David Ehrenfried und Yannic Arnold kam auch der Wintertransfer Florian Bockholt zu seinen ersten Spielminuten. Bitter allerdings, dass er für den gut aufgelegten Adam Fliegner ins Spiel kommen durfte, der sich schwerer verletzte und in den kommenden Wochen der Mannschaft nicht als Spieler zur Verfügung stehen wird.

So wurde in den Reihen fleißig herumgewechselt und die „Neuen“ kamen zu Spielminuten. Neben David Ehrenfried und Yannic Arnold kam auch der Wintertransfer Florian Bockholt zu seinen ersten Spielminuten. Bitter allerdings, dass er für den gut aufgelegten Adam Fliegner ins Spiel kommen durfte, der sich schwerer verletzte und in den kommenden Wochen der Mannschaft nicht als Spieler zur Verfügung stehen wird.

Das Spiel im Ganzen ordentlich, aber ohne zu glänzen. Endergebnis 8:2. Das geht besser. Muss es auch, da am kommenden Wochenende das Rückspiel in Dümpten auf dem Programm steht. Vor zwei Wochen noch direkter Verfolger unserer Mannschaft haben sie allerdings weitere Punkte liegen lassen und verweilen im Moment auf Tabellenplatz Nr. 4. Angeschossene Füchse sind gefährlich. Also Obacht bei der kommenden Raubtierjagd.

Zahlen und Fakten

Die Gefahr die mitspielt

Bremen gegen Dümpten, dass klingt nicht nur nach Spitzenspiel, sondern es war auch das Spiel Erster gegen Zweiter. So etwas zieht natürlich Zuschauer an, die ein zum Ende hin spannendes Spiel erlebten. Und die Gefahr der Leichtsinnigkeit saß irgendwo dazwischen.

Noah Ehrenfried mit 2 Toren und einer Vorlage
Noah Ehrenfried mit 2 Toren und einer Vorlage

6 Punkte Vorsprung vor dem Spieltag und ein erstes Drittel, welches mit 5:0 recht eindeutig ausging. Plötzlich wird man leichtsinniger oder erst mal weniger konsequent in den Aktionen auf dem Feld. Die lange Spielpause und die gemütliche Weihnachtsfeierei hat sicherlich einen Teil dazu beigetragen. Dabei war des Spiel erst zu 1/3 gespielt und Dümpten nun mal auch keine Gurkentruppe.
Das 2. Drittel endet 1:2 für die Gäste. Keine wirkliche Angst, dass noch etwas passieren könnte. Aber die Gäste witterten ihrer kleine Chance.
Im letzte Drittel wurde das Spiel noch mal deutlich spannend. Man bot den Zuschauern ein Spektakel, nach dem die Gäste zwei Mal bis auf einen Treffer herankamen. Mit etwas Glück traf wenige Sekunden vor Ende Kapitän Plate per Empty Net Goal zum Endstand von 8:6. Wir wir es wollen: ein Happy End.

Fazit: ein kleiner Weckruf, will man doch nicht nur ein Drittel lang dominieren. In zwei Wochen beim Rückspiel wird es enger werden. Höchste Zeit die Winterpause abzuwerfen. Da kommt Butzbach am kommenden Samstag gelegen, damit der Rhythmus wieder greift.

Eiche Damen starten in die Großfeld Saison

Am Sonntag ging es für unsere Damen zum ersten Großfeldspieltag der Saison nach Bordesholm. Sie reisten zwar ohne Trainer, aber dafür mit einigen neuen Gesichtern im Kader an.
Im ersten Spiel trafen die Hornerinnen auf die Damen der SG Berlin. Die Bremerinnen taten sich schwer ins Spiel zu kommen. Von Anfang an stimmte die Zuteilung nicht und sie wirkten unsicher. Nach knapp zweieinhalb Minuten nutzten die Berlinerinnen dies aus und trafen zum 1:0. Nach diesem Weckruf hieß es nun sich zu konzentrieren und ins Spiel zu finden. Dies gelang den Hornerinnen nun immer besser, sodass das erste Drittel ohne weitere Tore verlief. Im zweiten Drittel erzielten die Berlinerinnen nach 4 Minuten ihren zweiten Treffer. Die Eiche Damen ließen sich davon aber nicht abschrecken und kämpften weiter. In der 13. Minute gelang es Mara Lüddens dann nach einem Zuspiel von Lina Werpup den Anschlusstreffer zu erzielen. So führte Berlin nach dem zweiten Drittel nur noch mit 2:1. Das letzte Drittel begann wieder durch ein schnelles Tor der SG Berlin. In der 12. Minute gelang Lydia Buchal der Anschlusstreffer. Die Damen des TV Eiche Horns kämpften bis zur letzten Sekunde, mussten sich aber am Ende den Damen aus Berlin mit 2:3 geschlagen geben.

Im zweiten Spiel ging es gegen die Spielgemeinschaft ETV Hamburg/Wellingsbüttel. Dieses Mal gelang es den Bremerinnen besser in das Spiel zu kommen und somit erzielte Lydia Buchal nach Vorlage von Antonia Treml in der 4. Minute den Führungstreffer. Den Hamburgerinnen gelang es allerdings in der 7. Spielminute auszugleichen. So ging es mit einem 1:1 in die erste Drittelpause. Das zweite Drittel verlief weiter so intensiv wie das erste. In der 8. Minute verteidigte Anne Werpup mit einem Stockschlag und musste für 2 Minuten vom Platz. Nun hieß es Unterzahl überstehen! Dies gelang den Eiche Damen auch. Sie boten den Hamburgerinnen keinen Platz und verteidigten souverän. So konnte die Unterzahl ohne Gegentor überstanden werden. Nach dem zweiten Drittel lautete der Spielstand somit weiter 1:1 unentschieden. Zu Beginn des letzten Drittels gelang es den Hamburgerinnen durch einen abgefangenen Fehlpass das 2:1 zu schießen. Eiche ließ bei dem unglücklichen Rückstand aber nicht locker und machte es bis zum Schluss spannend. 17 Sekunden vor Abpfiff gelang Joana Rietdorf nach Vorlage von Julia Noel der verdiente Anschlusstreffer. Das bedeutete Verlängerung. Der Siegeswille war groß und nach einigen guten Torschüssen gelang es dann Lydia Buchal in der 5. Spielminute der Nachspielzeit den erlösenden Treffer zu erzielen. Die Freude bei den Damen des TV Eiche Horns war riesig. Das zweite Spiel konnte somit mit einem 2:3 nach Verlängerung gewonnen werden.

Die Rückfahrt konnte also mit einen Sieg und einer Niederlage im Gepäck und vielen neuen Erfahrungen für die jungen Spielerinnen nach ihrer Premiere auf dem Großfeld angetreten werden. Am kommenden Sonntag geht es dann für zwei Damenteams zum Kleinfeldspieltag nach Hannover.

Samstags Déjà-vu

Wie waren die letzten zwei Wochenende noch mal gespickt? Erst gegen den Rekordmeister im Pokal ordentlich spielen, im Mitteldrittel 5:5 ausgleichen, dann aber dennoch 10:6 verlieren.

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Louis Schaidl durfte gegen Frankfurt zwischen die Pfosten.

Und nun zurück in Liga 2 gegen das Tabellenschlusslicht Frankfurt. Uns war klar, dass es mental schwer werden könnte. Aber nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden dann die Tore erzielt. 5:0 im ersten Drittel machte Lust auf mehr. Aber es kam anders. Frankfurt hatte sich wohl unser Spiel genau angesehen und ging durch unsere Defensive ein ums andere Mal durch, wie ein heißes Messer durch Butter und schaffte in der Mitte des Spiels doch tatsächlich den Ausgleich zum 5:5. das Spiel stand auf dem Kopf. Zum Glück muss man sagen, dass wir aber noch vor der zweiten Pause im Überzahlspiel zur erneuten Führung trafen. Im letzten Drittel lief es dann wieder für uns und man konnte auf 10:6 davonziehen. Zwei Spiele, gleiches Ergebnis, Favoritensiege, ähnlicher Spielverlauf… Und dann spielen auch noch die anderen Teams einem in die Karten. Verfolger Dümpten kommt nur zu einem einzelnen Punktgewinn. Unser Punktevorsprung ist somit auf 6 Zähler angewachsen und die kommende WM Pause kann genutzt werden, um auch im kommenden Jahr unsere Tabellenführung auszubauen.

Vergangenes und kommendes Wochenende

Am vergangenen Wochenende haben unsere Herren im Pokal gegen den großen UHC Weissenfels gespielt. Diese Mannschaft ist mit neun deutschen Meisterschaften und einigen Pokalsiegen die erfolgreichste deutsche Floorballmannschaft. Ein hartes Los. Aber es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass Eiche einen der „Großen“ ins Wackeln bringt und aus dem Pokal schmeißt. Dieses Mal war das Spiel bis zur Hälfte offen. Der UHC dominant, Eiche clever. 5:5 stand es nach 25 gespielten Minuten, ehe das Heimteam ein wenig davon ziehen konnte. Ein ordentliches Spiel. Eine 10:6 Niederlage ist ein Fingerzeig das mehr drin ist in dieser Mannschaft, mehr aber auch nicht. So geht der Pokal nun in dieser Saison ohne Eiche weiter. Schade.

 

Das schöne daran ist es dann aber, dass man sich komplett auf die wesentliche Aufgabe konzentrieren kann: Liga 2. Und da stehen am morgigen Samstag nun die Falcons aus Frankfurt auf dem Auswärtsspielplan. Bedeutet früh aufstehen, lange Strecke fahren und hoffentlich 3 Punkte mit in den Norden nehmen. Die Tabellensituation spricht uns die klare Favoritenrolle zu, spielt doch das Schlusslicht gegen den Erstplazierten, aber gerade solche Spiele sind mental eine große Herausforderung. Das Team ist gut aufgestellt und hungrig.

Langsam auf Touren

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MVP des Spiels: Rafal Fliegner

Unsere Herren trafen am vergangenen Wochenende im Topspiel der 2. Liga auf den WFC Münster. Die Münsteraner die bisher eine großartige Saison spielen lagen bisher auf einem zweiten Tabellenplatz, den sie am Samstag allerdings an Dümpten abgeben mussten.

Das Spiel unserer Jungs begann mit großem Respekt vor dem Gegner, hatten doch die bisherigen Ergebnisse eine deutliche Sprache gesprochen. Man war gewarnt den Gegner nicht zu unterschätzen. Die Spielanteile waren aber von Beginn an deutlich auf Bremer Seite nur wollte der Ball irgendwie nicht ins Tor. Es dauerte fast bis zur ersten Pause ehe man endlich mit 0:1 in Führung gehen konnte. Die schön herausgespielten Chancen waren bis dahin nicht genutzt worden und so musste man einen eher verunglückten Torschuss zum Erfolg bringen: „Wenn die schönen nicht rein gehen, dann nehmen wir halt die hässlichen“, O-Ton Coach Teetz.

Auch im zweiten Drittel wurde versucht über Spielkontrolle das defensive Bollwerk zu durchdringen. Münster stand gut, aber irgendwann geht dann auch mal ein gezielter Schuss in die Maschen. 0:2 Führung und die Gastgeber mussten etwas unternehmen. Es boten sich neue größere Lücken, die unsere Jungs zu nutzen wussten. Gerade unsere polnischen Nationalspieler Adam (U19) und Rafal Flieger drehten auf und zeigten, dass sie Lust auf mehr haben. Gerade Rafal der als Bester Spieler der Partie gewählt wurde zeigte seine ungeheuren Wert für Eiche und sein kleiner Bruder seinen Torriecher (3+1).

Alles im Allem lief ab der Hälfte des Spiels alles für unsere Jungs. Auch kleinere Ungenauigkeiten brachten die Führung nicht in Gefahr und so zog man mit 10:3 ungefährdet davon.

Trainerfauxpas und Trainerstolz

Was war das für ein Spiel am vergangenen Wochenende in der Berckstrasse. Neuwittenbek war zu Gast und im letzten Drittel zeigte sich warum Floorball so ein verdammt schöner Sport ist.

 

Das Spiel wollten unsere Jungs unbedingt gewinnen. Aber der Gegner rechnete sich auch Chancen aus wenigstens Punkte zu stehlen. Das Spiel begann mit mehr Spielanteilen für uns Hausherren, aber die schnellen Konter und die gute Defensive der Gäste ließ ein mageres 0:0 nach 20 Minuten auf der Anzeigetafel erscheinen. Da geht mehr und es sollte auch mehr kommen.

Das zweite Drittel bot dann endlich die Tore die bisher gefehlt hatten und leider teilten sich die Treffer auf beiden Seiten gleichmässig auf, so dass die Endscheidung erst im letzten Drittel fallen konnte. Ärgerlich, waren wir doch durch Geiler (Penalty) und Weck zwei Mal in Führung gegangen, aber die Antwort der Gäste blieb leider nicht aus.

 

Muss mit Rot vom Platz...
Muss mit Rot vom Platz…

Wie geht man also in ein letztes Drittel? Man will den Sack endlich zu machen, hatten unsere Jungs doch bisher die besseren Chancen. Okay, ein Tor durch Stüble und ein Tor durch Kasche sahen gut aus. Dann wurde der Fauxpas leider deutlich hatte Coach Teetz doch Florian von Kroge vergessen auf den Spielberichtsbogen zu notieren. Hätte er nicht einen schönen Pass zum zweiten Tor des Drittels beigetragen, wäre es vermutlich nicht aufgefallen. Flo sah die rote Karte. So etwas bringt natürlich unnötige Unruhe ins eigene Spiel, und nicht das eine 5-Minuten Unterzahl alleine deswegen reichte, so traf Hiort seinen Gegner leicht und unglücklich bei Befreiungsschlag mit dem Schläger am Kopf was eine weitere 5-Minuten Strafe bedeutete. Beim 3 gg. 5 witterten die Gäste natürlich wieder ihre Chance das Spiel noch drehen zu können, nachdem Marcel Westermann in Unterzahl zuerst die Führung auf drei Treffer ausbauen konnte. Es wurde spannend und das Team rückte deutlich zusammen. Neuwittenbek drückte und traf zweimal. Ein Tor unterschied noch. Wieder Marcel der den Ball bekommen und beinahe sein zweites Tor erzielt, aber ein Neuwittenbeker stoppt den Ball noch vor der Torlinie irregulär. Penalty Nr. 2 für unsere Jungs. Dieses Mal das Kasche antreten und trifft. Wieder zwei Tore Polster und ca. 3 Minuten auf der Uhr. Neuwittenbek hat nichts mehr zu verlieren und wirft alles nach vorne und wird leider wieder belohnt, doch am Heimsieg unserer Jungs änderte diese Ergebniskosmetik nichts.

...weil er ihn vergessen hatte.
…weil er ihn vergessen hatte.

Puh, was ein Spiel und das einen verärgerten Coach hinterließ: „So etwas darf mir nicht passieren, aber heute bin ich besonders Stolz Trainer dieser Mannschaft zu sein“, sagte Teetz im Anschluss an die Partie.