Kategorie: Senioren

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Eiche Damen ungeschlagen zum Meistertitel

Mit zwei Siegen am letzten Spieltag gewannen die Damen des TV Eiche Horn Bremen die Norddeutsche Meisterschaft. Ein 4:1 und 2:1 waren der vorläufige Höhepunkt einer Saison mit zwölf Siegen aus zwölf Spielen und 121 geschossenen Toren.  Der Titel der Topscorerin ging an die Bremerin Lina Werpup.

Die Entscheidung um den Titel des norddeutschen Meisters fiel erst am letzten Spieltag am 16. Mai 2010 in Lilienthal. Bis dahin hatten drei Teams den Saisonausgang offen gehalten: TV Eiche Horn, ETV Hamburg und VfR Seebergen 1. Mit knappen drei Punkten führten die Bremerinnen vor dem Verfolger ETV Hamburg die Tabelle an. Seebergen hatte mit sechs Punkten Rückstand auf Hamburg nur noch theoretische Chancen auf den Titel.

In der ersten Partie trafen die Eiche Damen auf den VfR Seebergen 1, während der ETV das vermeintlich leichtere Spiel gegen das viertplatzierte Team hatte: die Spielgemeinschaft Braunschweig/Buxtehude. Im finalen Spiel der Saison trafen dann Bremen und Hamburg aufeinander, bis dahin konnte alles und nichts entschieden sein.

Der erste Schritt zum Titelsieg

Trainer Daniel Teetz konnte für den Spieltag aus dem gesamten Kader schöpfen und begann das erste Spiel mit drei Bremer Reihen: Nina Pfelzer/ Nina Kamprad/ Lina Werpup, Mara Lüddens/ Anne Werpup/ Lydia Buchal sowie Leonie Kijewski / Leonie Plümpe / Ina Winkler, im Tor Freya Mordhorst. Seebergen hingegen musste auf Stammspielerinnen wie Juliane Hoffmann und Celine Lücken verzichten und trat mit nur fünf Feldspielerinnen an.

Das Spiel beginnt konzentriert auf beiden Seiten, die Bremerinnen mit viel Ballbesitz, aber ohne starken Drang zum Tor. Die Seebergerinnen stehen hinten kompakt und lassen nur wenige Torchancen zu. Erst in der 10. Spielminute gelingt Eiche die Führung. Nina Pfelzer bedient Lina Werpup in den Slot und diese bringt den Ball per Direktabnahme in der langen Ecke unter.

Die zweite Halbzeit bringt mehr Schwung in die Partie. Die Bremerinnen erspielen sich über schönes Passspiel mehr und mehr Torchancen, aber zunächst gleicht Seebergen in der 27. Minute durch Lisa Entelmann aus. Mit weniger Wechselmöglichkeiten setzt Seebergen nun zunehmend auf Konter und öffnet dadurch das Spiel. Die Folge: die erneute Führung für Eiche zum 2:1 (11. Minute) und das 3:1 (12. Minute). Zweifache Torschützin ist Lina Werpup, jeweils nach Vorlage von Nina Kamprad.

Dann stellt der Bremer Trainer um, holt zunächst Jule Langosz und Anita Parey ins Spiel und ändert das Spielsystem anschließend auf zwei Reihen. In der 15. Minute gelingt den beiden eingewechselten Spielerinnen das 4:1 (Tor Parey, Vorlage Langosz), gleichzeitig der Schlußtreffer in einer wenig spannenden, aber für die Bremerinnen umso wichtigeren Partie. Nun blieb zu warten, wie sich der ETV Hamburg gegen die SG Braunschweig/Buxtehude schlägt.

Zwei Stunden später: Vollkommen überraschend liegen die Hamburgerinnen zur Halbzeit mit 2:6 zurück. Sichtlich gepeinigt mag sich der Bremer Trainer den Ausgang dieser Partie nicht ansehen, seine Spielerinnen feuern die Spielerinnen der SG umso mehr an. Knapp rettet sich die SG zu einem 8:8 Unentschieden über die Zeit. Nun hilft auch der Siegtreffer des ETV in der 2. Minute der Verlängerung nicht mehr. Der Vorsprung des TV Eiche Horn beträgt uneinholbare vier Punkte bei einem ausstehenden Spiel. Die Bremerinnen liegen sich in den Armen und feiern den vorzeitigen Titel. Die Hamburgerinnen sind sichtlich enttäuscht.

Als Meister in das letzte Saisonspiel

Das zweite Aufeinandertreffen der beiden Top-Teams der Liga wird nun zu einem Spiel ohne direkte Folgen. Der Bremer Mannschaft ist die Erleichterung über den vorzeitigen Titel anzumerken. Sie spielen lockerer als man es häufig in dieser Saison sah und lassen sich selten unter Druck setzen. Wieder beginnt Daniel Teetz mit drei Reihen. Bei den Hamburgerinnen ist jedoch mitnichten die Luft raus, sie spielen energisch und fordern die Bremerinnen vor allem in Zweikämpfen. Eine Zwei-Minuten-Strafe in der ersten Halbzeit und zwei weitere in der zweiten Halbzeit gegen den ETV sprechen hier für sich. Lydia Bethge bringt den ETV durch einen Konter in der 11. Minute in Führung, das ist auch das Halbzeitergebnis.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit werden auf beiden Seiten zahlreiche, gute Tormöglichkeiten herausgespielt. Bei Eiche hält jedoch Schlussfrau Freya Mordhorst ihr Tor dicht, und auf der anderen Seite scheitern die Bremerinnen an Hamburger Blocks, der Torhüterin Sandra Stephan oder dem Pfosten.

Schließlich erzwingt Eiche in einer Überzahlphase den Ausgleich. Lina Werpup, vor dem Spiel punktgleich mit Simone Schwarz (ETV) in der Torschützenwertung, sichert sich mit ihrem Treffer in der 28. Minute die Torschützenkrone nach Vorlage von Nina Pfelzer. Mit 41 Toren und 16 Vorlagen ist sie die erfolgreichste Torjägerin der Saison. Die Bremerinnen wollen den Sieg und drängen auf das Hamburger Tor. Als in der 17. Minute Anita Parey durch ein Bauerntor den Siegtreffer erzielt und schließlich die Schlusssirene erklingt, kennt der Jubel der Bremerinnen keine Grenzen mehr.

Beide Teams fahren zu den Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft, die in zwei Wochen am 29. und 30. Mai in Kiel ausgetragen wird. Dort treffen sie auf die besten Mannschaften aus den Kleinfeldligen im Westen, Süden und Osten.

Eiche ist endgültig zurück!

Torjubel im Spiel gegen Döbeln / foto: katrin-kieffer.de

Was war das für eine rabenschwarze Saison. Vor der Abstiegsrunde gab es mickrige 7 Punkte in 14 Spielen. Danach 10 (!) Punkte in 4 Spielen. 3 Siege und eine Niederlage in der Overtime. Die Beste Abstiegsrunde aller Teilnehmer. Eiche ist wieder da und daran konnten auch die 14 (!) Strafminuten nichts ändern, die es im letzten Spiel gegen den UHC Döbeln 06 hagelte. Am Ende siegten unsere Jungs mit 6:4

Was für ein Luxusproblem war das vor dem Spiel für Spielertrainer Ole Neitz? 14 Feldspieler und 2 Torhüter. So viele Spieler liefen schon lange nicht mehr für ein Spiel der Horner auf. Am Ende entschied sich der Kapitän für das Erfolgsteam vom Berlinspiel. Genau das war am Ende auch die richtige Wahl. Als erstes konnte Jan Schäfer nach 10 Minuten einnetzen, ebenjener Schäfer, der auch gegen Berlin das wichtige 1:0 erzielte. Nur wenige Minuten später war es schließlich Nationalspieler Torben Kleinhans, der das 2:0 erzielte. Mehr Tore vielen im Drittel dann nicht, trotz weiterer Chancen.

Zu Beginn des zweiten Drittels freuten sich viele unserer Jungs wohl noch über das gute erste Drittel. Denn Döbeln legte los wie die Feuerwehr und unsere Mannen hatten dem nichts entgegenzusetzen. Somit war das 2:1 nach 1 ½ Minuten vollkommen verdient. Nachdem es nur einige Sekunden später drei 2-Minuten-Strafen gab, mussten Neitz und Co zu dritt gegen vier Döbelner spielen. Diese Unterzahl wurde unbeschadet überstanden und danach hatten sich die Hausherren auch wieder gefangen. Das Spiel wurde wieder kontrolliert und kontinuierlich wurden sich Chancen herausgespielt. Der im zweiten Drittel eingewechselte Stephen Aboagye erzielte in der 5. Minute des Drittels das 3:1, Sönke Schäfer, Jan Paul Gersdorf und abermals Aboagye erhöhten auf 6:1. Das Spiel schien gelaufen und auch die Gästen wirkten nicht mehr so, als glaubten sie an die Wende. Kurz vor Ende des Drittels konnten sie dennoch das 6:2 erzielen.

Und Mal wieder gelang es unseren Jungs nicht ein Exempel zu statuieren. Eine höhere Führung wäre im zweiten Drittel durchaus möglich gewesen, stattdessen fingen sie sich das 6:2. In Drittel drei sollten noch weitere zwei Gegentreffer hinzukommen. Kurios waren hierbei die Minuten 51 bis 57, die der TVE in Unterzahl verbrachte. Zwischen den einzelnen 2-Minuten-Strafen waren sie nur 20, respektive 10 Sekunden vollzählig.

Jubel in der Berckstrasse / foto: katrin-kieffer.de

Damit hat der TVE die Bundesligasaison auf dem 7. Platz abgeschlossen. Nun geht es in einem Monat in die Relegation. In den Play-Offs der Zweiten Liga haben sich der SSF Dragons Bonn und die Floor Fighters Chemnitz durchgesetzt. Diese werden nun in einem Finale gegeneinander spielen und der Verlierer dieser Partie wird dann gegen den TVE antreten. Der Verlierer dieses Relegationsspiels muss dann den bitteren Gang bzw. Verbleib in die zweite Liga antreten.
Im DUB-Pokal gab es diese Saison bereits die Begegnung Bonn-Chemnitz. Damals setzten sich die Floor Fighters mit 6:5 durch.

Ein Punkt gewonnen oder zwei verloren?

Eichwand nach dem Heimspiel

Die Situation vor dem Spiel war klar. Schafft es der TV Eiche Horn gegen die SG BA Tempelhof Berlin zu gewinnen, dann sind die Bremer wieder voll dabei im Kampf um den 6. Platz. Verlieren sie jedoch, so ist die Relegation besiegelt. Was kann man nun mitnehmen aus dem Spiel, dass am Ende in der Verlängerung verloren wurde? Zum einen schafften es unsere Jungs wieder ein gutes Spiel hinzulegen und einen Punkt mitzunehmen. Allerdings reicht es auf Dauer nicht ständig gute Spiel hinzulegen, wenn man am Ende nichts oder nicht viel Zählbares herauskommt. Langsam wird es einfach Zeit, die guten Spiele in Punkte umzuwandeln, sonst bleibt die rote Laterne in Bremen und somit wären wohl die Floor Fighters Chemnitz der undankbare Gegner der Relegation.
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„Rückrundentorfest“

Am Sonntag (24.01.2010) fand der erste Spieltag der Rückrunde der Damen Kleinfeld Regionalliga statt. Für die Damen vom TV Eiche Horn, die als Herbstmeister in die Weihnachtspause gegangen waren, standen vermeintlich einfache Spiele auf dem Programm. So ging es in der eiskalten Halle der Buntentor Knights gegen den Tabellenvorletzten aus Mittelnkirchen und die Gastgeberinnen, die das Schlusslicht der Tabelle bildeten. Da am Ende der Saison das Torverhältnis möglicherweise entscheidend sein könnte, lautet der Auftrag von Trainer Daniel Teetz daher Tore, Tore, Tore!

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