Kategorie: Herren

1. Herren

Ein Neuer: Finn von Kroge

Hallo, Wir haben diese Saison viele neue Spieler, welcher davon bist du?

Hi, ich bin Finn von Kroge, 18 Jahre alt und spiele als Flügel und ab und zu Center mit der Nummer 19,

[fleximage caption=’Unser Neuling Finn von Kroge‘]Finn von Kroge[/fleximage]

Wie sieht deine Floorball Vergangenheit aus?

Bisher habe ich fast 10 Jahre für den MTV Mittelnkirchen gespielt. Bisher habe vor 2 Jahren eine Saison in der zweiten Liga für Mittelnkirchen gespielt, jedoch nur ein Jahr, weil sich die Mannschaft danach aufgelöst hat. Ebenfalls habe ich 2011/2012 für die Nordauswahl spielen dürfen. Meistens wurde ich auf den Flügel gesetzt, jedoch seit letzter Saison auch auf den Center. Aber grundlegend bin ich ein offensiver Spieler.

Und was sonst für Sport

Nebenbei mache ich keinen anderen Sport.

Wieso bist du jetzt bei Eiche gelandet?

Finns großer Bruder Florian von Kroge
Flo von Kroge

Ich wollte auf jeden Fall wieder in einer höheren Liga spielen als in der Regionalliga. Da kamen nur 2 Vereine für mich in Frage. Einmal der ETV Hamburg, wo mein ältester Bruder Simon spielt und der TV Eiche Horn, wo mein anderer Bruder Flo spielt. Da ich es schon zwei mal beim ETV in der Jugend versucht hatte und nie mit der Mannschaft zurecht gekommen bin, entschloss ich mich für den TVE. Ebenfalls schrieb mich bereits in der Mitte der letzten Saison Noah an, ob ich nicht Lust hätte für den TVE zu spielen.

Wie hast Du dich bei unseren Herren bis jetzt eingelebt?

Ich fühle mich von der Mannschaft gut aufgenommen und konnte mich gut einfinden, weil ich bereits einige Spieler aus der Jugendzeit kannte und einen Bruder vor Ort hatte, der mir den Einstieg deutlich erleichtert hat. Ich kümmere mich neben meinen spielerischen Tätigkeiten mit um das Spieltagsheft.

Eiche ist zwar gut in die Saison gestartet, 5 Siege nach fünf Liga-Spielen, aber grade in den letzten Partien hat sehr vieles nicht so gut geklappt, woran liegt das und wie wird’s wieder besser? 

Meiner Meinung nach sind zwar viele motiviert zu spielen, jedoch spielen sie nur so gut, wie sie müssen, obwohl viele Spieler viel mehr leisten könnten. So kommt es, dass der TVE sich meistens dem Gegner anpasst, wodurch es zu unnötig spannenden Spielen kommt.

Man kann es ganz einfach lösen, indem jeder von Anfang bis Ende des Spiels 100% gibt und wenn man mal keinen so guten Tag hat, sich dies selbst zuzugeben, um sich danach mehr zu konzentrieren oder anderen, die besser drauf sind, das Spielen ermöglichen.

[fleximage caption=’Von Anfang an in der Verantwortung‘]RT_C5718[/fleximage]

Was ist dein persönliches Saisonziel?

Mein Ziel ist es, so wie jetzt viele Spielanteile zu bekommen und zudem den Topscorern der Mannschaft ein bisschen Konkurrenz zu bieten.

Was machst du sonst den ganzen Tag, wenn du grade nicht Floorball spielst oder trainierst?

Zur Zeit studiere ich in Oldenburg Wirtschaftsingenieurwissenschaften-Bauwirtschaft.

Da ich mit meiner Zweitlizenz ab und zu noch für Mittelnkirchen antrete, bleibt wenig Zeit für andere Hobbys.

Dein Tipp für heute? 

Ich denke, dass es ein schönes Spiel wird und wir uns mit 8:3 durchsetzen können.

Einen Gruß an die Zuschauer: 

Viel Spaß beim heutigen Spiel und feuert uns bitte kräftig an, damit wir die Motivation haben, alles aus uns raus zu holen.

Pokalfight à la carte

Was versteht man unter einem Pokalfight? Kampf. Ist klar, steckt ja schon in „Pokalfight“ drin. Spannung bis zur letzten Minute. Richtig, ohne wäre es eine ziemlich langweilige Angelegenheit und sollte eher Favoritensieg oder Spaziergang heißen. Eine ungewohnte Wendung. Ja, immer gerne gesehen, vor allem wenn die eigene Mannschaft den längeren Strohhalm zieht und wie ein Phönix aus der Asche noch das Spiel für sich entscheidet. Teams, die über sich hinauswachsen und zugeteilte Favoritenrollen zur Nichtigkeit degradieren. Tragische Helden. Ja, die dürfen eigentlich auch bei einem Pokalfight nicht fehlen. Zuschauer, die mitfiebern, sowohl für die Heim- als auch die Gastmannschaft.

Das Schöne an einer solchen, durchaus noch unvollständigen Aufzählung, ist es, wenn tatsächlich all diese Dinge zusammen kommen und man von einem Spiel berichten kann, dass als Vorlage für einen waschechten Pokalfight herhalten kann.

[fleximage caption=’Schönefeld verlangte uns Alles ab‘]2015-11-Floorball-Horn-Schenefeld-166[/fleximage]Blau-Weiß Schenefeld spielt in der gleichen Liga wie unsere Herren. Punkten im Ligaspiel gegeneinander, konnten aber bisher nur unsere Herren. Aber im Pokal ist man bisher noch nie aufeinander getroffen. Neu gemischte Karten und so trat dann vor etwas mehr als einer Woche ein Gast in der Berckstrasse auf, den alle Statistiken und Zahlen völlig unberührt ließen und es verstand mit Kampf und Wille ein Spiel zu gestalten, dass zu einer 1:4 und 2:5 Führung im letzten Drittel führte.

Lobgesang auf die Gäste. Lobgesang für den harten Kampf, der leider hüben wie drüben zu Verletzten führte. Till Geiler fällt für mehrere Wochen aus. Ganz bittere Pille, war er doch bis dahin Bremens Bester.

[fleximage caption=’Noah Ehrenfried erwies sich als Schlüsselspieler‘]
2015-11-Floorball-Horn-Schenefeld-198[/fleximage]Letztes Drittel: Ohne Geiler, spürte man ein „Jetzt erst recht!“ auf der Bank und die Mannschaft kämpfte sich näher und näher an das Tor der Gäste heran. Der aufopferungsvolle Kampf der ersten Drittel zeigte Spuren und durch unser anfängliches Spiel mit drei Blöcken waren noch Kraftreserven vorhanden. Die Gäste wurden um ihr eigenes Tor eingeschnürt. Erst das 3:5, dann das 4:5…. unglaublich sogar das 5:5 fiel. Nur noch 5 Minuten zu spielen… Pang, Marcel Westermann foult per Stockschlag den Gegner: 2 Minuten Unterzahl. Denkbar ungünstige Situation. Der ganze Kampf, die Energie, das Zurückkämpfen für die Katz? Mit Nichten! Noah Ehrenfried bekommt den Ball und läuft im Unterzahl auf das Gästetor zu und schiebt wie ein Magnus Svensson, die mittelalte Floorballgeneration wird diesen Weltklasseforward aus Schweden vielleicht noch kennen, unter dem Schenefelder Goalier hindurch zum 6:5 Siegtreffer. Klarer Fall eines Schlüsselspielers.

Tragische Helden? Die gesamte Schenefelder Mannschaft. Und Till Geiler.

Gerne mehr von solchen Spielen. Bitte, aber immer mit Happy-End.

Es darf bisher gejubelt werden

Unsere Herren sind gut in die neue Saison gestartet und haben auch ihr fünftes Ligaspiel gegen den WFC Münster mit 7:5 gewonnen. Ein „Geschmäckle“ bleibt aber bestehen, hatte man sich doch eigentlich eine deutlichere und überzeugendere Leistung erhofft.

[fleximage caption=’Flo von Kroge war wieder mal Bärenstark‘]RT_C6097[/fleximage]

Solche Spiele sind schwer. Man geht erhobenen Hauptes in eine Partie, aber der gegnerische Verteidigungswall steht gut. Man gerät sogar in Rückstand und dies, obwohl man individuell und spielerisch dem Gegner eigentlich überlegen ist. Man glaubt die eigenen Stärken sind jetzt das einzige Mittel, um die Wende zu schaffen. Technisch raffiniert versucht man den Ball in gefährliche Situationen zu bekommen, aber allzu oft misslingt es einem. Grund genug es nochmal zu versuchen. Immer wieder aufs Neue.

Tja, so gewinnt man solche Spiele nicht. Oder nur selten. Der Gegner zwingt einem sein Spiel auf und man reagierte gegen Münster… wenig clever.

[fleximage caption=’Eiche im ungewohnten Heimfarbe grün. Sieht aber auch gut aus.‘]RT_C6064[/fleximage]

Dabei kann es einfach sein. Und für diese Lehre muss man dem westfälischen Floorball Club schon fast dankbar sein. Es muss ruhig und vor allem ZUSAMMEN gespielt werden.  Eine Schlussfolgerung, die eigentlich sofort in jedes Floorballspielers Kopf während eines zerfahrenen Spieles aufkommen sollte. Betonung auf „sollte“. Es ist eben nicht immer so. Und da braucht es eine deftige Ansprache des Trainers, des Kapitäns und die des Mitspielers. Sie soll wachrütteln, aufwecken und für Struktur und Wille sorgen.

Der Wille war auch da. Die Struktur auch. Teilweise. Aber Floorball ist eben nicht 100%ig mathematisch zu berechnen, da klappt mal was nicht. Da ist auch mal Sand im Getriebe. Nur solche Momente, sind ein Anlass zur Weiterentwicklung. Nur DURCH solche Momente wird man eine Verbesserung erfahren.

Klingt jetzt furchtbar negativ. Zu Unrecht. Nach einem Heimsieg wohl eher jammern auf höherem Niveau.

Das Ergebnis klingt nicht so gut. 7:5. Aber schauen wir uns das Spiel etwas genauer an, dann kassiert man das erste Tor in Unterzahl, dass zweite ist ein Kunstschuss in einer Kontersituation. Gut gemacht von den Gästen. Aber unsere Herren schaffen es immer wieder nur so hoch zu springen, wie es eben nötig ist, einem guten Pferd entsprechend. Das ein solches Spiel nicht zu unseren Ungunsten kippt, trotz der Hektik, ist ebenfalls eine Qualität, aber mit Abstrichen.

Wichtiger ist nun das Spiel gegen  Blau-Weiß Schenefeld. Ligakonkurrent und ein Gegner dem wir in dieser Saison schon 3 Punkte abluchsen konnten. Nun geht es aber im Pokal gegen diese spielerisch und kämpferische Mannschaft und da dieser Wettbewerb bekanntlich ja seine eigenen Gesetze kennt, kann sich eine spannende Partie entwickeln.

Wir hoffen, dass weiterhin gejubelt wird.

Youngster wird ausgeliehen

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Nicolas Flathmann

Auch wenn es beim TV Eiche Horn über die Jahre hin und wieder mal dünne Kader gab, so gab es doch nie einen Mangel an guten Torhütern. Mit Hanling, Jan, Timmy und Louis war der Bremer Kasten bis jetzt immer bestens besetzt. Was macht man also wenn es plötzlich zu viele gute Torhüter werden? Ganz einfach: Man hilft bei Freunden aus!

Unser U21 Keeper und U19 Nationalspieler Nicolas Flathmann wird für die laufende Saison an die ETV Piranhhas Hamburg ausgeliehen. Für Nico ist es ein riesen Schritt von der Verbandsliga in die 1. Bundesliga. Er wird zwar primär weiterhin für die U21 Spielen, aber wann immer es der Spielplan zulässt, geht’s ab nach Hamburg. Genau die richtige Zeit Nico ein paar Fragen zu stellen.

Hey Nico, obwohl du schon lange mit unseren Herren mittrainierst, kennen dich die meisten Zuschauer bestimmt noch nicht. Stell dich doch kurz mal vor.

 

Hallo, ich bin Nicolas Flathmann, ich bin Torhüter und spiele zur Zeit in der U21 von Eiche und trainiere bei den 1. Herren seit einiger Zeit mit. Außerdem spiele ich in der U19 Nationalmannschaft.

Wie lange bist du schon bei Eiche?

Ich bin seit der U13 bei Eiche, also seit ca. sechs Jahren.

Wie hast du dich „bei den Großen“ eingelebt?

Sehr Gut! Die Herren sind ein super nettes Team und man fühlt sich sofort aufgenommen. Es macht wirklich viel Spaß mit den „Großen“ zu trainieren!

Warum nach Hamburg?

Weil ich vor einiger Zeit eine Anfrage bekommen habe, ob ich diese Saison nicht bei Hamburg spielen könnte, da Hamburg momentan nur einen Torhüter hat. Außerdem kann ich so Spielpraxis in einer hohen Spielklasse sammeln, was natürlich reizvoll ist.

Du trainierst jetzt bei drei Mannschaften. Wie teilst du dir das ein?

Zur Zeit trainiere ich fünf Mal in der Woche. Montags bis Donnerstags in Bremen und Freitags fahre ich nach Hamburg und kann dann auch zu Spielen übers Wochenende in Hamburg bleiben.

Was sind deine Ziele im Floorball? Kurzfristig und langfristig.

Kurzfristig möchte ich in Hamburg möglichst viele Spiele spielen und mich auch in der Bundesliga beweisen. Außerdem will ich bei der nächsten U19 WM dabei sein. Langfristig möchte ich dann mit Eiche in der ersten Bundesliga spielen! ;)

Weißt du schon wann du deinen ersten Einsatz in der Bundesliga bekommst?

Wahrscheinlich werde ich in drei Wochen gegen Kaufering das erste mal spielen.

Bei soviel Training, hast du auch noch andere Hobbys?

Haha, ein bisschen Zeit bleibt noch. Ich mache zum Beispiel gerne andere Sportarten wie z.B Basketball.

Noch könnte es sein, dass Eiche diese Saison irgendwann im Pokal auf Hamburg trifft. Wem drückst du die Daumen?

Ich hoffe einfach, dass das nicht passiert. Sonst schlägt mein Herz immer noch für Eiche ;)

Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Glück in der 1. Bundesliga.

Vielen Dank!

Saison gestartet

Die Saison hat begonnen und unsere Herren haben im Pokal gegen den U23 der Reddevils mit 7:2 gewonnen. Ein standesgemäßer Sieg ohne jedoch dabei glänzen zu können. Die harte Vorbereitung zeigt noch ihre Wirkung, waren doch einige Pässe etwas unpräzise und die Chancenverwertung durchaus noch deutlich zu verbessern. Somit waren die Schwerpunkte für die Trainings in der vergangenen Woche vorgegeben: Pässe und Abschlüsse. 

Nun gilt es das erste Spiel in der 2. Liga zu nutzen und sich langsam die spielerische Sicherheit und Konstanz zu erarbeiten, die für die gesamte Sainson gebraucht wird. Beim Spiel gegen den TSV Neuwittenbek am heutigen Samstag wird die Mannschaft aber auf Coach Teetz verzichten müssen, der krankheitsbedingt zu Hause geblieben ist. Ebenso verzichtet werden muss auf Timothy Lizotte, der im Urlaub verweilt, eine Chance für Louis Schaidl sich zu beweisen und auf Neuzugang Johannes Pauser, der erst in der vergangenen Woche ins Mannschaftstraining gestiegen ist. Von seinen Ehrfahrungen aus Liga 1 und der Nationalmannschaft werden unsere Herren noch in Zukunft profitieren. Geduld, die Saison fängt gerade erst an…

Mit wehenden Fahnen

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Rafal Fliegner war wieder eine Bank
Irgendwie möchte man sich einbuddeln. Man hat die Chance auf ein Finale und verpasst sie. Da fällt es einem als Schreiberling ungewöhnlich schwer etwas zu Papier zu bringen. Nun ja, Augen zu und durch…

Die Rückspiele des Halbfinales in der 2. Liga gegen den SC DHfK Leipzig sind nun vorbei und sie waren mit die besten Spiele, die Bremen je gesehen hat. Die Stimmung, der Kampf, die Spannung. Einfach Gänsehaut pur. Wer in Bremen und umzu sich zu den Floorballbegeisterten zählt muss dies miterlebt haben. Leipzig schafft den direkten Aufstieg in Liga 1. Gratulation.

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Coach Teetz fand die richtigen Worte und erzwang damit die Verlängerung
Wie und warum aber nun Leipzig den Sprung schafft und nicht unsere Mannschaft darüber sollen ein paar Zeilen geschrieben werden.

Samstag vor ein paar Wochen fand das 2. Halbfinalspiel in der Berckstrasse statt. Nach der unnötigen und bitteren 8:2 Niederlage in der ersten Partie war der Durst auf Rache enorm. So spielte man auch und nutzte die Fehler der Gegner aus und gewann verdient mit 7:1. Die Stimmung in der Halle: sagenhaft! Es knisterte auf dem Feld und auf den Bänken. Eine unglaubliche Stimmung, die auch im entscheidenden Spiel 3 weiter bestand hatte.

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Der Bremer Alptraum: Leipzigs Goalie Börner
Leider verpassten unsere Jungs im ersten Drittel die „Cobra“ Penzhorn in die Mangel zu nehmen. So konnten die Gäste früh eine 3 Tore Führung erzielen. Aber als im letzten Drittel beim Spielstand 1:4 die drohende Niederlage winkte, zeigten unsere Herren dass sie in der Lage sind auch Spiele zu drehen. Ausgleich. Wir waren am Drücker, in der Overtime standen die Leipziger mehrfach kurz vor dem K.O., ihr glänzend aufgelegter Torhüter rettete sie ins Penaltyschiessen. Und dort gewannen sie dann leider auch. Unsere Cointoss-Unhappy-End. Bitter. Echt bitter. Es war mehr drin.

Und auch wenn der bittere Geschmack der Halbfinalniederlage immer noch nach einigen Wochen nachwirkt, so ist doch etwas sehr besonderes geblieben. Man könnte das Gefühl haben einen Augenblick des Wachstums zu spüren. Die jungen Spieler haben ihre bittere Lektion erhalten und die alten Hasen sind um eine (weitere) Erkenntnis reicher. Erst die bittere Niederlage lehrt einem etwas Besonderes. Sie macht hungrig auf neue Aufgaben. Neue Ziele. Neue Saison. Alles auf Null.

In diesem Sinne: Der Mob hat Bock! Jetzt erst recht…

 

Hochmut kommt und so weiter…

60% Siegchancen hatte uns das Floorballmagazin vor dem ersten Halbfinale gegen die SC DHfK Leipzig zugeschrieben. Nach der Niederlage der Halbfinalisten aus dem Nordwesten muss man festhalten: Beide haben überrascht. Holzbüttgen im Positiven, Eiche im Negativen.

8:2 Endstand und zum letzten Drittel eine 7:0 für die Gastgeber klingen ziemlich deutlich. War es auch. Was wir aber auch glauben, dass es das schlechteste Spiel der bisherigen Saison darstellte und wir auf gut eingestellte Gegner trafen, die durch körperbetonte Spielweise es sehr gut verstanden unseren Angriff in die Schranken zu weisen und selber es verstanden unsere defensiven Fehler eiskalt auszunutzen. Ein Überzahlspiel zwei Gegentore sprechen Bände.

Wenn man so spielt hat man keine Finalteilnahme verdient. Gescheiten denn einen Aufstieg. Aber war dieses Sielergebnis ein Fingerzeig auf einen eklatanten Klassenunterschied zweier Mannschaften? Für vergangenen Sonntag auf jeden Fall. Für kommendes Wochenende auf keinen Fall.

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Noah Ehrenfried und Christian Weck konnten die Niederlage nicht verhindern.

Was muss dafür passieren? Das Zusammenaspiel war katastrophal. Ebenso der Umgang mit Schiedsrichterentscheidungen, die wirklich keiner großen Kritik bedurft hätten. Die Chancenauswertung können wir besser gestalten und das persönliche Auftreten ebenso. Man muss Bälle blocken wollen. Verteidigen mit Herz und Seele. Und man muss gewinnen wollen. Man mus aufsteigen wollen. Man muss zeigen wollen, dass der vergangene Sonntag ein Riesenausrutscher war.

Wir können es besser. Bis Samstag.

 

 

Generalprobenblablabla

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Till Geiler in Playoffform.

Unsere Herren haben ihr letztes reguläres Ligaspiel am vergangenen Samstag in Schenefeld mit 8:6 gewonnen. Ein bissiger Gastgeber, der eigentlich nur gewinnen konnte und uns als Favoritein Bein stellen wollte. Mehr als den 3:3 Ausgleich zwischendurch war dann aber doch nicht drin.

Etwas zäh gestaltete sich die Partie. Zuerst der Kabinenhickhack. Unsere Jungs mussten lange im Kabinengang warten bis klar wurde welche Kabine nun für die Gäste vorgesehen war. Oder lag der zähe Start eher an der bereits festgefahrenen Tabellensituation… keine Ahnung. Man kann ein Spiel schnell mit 2:0 führen und dann aber auch souveräner weiterspielen, als dies am Samstag der Fall gewesen ist. Ein gutes Pferd springt aber eben nur so hoch wie es muss. Und man machte das, was getan werden musste: Tore schießen, auch wenn es noch viel mehr hätten sein müssen. Man kassierte aber auch ungewohnt viele. Aber eine Generalprobe die muss ja bekanntlich ein bisschen schief gehen. Wenn am Ende aber dennoch 3 Punkte stehen und sich niemand verletzt. Sei’s drum…

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Marcel erzielte Tor Nr. 19. – geteilte Ligaspitze.

Was bleibt unter dem Strich. Till Geiler ist schon in Playoffform. Zwei Tore eine Vorlage. Nebensache. Seine unbequeme Art sich der defensiven Drecksarbeit zu verschreiben, diese mit einem genüsslichen Lächeln auf den Lippen auszugestalten und dabei den Gegner einfach nur schlecht aussehen zu lassen, war eine wahre Freude und ein Fingerzeig für die kommende Cobrajagd. Beim Rest der Mannschaft. Nichts zu klagen. Nichts weiter zu feiern. Die Ruhe vor dem Playoffsturm und so beenden wir das Schreiben ehe das Phrasenschwein endgültig an Überfütterung auseinanderbricht mit einem Hinweis auf die kommenden Spiele und einem Blick auf die Tabelle nach der letzten Generalprobe:

 

Pl. Mannschaft Sp. S U N SDS SDN Tore Tordiff. Pkt.
1 TV Eiche Horn Bremen 14 13 0 1 0 0 112 : 53 59 39
2 DJK Holzbüttgen 14 8 1 4 1 0 55 : 49 6 27
3 Dümptener Füchse 14 6 2 4 0 2 66 : 60 6 22
4 TSV Neuwittenbek 14 5 2 5 2 0 79 : 66 13 21
5 Blau-Weiß 96 Schenefeld 14 5 2 6 0 1 75 : 73 2 18
6 Westfälischer Floorball Club 14 5 1 7 1 0 55 : 84 -29 18
7 Floorball Butzbach 14 3 2 7 1 1 63 : 76 -13 14
8 Frankfurt Falcons 14 1 0 12 0 1 59 : 103 -44 4

 

Starker Auftritt des Aufsteigers

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Kasche traf zwei Mal…

Wenn der Tabellenführer gegen den Aufsteiger spielt, dann denkt man ja durchaus eher an eine klare Geschichte. Wenn diese Partie aber auch die Spitzenbegegnung zwischen Erstem und Zweiten ist, dann sieht es schon mal ganz anders aus. So geschehen beim letzten Heimspiel.

Die Gäste aus Holzbüttgen spielten extrem diszipliniert und machten ihre Räume sehr eng. Kein Wunder also, haben sie doch mit unserer Mannschaft zusammen die wenigsten Tore der Saison kassiert. Das bedeutet was. Der Unterschied zwischen Platz 1 und 2 macht dann aber die Offensive aus. Unsere Jungs haben bisher 104 Mal getroffen. Holzbüttgen nur halb so oft. Ligaschlusslicht.

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…aber Adam war nach seiner Verletzung heiß! 2 Tore 4 Assist. Da ist jemand bereit für die Playoffs.

Das erste Drittel passte dann zu dieser statistischen Überlegung. Unsere Jungs gingen mit drei Treffern in Führung. Holzbüttgen erzielte nur ein Tor. Zwei Eigentore sorgten dann aber für den Ausgleich. Bitter, aber die Spielanteile und die Qualität der Chancen, waren deutlich auf unserer Seite. Im zweiten Drittel zog man dann auch etwas davon, sicherte sich einen komfortablen Vorsprung im letzten Drittel, ehe die Gäste noch mal selber zwei Mal jubeln durften. Endstand 8:5.

Unsere Jungs haben nun zwei Wochen Spielpause. Das Final4 findet in Chemnitz statt. Folglich gilt es sich jetzt noch mal Extrapuste für die Playoffs zu erarbeiten. Die harten Brocken warten noch auf uns und ein Auswärtsspiel in Schenefeld schließt die Ligaphase ab. Wir freuen uns auf die kommenden Wochen. Jetzt aber erst mal wieder Ärmel hochkrempeln.

Sack zugemacht, aber noch nicht fertig

Unsere Herren sind seit dem vergangenen Wochenende uneinholbar Sieger der 2. Liga Nord/West nach einem 10:4 Sieg über die Frankfurt Falcons.

Noah hielt dagegen

Ein Zwischenziel, dass erreicht wurde, aber es gibt noch viele weitere Ziele, die man erreichen möchte. Das wichtigste Ziel ist immer das kommende Spiel und da ist am Samstag der Tabellenzweite aus Holzbüttgen zu Gast. Der Aufsteiger, der als

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Rafal Flieger war wieder eine Bank

Überraschungsmannschaft auf Platz 2 verweilt möchte sich gerne für die Playoffs qualifizieren und da käme ein Sieg bei uns sicherlich gelegen. Unsere Jungs sollten also achtsam in die Partie gehen. Sicherlich wird es auch interessant sein, was Coach Teetz sich dieses mal ausgedacht hat. Gibt es Veränderungen in der Aufstellung? In der Taktik? Wer ist krank, wer verletzt? Wer braucht mal eine Pause?

Nach dem Ligasieg ist vor dem nächsten Spiel. Wie lang können die Playoffbärte werden? Fragen über Fragen und (Vorsicht Frase!), die Antwort liegt auf dem Platz.

Wir haben Lust auf mehr… In diesem Sinne. Wir sehen uns in der Berckstrasse.

Fakten und Infos zum Spiel gegen Frankfurt gibt es hier.