Kategorie: Senioren

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Pflichtsieg im ersten Pokalspiel

BerlinMar2010008Am 18.9.2010 begaben sich die Bundesligaherren des TV Eiche Horn auf den Weg nach Itzehoe zum ersten Pokalspiel der Saison 2010/2011 gegen die SG Blue Thunder Bordesholm/Itzehoe.

Nach einer anfänglichen Abtastphase mit zahlreichen Konzentrationsmängeln fanden die Bremer immer besser in das Spiel, das von einer rauen Gangart und vielen Stockfouls seitens des Regionalligisten aus Schleswig-Holstein geprägt war. Eiche war nun die deutlich überlegene Mannschaft und übte mehr Druck auf das gegnerische Tor aus. Der 16-jährige Max Pelke, der den Sprung vom Nachwuchs in den Seniorenbereich geschafft hat, konnte in der 13. Spielminute einen Abpraller verwandeln und somit sein erstes Tor im Herrentrikot verbuchen. Drei Minuten später erhöhte Kapitän Robert Naguschewski auf 2:0, die SG reagierte darauf weiterhin mit hartem Körpereinsatz, der kurz vor Ende des Drittels mit einer 2-Minutenstrafe geahndet wurde.

Die Spielertrainer Till Geiler und Bastian Barthel stellten in der Drittelpause die taktische Ausrichtung um und ließen nun die Sturmreihe Aboagye-Geiler-Naguschewski ein aggressives Pressing spielen, während der Block des letztjährigen Topscorers Torben Kleinhans eine kompaktere Aufstellung einnahm.

Schon nach 14 Sekunden des 2. Drittels netzte Geiler im Überzahlspiel nach einem Traumpass von Kleinhans zum 3:0 ein. Die Bremer Jungs, die nur mit 10 Feldspielern und einem Torhüter angereist waren, bestimmten in den nächsten Minuten klar das Spielgeschehen und bauten durch Kleinhans und erneut Geiler in einer Neuauflage seines ersten Tores die Führung auf ein vorentscheidendes 5:0 aus. Doch die von tapferen Fans lautstark angefeuerten Gastgeber kämpften weiter und bestraften in der 36. Spielminute eine kurze Unachtsamkeit der Bremer Defensive mit dem 5:1-Anschlusstreffer.

Das 3. Drittel war erst 13 Sekunden alt, als Naguschewski einen Pass von Stephen Aboagye durch die Beine des Torwarts verwandeln konnte. Weitere Tore von Aboagye, Naguschewski und Nachwuchstalent Kai Ehrenfried folgten, aber die teilweise zu offensive Ausrichtung führte immer wieder zu gefährlichen Gegenangriffen, die kurz vor Spielende zu zwei vermeidbaren Gegentoren und einem 9:3-Endergebnis führten.

Nächste Woche treten die Bundesligaherren mit einem voraussichtlich breiteren Kader zum Saisonauftakt der 2. MaXxPrint Floorball-Bundesliga auswärts gegen den Mitfavoriten ASV Köln an.

Team des TV Eiche Horn: Torwart Nils Hallerstede, Till Geiler (2 Tore, 1 Vorlage), Robert Naguschewski (3 T, 1 V), Stephen Aboagye (1 T, 2 V), Bastian Barthel, Sönke Schäfer, Daniel Plate (3 V), Jan-Paul Gersdorf, Max Pelke (1 T), Torben Kleinhans (1 T, 2 V), Kai Ehrenfried (1 T).

Platz 9 beim FFC in Köln

Die Herrenmannschaft des TV Eiche Horn belegte beim Floorball Festival Cologne am 4. und 5. September 2010 mit einer durchaus zufrieden stellenden Gesamtbilanz von vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage den 9. Platz von 16 Teams aus acht verschiedenen Ländern. Das Großfeldturnier, das mittlerweile zur Tradition in der Saisonvorbereitung von Eiche gehört, bot die Möglichkeit, die neuen taktischen Vorgaben auf Wettbewerbsniveau umzusetzen und zu festigen.

In der ersten Begegnung der Gruppenphase traf man auf Innebandy Zürich 11 aus der 2. Liga der Schweiz. Das temporeiche Spiel endete nach zweimal 15 Minuten Spielzeit mit einem 1:1-Unentschieden.

Die Jungs um Kapitän Robert Naguschewski gingen als Favorit in das nächste Match gegen die Belgier von Tornado Brussels, konnten jedoch die unglückliche 2:1-Niederlage trotz mehrerer Überzahlsituationen nicht abwenden, da zu viele Ungenauigkeiten und eine mangelhafte Chancenauswertung nicht kompensierbar waren.

Nun musste im letzten Gruppenspiel unbedingt ein Sieg errungen werden, um bei einem günstigen Ausgang der anderen Gruppenspiele noch eine Chance auf den Viertelfinaleinzug zu wahren. Entsprechend motiviert gingen die Bremer in die Partie gegen die clever agierenden Finnen des SC Ruisranteet und ließen sich auch durch einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand nicht einschüchtern. Am Ende konnte Eiche sich mit einem 3:2 durchsetzen, qualifizierte sich aber als Gruppendritter nur für die Spiele um die hinteren acht Plätze.

Der vierte Gegner des ersten Spieltages hieß London Sharks 2 und wurde in einer eher trägen Partie mit 5:1 besiegt.

Am Sonntag änderte Spielertrainer Till Geiler die Aufstellung, indem er den später angereisten Torben Kleinhans in die Startformation integrierte. Dies sorgte für einen deutlichen Aufschwung in der Bremer Offensive und ermöglichte einen 4:3-Sieg im ausgeglichenen Match gegen den schwedischen KF Ljungby.

Den Höhepunkt des Turniers stellte die letzte Begegnung um Platz 9 dar, in der man auf den Ligakonkurrenten ASV Köln traf. Die konzentriert aufspielenden Eiche-Jungs gewannen diesen Vorgeschmack auf das erste Saisonspiel, das am 25.9. in Köln stattfindet, mit 4:0.

Team des TV Eiche Horn: Timothy Lizotte, Nils Hallerstede, Jan-Paul Gersdorf, Torben Kleinhans, Max Pelke, Christian Stange, Daniel Plate, Andreas Kasche, Till Geiler, Robert Naguschewski, Kai Ehrenfried, Steffen Schrübbers, Sönke Schäfer, Fabian Stüble.

Bis zur Saisoneröffnung in Köln stehen nun noch 3 Wochen Training sowie ein Pokalspiel gegen Bordesholm/Itzehoe am 18.9. auf dem Plan.

Treffen der besten Damenteams in Kiel – Kampf um die Deutsche Kleinfeld-Meisterschaft

05/30/2010 Am ersten Tag der Playoffs um die Deutsche Meisterschaft gewannen die Damen des TV Eiche Horn alle drei Gruppenpartien und stehen jetzt im Halbfinale. 

Am Samstag wurden die Halbfinalistinnen aus zwei Gruppen ermittelt. Die Floorballerinnen des TV Eiche Horn trafen in ihrer Gruppe auf den Ausrichter und zugleich Erstplatzierten des Landesverbandes Schleswig-Holstein, Kieler FK, TSV Neuwittenbeck (3. in Schleswig-Holstein) und TV Refrath (2. in Nordrhein-Westfalen). Gegen keines der Teams hatten die Bremerinnen zuvor gespielt. „In den Playoffs werden alle Karten neu gemischt und wir werden keinen Gegner unterschätzen“, so Coach Daniel Teetz vor dem ersten Spiel.

Flotter Auftakt

Erster Gegner war der TV Refrath, eine junge Mannschaft aus Bergisch-Gladbach. Bereits nach 46 Sekunden brachte Lydia Buchal den TV Eiche nach schönem Passspiel über die Bande von Anne Werpup in Führung. Die Eiche-Damen behielten das hohe Spieltempo bis zur 10. Minute bei und erhöhten durch zwei Abstauber-Tore von Nina Pfelzer zum 3:0 (7. und 10., Assists Lina Werpup). Danach schafften es die Refratherinnen, das Bremer Passspiel durch geschicktes Stellungsspiel zu stören und gelangten durch Konter zu den Anschlusstreffern 3:1 und 3:2. Kurz vor der Halbzeitpause Nina Pfelzer (20.) und kurz nach Wiederanpfiff Anita Parey (23.) stellten den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Beide Mannschaften spielten sich nun viele Torchancen heraus: Innerhalb von neun Minuten fielen fünf Tore, neuer Stand 8:4 für Bremen. Die Tore für Eiche Horn erzielten Lina Werpup, Julia Langosz und Nina Kamprad. Die Floorballerinnen des TV Refrath kämpften, aber zu deutlich war die Führung der Bremerinnen, zu sicher ihr Spiel. Mit einem letzten Tor zum 8:5 endete diese erste Partie erfolgreich für die Norddeutschen.

 Umkämpfte Partie gegen Kiel

Nach kurzer Pause ging es direkt gegen Kiel weiter. Wieder begannen die Damen des TV Eiche Horn fulminant. Nach nur neun Minuten hatten Leonie Kijewski, Anita Parey und Lina Werpup ihre Mannschaft mit sehenswerten Winkelschüssen zum 3:0 in Führung gebracht. Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit legte eine Kielerin nach einem Abwehrfehler von Parey den Ball unhaltbar an Freya Mordhorst ins Tor. Jedoch nur drei Minuten später spielte Anne Werpup die gegnerische Torhüterin aus und Anita Parey netzte zum 4:1 ein. Ab der 35. Minute bestimmten lange Pässe und Konter die Partie. Lina Werpup erhöhte auf 5:1, die Kielerinnen korrigierten das Ergebnis nur noch um zwei Tore zum 5:3. 

Torreicher Abschluss

Im letzten Gruppenspiel gegen den TSV Neuwittenbeck begannen die Bremerinnen wieder konzentriert und dominierten das Spiel deutlich. Bis zur 28. Minute durften sich die Schwestern Lina und Anne Werpup (beide 3), Julia Langosz, Lydia Buchal und Nina Pfelzer (alle 2), Nina Kamprad und Leonie Plümpe in die Torschützenliste eintragen. Spielstand 11:1 für Bremen. Schließlich aber waren den Eiche-Damen die Anstrengungen der ersten beiden Spiele doch noch anzumerken. Der Sieg war nicht in Gefahr, aber durch Abwehrfehler kassierte man noch zwei Tore. Im Gegenzug besiegelten Anne Werpup und Leonie Plümpe den 15:3 Sieg.

Seit nunmehr 15 Spielen in dieser Saison ungeschlagen und als Gruppenerster beendeten die Bremerinnen den ersten Tag der Play-offs. Am Sonntag wartet um 9 Uhr der ASV Köln, dessen Spielerinnen sich als Zweiplatzierte der zweiten Gruppe für das Halbfinale qualifizierten.

Eiche Damen ungeschlagen zum Meistertitel

Mit zwei Siegen am letzten Spieltag gewannen die Damen des TV Eiche Horn Bremen die Norddeutsche Meisterschaft. Ein 4:1 und 2:1 waren der vorläufige Höhepunkt einer Saison mit zwölf Siegen aus zwölf Spielen und 121 geschossenen Toren.  Der Titel der Topscorerin ging an die Bremerin Lina Werpup.

Die Entscheidung um den Titel des norddeutschen Meisters fiel erst am letzten Spieltag am 16. Mai 2010 in Lilienthal. Bis dahin hatten drei Teams den Saisonausgang offen gehalten: TV Eiche Horn, ETV Hamburg und VfR Seebergen 1. Mit knappen drei Punkten führten die Bremerinnen vor dem Verfolger ETV Hamburg die Tabelle an. Seebergen hatte mit sechs Punkten Rückstand auf Hamburg nur noch theoretische Chancen auf den Titel.

In der ersten Partie trafen die Eiche Damen auf den VfR Seebergen 1, während der ETV das vermeintlich leichtere Spiel gegen das viertplatzierte Team hatte: die Spielgemeinschaft Braunschweig/Buxtehude. Im finalen Spiel der Saison trafen dann Bremen und Hamburg aufeinander, bis dahin konnte alles und nichts entschieden sein.

Der erste Schritt zum Titelsieg

Trainer Daniel Teetz konnte für den Spieltag aus dem gesamten Kader schöpfen und begann das erste Spiel mit drei Bremer Reihen: Nina Pfelzer/ Nina Kamprad/ Lina Werpup, Mara Lüddens/ Anne Werpup/ Lydia Buchal sowie Leonie Kijewski / Leonie Plümpe / Ina Winkler, im Tor Freya Mordhorst. Seebergen hingegen musste auf Stammspielerinnen wie Juliane Hoffmann und Celine Lücken verzichten und trat mit nur fünf Feldspielerinnen an.

Das Spiel beginnt konzentriert auf beiden Seiten, die Bremerinnen mit viel Ballbesitz, aber ohne starken Drang zum Tor. Die Seebergerinnen stehen hinten kompakt und lassen nur wenige Torchancen zu. Erst in der 10. Spielminute gelingt Eiche die Führung. Nina Pfelzer bedient Lina Werpup in den Slot und diese bringt den Ball per Direktabnahme in der langen Ecke unter.

Die zweite Halbzeit bringt mehr Schwung in die Partie. Die Bremerinnen erspielen sich über schönes Passspiel mehr und mehr Torchancen, aber zunächst gleicht Seebergen in der 27. Minute durch Lisa Entelmann aus. Mit weniger Wechselmöglichkeiten setzt Seebergen nun zunehmend auf Konter und öffnet dadurch das Spiel. Die Folge: die erneute Führung für Eiche zum 2:1 (11. Minute) und das 3:1 (12. Minute). Zweifache Torschützin ist Lina Werpup, jeweils nach Vorlage von Nina Kamprad.

Dann stellt der Bremer Trainer um, holt zunächst Jule Langosz und Anita Parey ins Spiel und ändert das Spielsystem anschließend auf zwei Reihen. In der 15. Minute gelingt den beiden eingewechselten Spielerinnen das 4:1 (Tor Parey, Vorlage Langosz), gleichzeitig der Schlußtreffer in einer wenig spannenden, aber für die Bremerinnen umso wichtigeren Partie. Nun blieb zu warten, wie sich der ETV Hamburg gegen die SG Braunschweig/Buxtehude schlägt.

Zwei Stunden später: Vollkommen überraschend liegen die Hamburgerinnen zur Halbzeit mit 2:6 zurück. Sichtlich gepeinigt mag sich der Bremer Trainer den Ausgang dieser Partie nicht ansehen, seine Spielerinnen feuern die Spielerinnen der SG umso mehr an. Knapp rettet sich die SG zu einem 8:8 Unentschieden über die Zeit. Nun hilft auch der Siegtreffer des ETV in der 2. Minute der Verlängerung nicht mehr. Der Vorsprung des TV Eiche Horn beträgt uneinholbare vier Punkte bei einem ausstehenden Spiel. Die Bremerinnen liegen sich in den Armen und feiern den vorzeitigen Titel. Die Hamburgerinnen sind sichtlich enttäuscht.

Als Meister in das letzte Saisonspiel

Das zweite Aufeinandertreffen der beiden Top-Teams der Liga wird nun zu einem Spiel ohne direkte Folgen. Der Bremer Mannschaft ist die Erleichterung über den vorzeitigen Titel anzumerken. Sie spielen lockerer als man es häufig in dieser Saison sah und lassen sich selten unter Druck setzen. Wieder beginnt Daniel Teetz mit drei Reihen. Bei den Hamburgerinnen ist jedoch mitnichten die Luft raus, sie spielen energisch und fordern die Bremerinnen vor allem in Zweikämpfen. Eine Zwei-Minuten-Strafe in der ersten Halbzeit und zwei weitere in der zweiten Halbzeit gegen den ETV sprechen hier für sich. Lydia Bethge bringt den ETV durch einen Konter in der 11. Minute in Führung, das ist auch das Halbzeitergebnis.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit werden auf beiden Seiten zahlreiche, gute Tormöglichkeiten herausgespielt. Bei Eiche hält jedoch Schlussfrau Freya Mordhorst ihr Tor dicht, und auf der anderen Seite scheitern die Bremerinnen an Hamburger Blocks, der Torhüterin Sandra Stephan oder dem Pfosten.

Schließlich erzwingt Eiche in einer Überzahlphase den Ausgleich. Lina Werpup, vor dem Spiel punktgleich mit Simone Schwarz (ETV) in der Torschützenwertung, sichert sich mit ihrem Treffer in der 28. Minute die Torschützenkrone nach Vorlage von Nina Pfelzer. Mit 41 Toren und 16 Vorlagen ist sie die erfolgreichste Torjägerin der Saison. Die Bremerinnen wollen den Sieg und drängen auf das Hamburger Tor. Als in der 17. Minute Anita Parey durch ein Bauerntor den Siegtreffer erzielt und schließlich die Schlusssirene erklingt, kennt der Jubel der Bremerinnen keine Grenzen mehr.

Beide Teams fahren zu den Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft, die in zwei Wochen am 29. und 30. Mai in Kiel ausgetragen wird. Dort treffen sie auf die besten Mannschaften aus den Kleinfeldligen im Westen, Süden und Osten.

Eiche ist endgültig zurück!

Torjubel im Spiel gegen Döbeln / foto: katrin-kieffer.de

Was war das für eine rabenschwarze Saison. Vor der Abstiegsrunde gab es mickrige 7 Punkte in 14 Spielen. Danach 10 (!) Punkte in 4 Spielen. 3 Siege und eine Niederlage in der Overtime. Die Beste Abstiegsrunde aller Teilnehmer. Eiche ist wieder da und daran konnten auch die 14 (!) Strafminuten nichts ändern, die es im letzten Spiel gegen den UHC Döbeln 06 hagelte. Am Ende siegten unsere Jungs mit 6:4

Was für ein Luxusproblem war das vor dem Spiel für Spielertrainer Ole Neitz? 14 Feldspieler und 2 Torhüter. So viele Spieler liefen schon lange nicht mehr für ein Spiel der Horner auf. Am Ende entschied sich der Kapitän für das Erfolgsteam vom Berlinspiel. Genau das war am Ende auch die richtige Wahl. Als erstes konnte Jan Schäfer nach 10 Minuten einnetzen, ebenjener Schäfer, der auch gegen Berlin das wichtige 1:0 erzielte. Nur wenige Minuten später war es schließlich Nationalspieler Torben Kleinhans, der das 2:0 erzielte. Mehr Tore vielen im Drittel dann nicht, trotz weiterer Chancen.

Zu Beginn des zweiten Drittels freuten sich viele unserer Jungs wohl noch über das gute erste Drittel. Denn Döbeln legte los wie die Feuerwehr und unsere Mannen hatten dem nichts entgegenzusetzen. Somit war das 2:1 nach 1 ½ Minuten vollkommen verdient. Nachdem es nur einige Sekunden später drei 2-Minuten-Strafen gab, mussten Neitz und Co zu dritt gegen vier Döbelner spielen. Diese Unterzahl wurde unbeschadet überstanden und danach hatten sich die Hausherren auch wieder gefangen. Das Spiel wurde wieder kontrolliert und kontinuierlich wurden sich Chancen herausgespielt. Der im zweiten Drittel eingewechselte Stephen Aboagye erzielte in der 5. Minute des Drittels das 3:1, Sönke Schäfer, Jan Paul Gersdorf und abermals Aboagye erhöhten auf 6:1. Das Spiel schien gelaufen und auch die Gästen wirkten nicht mehr so, als glaubten sie an die Wende. Kurz vor Ende des Drittels konnten sie dennoch das 6:2 erzielen.

Und Mal wieder gelang es unseren Jungs nicht ein Exempel zu statuieren. Eine höhere Führung wäre im zweiten Drittel durchaus möglich gewesen, stattdessen fingen sie sich das 6:2. In Drittel drei sollten noch weitere zwei Gegentreffer hinzukommen. Kurios waren hierbei die Minuten 51 bis 57, die der TVE in Unterzahl verbrachte. Zwischen den einzelnen 2-Minuten-Strafen waren sie nur 20, respektive 10 Sekunden vollzählig.

Jubel in der Berckstrasse / foto: katrin-kieffer.de

Damit hat der TVE die Bundesligasaison auf dem 7. Platz abgeschlossen. Nun geht es in einem Monat in die Relegation. In den Play-Offs der Zweiten Liga haben sich der SSF Dragons Bonn und die Floor Fighters Chemnitz durchgesetzt. Diese werden nun in einem Finale gegeneinander spielen und der Verlierer dieser Partie wird dann gegen den TVE antreten. Der Verlierer dieses Relegationsspiels muss dann den bitteren Gang bzw. Verbleib in die zweite Liga antreten.
Im DUB-Pokal gab es diese Saison bereits die Begegnung Bonn-Chemnitz. Damals setzten sich die Floor Fighters mit 6:5 durch.

Ein Punkt gewonnen oder zwei verloren?

Eichwand nach dem Heimspiel

Die Situation vor dem Spiel war klar. Schafft es der TV Eiche Horn gegen die SG BA Tempelhof Berlin zu gewinnen, dann sind die Bremer wieder voll dabei im Kampf um den 6. Platz. Verlieren sie jedoch, so ist die Relegation besiegelt. Was kann man nun mitnehmen aus dem Spiel, dass am Ende in der Verlängerung verloren wurde? Zum einen schafften es unsere Jungs wieder ein gutes Spiel hinzulegen und einen Punkt mitzunehmen. Allerdings reicht es auf Dauer nicht ständig gute Spiel hinzulegen, wenn man am Ende nichts oder nicht viel Zählbares herauskommt. Langsam wird es einfach Zeit, die guten Spiele in Punkte umzuwandeln, sonst bleibt die rote Laterne in Bremen und somit wären wohl die Floor Fighters Chemnitz der undankbare Gegner der Relegation.
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