Kategorie: Senioren

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Eiche Horn verdient Punkt im Nordderby

Noch kaum hundert Sekunden sind zu spielen in Hamburg. Unsere Bremer Jungs liegen an diesem Samstagabend zum dritten Mal hinten. Kaum hat Timmy Lizotte wie abgesprochen das Tor für den sechsten Feldspieler verlassen, schrillt die Pfeife der Schiedsrichter. Strafe gegen Hamburg. Eine bessere Chance wird sich kaum mehr bieten. Mit sechs gegen vier fasst sich Jan Paul Gersdorf ein Herz und zieht von der Bande in die Mitte und bringt den Ball aufs Tor. Durch die Beine des gegnerischen Torhüter findet der Ball den Weg in die Maschen.
Es gibt kein Halten Mehr für unsere Jungs. Der Kopf von Jan Schäfer auf der Tribüne macht den Anschein, jeden Moment platzen zu können. „Oh wie ist das schön!“, schallt es laut aus der Kehle des Ex-Bremers durch die ansonsten verstummte Halle.

Das Derby wurde einem solchen von Anfang an gerecht. Es hatten noch nicht einmal alle Zuschauer einen Platz gefunden, da trafen die Hausherren schon zum 1:0. Ein Schuss aus dem Halbfeld durch den Verteidiger an Lizotte vorbei. Wir waren aber nicht ängstlich nach Hamburg gekommen und so schlug man schon 30 Sekunden später durch Sönke Schäfer zurück. Danach beruhigte sich das Geschehen etwas und beide Mannschaften kamen besser ins Spiel. Die Hausherren hatten mehr Spielanteile, aber unsere Jungs von Eiche ackerten aufopferungsvoll in der Verteidigung, so blieb es beim 1:1 zum Drittelschluss.

Das Spielgeschehen änderte sich auch zum zweiten Drittel wenig. Die Hamburger konnten wieder recht früh ein Tor schießen, aber sich nicht weiter absetzen. So ging es in das Schlussdrittel.

Die Spannung des Spiels merkte man in der ganzen Halle. Die Zuschauer unterstützten die Heimmannschaft lautstark nur um immer wieder von unserem Ein-Mann-Ultrablock aus Kiel übertönt zu werden. Jan Schäfer trat am Vormittag in Hamburg mit dem Kieler FK an und blieb in der Halle um seine alten Mannschaftskollegen zu unterstützen. Aber nicht nur die Anfeuerungen, sondern auch das Spiel wurde intensiver.
Die Hamburger machten Druck, doch nach einem Entlastungsangriff tauchte Torben Kleinhans alleine vor dem gegnerischen Tor auf. Geschickt umkurvte er den heraushechtenden Torhüter und das Tor um den Ball dann ins leere Tor zu schieben. Wieder hatten wir ausgeglichen. Doch wieder konnten die Hausherren antworten und so liefen die Jungs zum dritten Mal an diesem Abend einem Rückstand hinterher. Aber von Resignation war keine Spur und so gelang Gersdorf noch der späte Ausgleich, oh wie war das schön.

Die Verlängerung blieb ohne Tore und auch eine Strafe Gegen Ole Neitz konnte von den Hamburgern nicht genutzt werden und so blieb es bei einem Punkt für Bremen und einem für Hamburg. Es bleibt ein großer Dank an Jan für seine Anfeuerung in der “Höhle des Löwens” und auch den anderen mitgereisten Bremern für ihre Unterstützung.

Am nächsten Samstag steht dann endlich das nächste Heimspiel an. Um 18:00Uhr sind die Löwen Leipzig zu Gast. Wir freuen uns über zahlreiche Unterstützung.

Eiche Horn Bremen:
Frederik Garre, Daniel Plate, Rasmus Wienemann, Rune Hiort, Torben Kleinhans(1 Tor ,0 Vorlagen), Jan Paul Gersdorf(1,0), Till Geiler, Max Pelke, Kai Ehrenfried(0,1), Robert Naguschewski, Jan Businsky, Sönke Schäfer(1,0), (C) Ole Neitz(0,1), (T) Louis Schaidl, (T) Timothy Lizotte
Trainer: Daniel Teetz, Andreas Kasche

Erfolgreicher erster Spieltag der Damen

Nachdem der Kleinfeld-/Regionalligespielbetrieb in Niedersachsen mit Ende der vergangenen Saison vorläufig eingestellt wurde, traten die Eiche Damen am vergangenen Samstag erstmals im Ligabetrieb von Schleswig-Holstein an.

In der ersten Partie traf man auf den Gastgeber, die Spielgemeinschaft Gettorf/Kiel. Bereits nach zwei Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz – leider im Netz der Eiche Damen. Nach vielen ungenutzten Chancen auf beiden Seiten erlöste Lina Werpup das Team mit dem Anschlusstreffer in der neunten Minute. Doch nur vierzig Sekunden später kassierte Eiche ein weiteres Gegentor. In der elften Minute konnten die Eiche Damen eine Kontersituation nutzen und Lydia Buchal schlenzte den Ball ins Tor und erzielte so den Ausgleich. Trotz der guten Leistung der Gettorfer Torwartin, die viele der Eicheschüsse parierte, führten gute Kombinationen und ein verwandelter Freistoß zum 4:2 Zwischenstand.

Wie bereits auch in der ersten Hälfte wurde auch die zweite durch ein gegnerisches Tor eingeläutet: nach einem Foul der Gettorfer in der Eiche-Hälfte, gelangten diese in Ballbesitz und netzten nach einer eins-gegen-eins-Situation ein. Als Antwort nutzte Freya Mordhorst die kurzfristig lückenhafte Abwehr der Gettorferinnen und schoss den Ball von der Mittellinie ins untere linke Eck. Wenig beeindruckt legten die Gastgeberinnen gleich mit zwei Toren direkt hintereinander zum 5:5 ausgleich nach.

Die Rettung erfolgte fünfunddreißig Sekunden vor Schluss, als Freya Mordhorst mit einem Rückhandschuss ins kurze Eck den Eiche-Sieg besiegelte.

Lina Werpup (1 Tor/0 Assists), Lydia Buchal (2/1), Marloes Everlo, Freya Mordhorst (2/0), Antonia Treml, Jasmina Gossing, Ina Winkler, Anita Parey (1/1), Sabrina Mehlhop

 

Nach einem Spiel Pause begann die zweite Partie für den TV Eiche Horn gegen die Damen des TSV Neuwittenbek. Wie im ersten Spiel geriet eiche zunächst in Rückstand. In alter Bauernmanie zeigte sich Lina Werpup unbeeindruckt und glich aus: „ Neue Liga, neue Bauern!“

Anschließend schoss Lina Werpup neben das Tor, der Ball prallte von der Bande hinter dem gegnerischen Tor in den Slot, wo Ina Winkler den Ball eiskalt ins Tor legte. Durch einen Schlenzer von der Mittellinie baute Lydia Buchal die Führung weiter auf 3:1 aus. In die Pause ging es mit einem 4.1 Zwischenstand. Trotz zwei weiterer Gegentreffer entschieden die eiche Damen nicht nur die zweite Hälfte, sondern das gesamte Spiel für sich und gingen mit einem 11:3 aus dieser fairen Partie.

Dieser gute einstieg in die neue Liga war zugleich Marloes Everlos erster Einsatz für die Eiche Damen. Die Torhüterin wechselte nach der letzten Saison aus Enschede ins Bremer Tor. Rundum ein sehr erfolgreicher erster Spieltag.

Lina Werpup (4 Tore/1 Assist), Lydia Buchal (3/1), Marloes Everlo, Freya Mordhorst (1/0), Antonia Treml, Jasmina Gossing, Ina Winkler (1/0), Anita Parey (1/1), Sabrina Mehlhop (1/2)

Gefühlsachterbahn in Sachsen

Am vergangenen Wochenende zog es unsere Herren nach Sachsen um in einem Wochenende gegen sowohl die Igels Dresden und die Floor Fighters Chemnitz an zu treten. Gemischte Gefühle bleiben nach der Fahrt. Ein Sieg in der Verlängerung (zwei Punkte) und eine unnötige Niederlage waren es am Ende.

09_2012-Floorball-Eiche-Horn-Berlin-212 Am Samstag stand die Partie gegen Chemnitz an. Zwischen die Zuschauer mischten sich auch einige die Auffällig für unsere Jungs jubelten. Unsere beiden Sächsischen Ex-EishockeySpieler, Robert Naguschewsky und Christian Weck hatten bekannte und Familie eingeladen. Gerade Robert bewies „seinen“ Fans das eine oder andere Mal, dass er nicht weich geworden war. Aber zum Spiel. Wir begannen Konzentriert und konnte schon nach drei Minuten durch Torben Kleinhans in Führung gehen. Im weiteren Verlauf kamen die Chemnitzer mehr ins spiel und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Leider konnten die Jungs die sich bietenden Chancen nicht nutzen und nach alter Weisheit wenn mann sie selber nicht macht…. Am Ende des ersten Drittels stand es also 1:1.
Im Mitteldrittel dauerte es diesmal vier Minuten ehe Ole Neitz es den Vorsprung wieder herstellen konnte. Aber wieder konnte man die Führung nicht halten und glichen die Gastgeber wenige Minuten Später wieder aus (29. Minute). In dieser Periode Wankten die Jungs gehörig und beflügelte Gastgeber konnten das nutzen und durch zwei schnelle Tore (33., 36.) erstmals in Führung gehen. Jetzt nahm Trainer Kasche die Auszeit um den Spielfluß der Chemnitzer zu brechen und unsern Jungs noch mal Feuer unterm Hintern zu machen. Feuer war dann zwar nicht im Schuss aber in der 40. Minute konnte Rasmus Wienemann den Torhüter überwinden und so zum psychologisch wichtigen Punkt verkürzen. Mit einem 3:4 aus unserer Sicht ging es in die Pause.
Den Aufschwung der letzten Minuten konnte mann sehr erfolgreich mit in das dritte Drittel nehmen und mit zwei Toren innerhalb der ersten Minute konnten Kleinhans und Kai Ehrenfried uns wieder in Führung bringen. Leider schafften wir es dann nicht noch mehr Profit aus der sich ergebenen Überlegenheit zu schlagen und so Kamen die Chemnitzer wieder ins Spiel. Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gleichen die Gastgeber dann auch aus um drei Minuten später in Überzahl auch noch in Führung zu gehen. Unsere Jungs ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und Daniel Plate konnte schnell wieder ausgleichen (54.). Auch eine Turbulente Schlussphase brachte keinen Sieger trotz Überzahl für Bremen, Penalty für Chemnitz (danke Timmy fürs halten!) und Unterzahl Bremen. Also ging es in die Verlängerung. Und hier gewann die Dizipliniertere Mannschaft. Nachdem die Chemnitzer abermals in Unterzahl geraten waren konnte Neitz in der sechsten Minute der Verlängerung den Extrapunkt sichern.

09_2012-Floorball-Eiche-Horn-Berlin-158 Nach dem Abendessen in Chemnitz ging es dann nach Dresden um am Sonntag ausgeschlafen gegen die Igels an zutreten. Ziel war es Trainer Kasche zu seinem Geburtstag drei Punkte zu schenken. Leider ging das aber gehörig in die Hose. Die Geschenke wurden eher an die Gegner verteilt. Schon nach wenigen Sekunden verlor Jan Paul Gerstorf den Ball im Aufbau und konnten die Dresdener in Führung gehen. Trotzdem waren unsere Herren spielbestimmend und konnten sich zurück arbeiten. 1:1 nach einem Tor von Weck hieß es nach 20 Minuten, einzig die Chancenverwertung war unzureichend. Aber mit zwei schnellen Toren jeweils zu Beginn der nächsten Drittel machten sich die Jungs das leben schwer. UNd letztendlich gelang es nicht die Individuellen Fehler, die sich anhäuften, wettzumachen durch eigene Tore obwohl die Möglichkeiten da waren.
Frustration und Unglaube wie es alles so schief laufen konnte waren zu sehen nach Ablauf. Aber wir haben ja noch ein Heimspiel um zu zeigen das es besser geht.

Es bleibt noch Marcel Westermann und Noah Ehrenfried zu danken, die an diesem Wochenende einen live Ticker für die Fans zuhause geführt haben. Wenn ihr nachlesen wollt wie unsere Talente mitgefiebert haben geht das hier:
Gegen Chemnitz.

Und gegen Dresden.

Statistiken von den Spielen gibt es auch in dieser Saison wieder auf statistik.floorball.de

Fotos von dem Spiel in Dresden stehen auf der Webseite der Igels Dresden

Das Nächste Heimspiel findet am 13.10. statt wenn der MFBC Leipzig zu Gast ist in der Berckstraße.

Eiche Marschiert in die erste Liga

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Ein Einstand nach Maß gelang dem TV Eiche Horn bei der Rückkehr in die erste Bundesliga. Zum Auftakt war die BAT Berlin zu Gast in der Berckstraße. Am Ende stand ein klarer und unangefochtener 10:4 Sieg zu Buche. Und damit gleich drei erste Ziele für die Saison erreicht, erstes Tor, erste Punkte und erster Sieg.

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©www.katrin-kieffer.de

Die Vorfreude aber auch die Anspannung waren groß vor dem ersten Saisonspiel. Es überwog aber der Wille zu zeigen, dass man in die Bundesliga gehört und sich mit den Mannschaften dort messen kann. Am Samstag schaffte Eiche Horn dies. Gegen die Gäste aus der Hauptstadt entwickelte sich von Beginn an ein flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das erste Tor der Bundesligasaison in der Berckstraße fiel aber für die Gäste und ausgerechnet durch den Ex-Bremer Helge Heitmann, der nach einem Freistoß den Ball aus dem Gewühl über Torhüter Timmy Lizotte spielen konnte (2. Minute). Es sollte die letzte Führung für die Gäste an diesem Tag bleiben. Das Tor war der Weckruf für die Bremer und mit zwei Toren innerhalb von 13 Sekunden (4.) glichen Till Geiler und Jan-Paul Gersdorf aus. Die Berliner konnten die Bremer Führung kontern (7.), ehe sich das Spiel beim Stand von 2:2 etwas beruhigte.
Zum Ende des ersten Drittels ging Eiche Horn durch Torben Kleinhans wieder in Führung. Dieser nutzte den Raum, der sich durch eine vier gegen vier Situation bot, zum Bogenlauf und überwand den gegnerischen Torhüter aus der Entfernung. Zuvor waren Geiler und ein Gegenspieler aneinandergeraten und wurden beide für zwei Minuten auf die Strafbank verdonnert.

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©www.katrin-kieffer.de

Das zweite Drittel stand ganz im Zeichen der Bremer. Erst konnte eine Unterzahlsituation überstanden werden (29.), um dann innerhalb von drei Minuten auf vier Tore Vorsprung davon zu ziehen. Zweimal Kleinhans (34.,37.) und einmal Kai Ehrenfried (36.) trafen. So stand es nach zwei Dritteln 6:2 für die Bremer.
Berlin begann das Schlussdrittel erwartet druckvoll. Bremen musste schnell in Unterzahl agieren, als die Schiedsrichter Gersdorfs Einsteigen bei einem Konter der Berliner mit einer Zwei-Minuten-Strafe ahndeten. Die Berliner konnten die Chance nutzen und auf 6:3 verkürzen, aber auch dies brachte Eiche Horn nicht aus der Ruhe und man nutzte die Räume der aufgerückten Berliner eiskalt um unerreichbar auf 9:3 davonzuziehen. Kleinhans (45.), Ole Neitz (51.) und Max Pelke (55.) trafen für die Bremer.

Ein weiterer Treffer gelang den Berlinern in Überzahl, nachdem Fabian Stüble einen Konterpass mit dem Arm stoppte (56.). Nur 17 Sekunden nach dem Gegentreffer stellte Frederik Garre mit dem Schlusspunkt die alte Differenz wieder her zum 10:4 (56.).
Der TV Eiche Horn kann zufrieden und mit gestärktem Selbstvertrauen auf die folgenden Herausforderungen in der Bundesliga schauen. Diese stehen nächste Woche an mit einem Doppelspieltag in Sachsen gegen Dresden und Chemnitz. Das Nächste Heimspiel findet am 13.10. statt, wenn der MFBC Leipzig sich in Traumabewältigungprobiert. Wir hoffen natürlich auf eine ähnlich spektakuläre Stimmung.

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X3M Berlin Open

Saisonvorbereitung mal in der Hauptstadt

X3M Berlin Open
Foto: floorballmagazin.de

Aufgrund des Ausfalls des Kölner Großfeldturniers in diesem Jahr trat Eiche Horn am vergangenem Wochenende bei den X3M Berlin Open an. Hier konnte man sich mit Internationalen Mannschaften so wie Konkurrenten aus der Bundesliga messen.

Die Gruppenauslosung hatte die Bremer schon in dieser Phase des Turniers mit einem besonderen Schmankerl belohnt nämlich einem Spiel gegen den UHC Grünenmatt aus der SML in der Schweiz.

Das Turnier begann am Freitag aber mit zwei Spielen gegen die anderen Gruppengegner aus Polen und Tschechien. Der Auftakt gelang nach Maß mit einem 3:0 Erfolg gegen die Mannschaft aus Tschechien. Und dies Obwohl man es bloß Sekunden vor Anpfiff in die Halle schaffte. Die Sensation passierte danach als die Polen von Absolvent Siedlec die Schweizer SML Mannschaft überraschte und einen 3:2 Erfolg verbuchte.
Das zweite Spiel gegen eben diese Polen verloren die Bremer aber leider mit 1:3 während der UHC Grünenmatt sich mit einem standesgemäßen 11:1 ins Turnier zurückmeldete. Den ersten Tag beendete man also auf dem 3. Platz in der Gruppe.
Ein Wermutstropfen war die Verletzung von Torhüter Timothy Lizotte der sich den Knöchel verstauchte als er über die Bande hüpfte. eine wahnsinns Rettungstat vollbrachte ohne Rücksicht auf das eigene Wohl.

Um ins Viertelfinale einzuziehen müsste musste man mindestens zweitbester dritter sein aus den drei Vierergruppen. Es würde also auf das Torverhältnis ankommen. Trotzdem wollte Eiche Horn sich im letzten Gruppenspiel gegen Grünenmatt nicht verstecken und bloß mauern. Trainer Andreas Kasche, der in Abwesenheit Daniel Teetz‘ die Mannschaft alleine begleitete, nutzte die Chance auch gegen einen starken Gegner eine bewegliche Verteidigung zu probieren.
Sofort wurde die technische Überlegenheit der Schweizer deutlich. Diese ließen denn Ball geduldig kreisen um Lücken in den Bremer Block zu reißen und dann direkt zu verwandeln. Eiche Horn hatte alle Hände voll zu tun um Gegentore zu verhindern und konnte sich nur selten und kaum dauerhaft befreien. Einzelne Tempogegenstöße gegen die aufgerückten Gegner boten aber doch Chancen auf eigene Treffer. Beste Chancen hatten Torben Kleinhans und Frederick Garre. Ersterer als ein solcher Gegenstoß nur durch eine Foulspiel verhindert wurde und Eiche Horn einen Penalty zugesprochen bekam. Leider ging der Ball knapp über die Latte, und auch in der folgenden Überzahl konnte Eiche keine zwingenden Chancen herausspielen. Garre wurde bei einem Konter schön von Kleinhans vor dem Tor freigespielt konnte den Ball aber nicht aus kurzer Distanz ins Tor lenken.
Am Ende lautete das Ergebnis 0:7 bei dem Klassenunterschied gerechtfertigt auch wenn den Bremern ein Ehrentreffer zu gönnen gewesen wäre.

Da die Tschechen auch ihr drittes Spiel verloren, war Eiche Horn dritter in der Gruppe und musste auf das Torverhältnis hoffen. Angesichts der vorangegangenen Niederlage war die Hoffnung nicht groß. Es stellte sich aber heraus, dass eine andere Mannschaft bei auch 3 Punkten zwei mal hoch verloren hatte und damit Eiche Horn mindestens zweitbester dritter wurde und somit das Viertelfinale erreicht wurde.

In diesem begegnete man am Nachmittag mit dem ETV Hamburg einem Bundesligakonkurrenten. Nach langer Wartephase waren diese wacher und setzten Eiche Horn von beginn an unter Druck. Es waren aber individuelle Fehler die das Spiel entscheiden sollten. Nach einem Freischlag für die Bremer in der gegnerischen Hälfte verlor Rasmus Wienemann den Ball durch einen Stockfehler und der ETV nutzte den Konter eiskalt. Das Spiel blieb weiter eng aber Eiche gelang es nicht gefährlich vor dem gegnerischen Tor in Erscheinung zu treten. Der Knackpunkt war wieder ein Freischlag in der Hälfte der Hamburger, diesmal aus der Ecke. Wienemann lief in den Slot konnte den Pass von Kleinhans aber nicht aufs Tor bringen und so konnten die Hamburger über die verwaiste Verteidigerposition in Überzahl kontern und ein Tor machen.

Jetzt wurde auch Louis Schaidl aus dem Tor genommen für den extra Angreifer. Helfen sollte es nicht mehr. Im Gegenteil: Fabian Stüble versprang als letzter Mann ein Ball und der lauernde Stürmer konnte den ball ins leere Tor lenken.

So stand man am Ende des zweiten Tages mit zwei Niederlagen und 0:10 Toren da. Das ärgerlichste waren eindeutig die nicht geschossenen Tore.

Am nächsten Morgen würde dann das letzte Spiel um einen geteilten 5. Platz stattfinden gegen den UHC Avry aus der 5. Schweizer Liga.

Am Abend konnte mann dann noch ein wenig Berlin zu erkunden und sich mit Berlins wohlmöglich größten Pizza stärken.

Das Spiel am nächsten Morgen begann schleppend, konnte aber letztendlich relativ ungefährdet 3:1 gewonnen werden. Damit konnten die Bremer die lange Heimreise angehen.

Es wurde viel taktisches ausprobiert an diesem Wochenende und genug Arbeit aufgedeckt für die nächsten Wochen bis zur Saisoneröffnung gegen die SG BAT Berlin am 15.09. um 18Uhr in der Berckstraße.

Dann gibt es auch endlich wieder regelmäßigere Neuigkeiten auf diesen Seiten also haltet die Augen offen oder folgt uns über die Sozialen Netzwerke.

Gelungener Abschluss der regulären Spielzeit

Mit zwei zweistelligen Siegen konnten die Eiche-Damen am vergangenen Sonntag die Regionalligasaison als Drittplatzierte beenden. Nun bleiben dem Team von Daniel Teetz und Jan-Paul Gersdorf noch knappe drei Wochen zur Vorbereitung auf die Playoffs, die am Pfingstwochenende in Dresden stattfinden.

Im ersten Spiel mussten die Damen gegen die SG Vahrenwald/Gleidingen aus Hannover antreten. Da die ehemalige Stammtorhüterin Freya Mordhorst verletzungsbedingt nur noch auf dem Feld spielen darf, musste Feldspielerin Lina Werpup ins Tor gehen. In der ersten Halbzeit kassierten die Hornerinnen kein Gegentor, sondern konnten hingegen selbst sechs Mal den Ball einlochen. Fünf dieser Tore erzielte die überragend spielende Lydia Buchal, einmal konnte Anita Parey punkten. In der zweiten Hälfte konnten die Damen die Führung durch Tore von Lydia Buchal, nach schönem Zuspiel von Freya Mordhorst und Nina Teetz ausbauen, mussten aber in der in der elften Spielminute einen Gegentreffer nach Abwehrfehler hinnehmen. Im weiteren Verlauf dominierten die Eichespielerinnen das aber weiterhin, sodass der Endstand schließlich 14:1 lautete.

Lydia Buchal (7/0), Nina Teetz (2/1), Freya Mordhorst (2/1), Anita Parey (1/2), Antonia Treml (2/0), Jasmina Gossing (0/1), Julia Langosz (0/1)

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 Gegnerinnen des zweiten Spiels waren die Damen vom ATS Buntentor, die sich trotz einer Anzahl von nur drei Feldspielerinnen tapfer schlugen. Auch dieses Spiel gaben die Eichedamen nicht aus der Hand. Als die Damen aus der Neustadt in der fünfzehnten Spielminute eine Zweiminutenstrafe erhielten, lagen die Hornerinnen bereits mit fünf Toren in Führung. Nach nur sechs Sekunden Überzahlspiels traf Antonia Treml nach Vorlage von Jasmina Gossing zum 6:0. Bis zur Halbzeit fielen drei weitere Tore. Der Zwischenstand von 9:0 verleitete Trainer Jan-Paul Gersdorf dazu, die Aufstellungen neu zu mischen um mögliche Reihen für die Playoffs auszuprobieren. Diese Idee erwies sich als erfolgreich, da die Eiche-Damen im weiteren Spielverlauf noch acht weitere Tore erzielten. Bemängeln am Spiel der Hornerinnen ließ sich nur eine Unkonzentriertheit in der vierundzwanzigsten Spielminute, durch die die Neustädterinnen ein Gegentor erzielen konnten. Trainer und Spielerinnen zeigten sich trotzdem zufrieden mit dem Endergebnis 1:17.

Anita Parey (5/0), Lina Werpup (3/2), Antonia Treml (1/4), Lydia Buchal (3/0), Jasmina Gossing (2/1), Freya Mordhorst (2/1), Julia Langosz (1/0)

Insgesamt gesehen kann der gesamte Spieltag eine gute Vorbereitung auf die Playoffs gesehen werden, zu denen die Eiche-Damen als Drittplatzierte fahren können, weil die Mannschaft vom VfR Seebergen frühzeitig bekannt gegeben hat, dass sie im Falle einer Qualifikation auf ihre Teilnehme verzichten würden.

Meisterschaft Verspielt

Der TV Eiche Horn konnte die gute Saison leider nicht mit der Meisterschaft der zweiten Liga bekrönen. Auch das zweite Spiel in der Serie gegen die SSF Bonn ging nach mehrfacher Führung verloren, 8:5 stand es am Ende.

Nach der unnötigen Niederlage vor zwei Wochen sollte in diesem Spiel konzentrierter aufgespielt werden und die Meisterschaft an diesem Wochenende gewonnen werden. Als drei Minuten vor Schluss der Ball zur Drei-Tore-Führung ins leere Tor rollte musste dieser Wunsch begraben werden. Auch ein aufbäumen der Bremer mit aller Macht konnte diesen Rückstand nicht mehr wettmachen.

Das Spiel begann gut mit einer schnellen Führung aber wieder konnte Eiche Horn diese nicht festhalten und ein vergleichbares Bild wie im ersten Spiel zeigte sich. Die Bonner waren zu häufig schneller am Ball und konnten aus kurzer Distanz einnetzten und ausgleichen. In Unterzahl konnten die Bremer noch einen Vorsprung vor der Pause erspielen.

Dieser Vorsprung wurde aber schon in den ersten achtzig Sekunden des zweiten Drittels von den Bonnern gedreht und Eiche lief zum ersten Mal in diesem Spiel einem Rückstand hinterher. Zu oft ging der Ball in der Vorwärtsbewegung an die Hoch stehenden Bonner verloren und konnte Eiche sein Spiel nicht in die Hälfte des Gegners verlagern. Noch vor der hälfte der Spielzeit konnte man den Spielstand aber wiederum drehen mit zwei Toren innerhalb drei Minuten zum zwischenzeitlichen 4:5. Zwei Gegentore vor Drittelende bedeuteten aber, dass Eiche im Schlussdrittel einem Rückstand wettzumachen hatte.

Als kurz nach Beginn des dritten Drittels den Bonnern auch noch ein weiterer Treffer gelang wurde es extrem schwer für die Bremer um gegen die stark verteidigenden Gegner Chancen zu erarbeiten. Wütende Angriffe läuteten die Schlussoffensive ein, ohne Erfolg. Auch das Auswechseln des Torhüters half nicht mehr um die Niederlage abzuwenden.

Die Saison für den TV Eiche Horn ist noch nicht vorbei denn es wartet noch der Höhepunkt des Final Fours in Hamburg. Um nicht in Phrasen zu versinken die doch keinen Trost spenden können schließe ich mit einem Zitat des großen Philosophen Rocky Balboa. “Es geht nicht darum wie hart man zuschlägt es geht darum wie hart man getroffen werden kann und trotzdem weiter vorwärts geht.” In diesem Sinne gilt es für Bremen die Zeit zum Final Four zu nutzten weiter zu gehen und als stärkere Mannschaft dort zu zeigen was man wert ist.

TV Eiche Horn Bremen:
Fabian Stüble, Sönke Schäfer, Daniel Plate, Robert Naguschewski, Torben Kleinhans, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Max Pelke, Kai Ehrenfried, Rasmus Wienemann, Bastian Barthel, (C) Ole Neitz, (T) Timothy Lizotte. Trainer: Andreas Kasche.

Eiche vergibt erste Chance

Der TV Eiche Horn konnte sein treues Heimpublikum im ersten Spiel der best-of-three Serie um die Zweitligameisterschaft nicht mit einem Sieg belohnen. Man musste dich dem im Abschluss erfolgreicheren und hart arbeiteten Gegner aus Bonn mit 7:10 geschlagen geben. Damit endet eine Serie von über 700 ungeschlagenen Spielen in der Berckstraße. Der Gegner bei der letzten Niederlage waren eben diese Bonner.

Es bot sich ein von Beginn an ein schnellen hin und her auf dem Feld mit Chancen auf beiden Seiten. Ein frühes Tor für Eiche in der 5. Minute konnten die Bonner aber mit 2 Toren im ersten Drittel kontern. Damit ging dieses Drittel 1:2 verloren. Auch weil die Bremer zwei mal freistehend bloß das Torgestänge trafen und auch andere gute Chancen fahrlässig vergaben.

Das zweite Drittel begann Eiche Horn sturmvoll und konnte das Spiel schon in der ersten Minute de Drittels ausgleichen. Die Unordnung in der Abwehr und der fehlende letzte Wille in Zweikämpfen sorgten aber weiter für gefährliche Situationen vor dem Bremer Kasten. So dauerte es auch nicht lange ehe die SSF Bonn wieder in Führung gehen konnten. Von Resignation war bei den Bremern aber nichts zu spüren, auch probierte man nicht bloß mit dem Kopf durch die Wand zum Erfolg zu gelangen, wie noch gegen Leipzig. Innerhalb von zwei Minuten drehten die Bremer das Spiel zum 4:3 Zwischenstand. Auch der Ausgleich der Bonner konnte direkt wieder ein Tor entgegengesetzt werden zum 5:4 Pausenstand.

Das letzte Drittel begann wie das vorherige mit einem schnellen Tor der Bremer, gleich gefolgte von einem weiteren Treffer zum 7:4. Als Antwort nahmen die Bonner ihre Auszeit und bliesen zum Gegenangriff. Zwei schnelle Gegentreffer für die Bonner verunsicherten die Bremer. Nach einem Haarsträubenden Fehlpass aus der Verteidigung fiel der 7:7 Ausgleich, bloß vier Minuten nach dem 7:4. Zwei Strafen gegen die Bremer konnte die Bonner Überzahlreihe nutzten zum 7:9. Mit dem Rücken zur Wand nahm Eiche Horn den Torhüter vom Feld und probierte mit sechs Feldspielern gegen Zeitweise bloß 4 Gegner die Verlängerung zu erzwingen. Das Glück war den Bremern aber nicht hold und so musste man eine Halbe Minute vor Schluss noch einen Treffer in das verwaiste Tor hinnehmen.

Letztlich gelang den Bonnern an diesem Tag einfach mehr. Sie nutzten ihre Chancen die man ihnen bot, was den Bremern nicht gelang. Letztendlich muss man diese Niederlange akzeptieren und als Ansporn nehmen um in zwei Wochen in Bonn erst das Entscheidungsspiel zu erzwingen und dann die Zweitligakrone zu erobern. Dann gilt es sich für diese Saison zu belohnen mit Willen, Spielfreude, Einsatz und etwas mehr Fortun.

TV Eiche Horn:
Frederik Garre, Daniel Plate, Robert Naguschewski, Torben Kleinhans, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Max Pelke, Rasmus Wienemann, Sönke Schäfer, Bastian Barthel, (C) Ole Neitz, (T) Louis Schaidl, (T) Timothy Lizotte. Trainer: Andreas Kasche.

Eiche zieht ins Finale der 2.Bundesliga ein

Eiche konnte nach dem Sieg in Leipzig zuhause Nachlegen. Foto: Stefanie Dabrowski - Unihockey-Portal.de

Der TV Eiche Horn wird wieder in der ersten Bundesliga vertreten sein. Mit einem 5:3 Sieg gegen den SC DHfK Leipzig gewinnen die Bremer die best of three Serie in zwei Spielen. Damit hält auch eine Serie des TV Eiche Horn, diese sind jetzt mehr als siebenhundert Tage ungeschlagen in der Berckstraße.

Nach dem letzten Heimspiel mit dem spektakulären Sieg gegen die Löwen Leipzig wollte man den Zuschauern natürlich gerne wieder ein schönes Spiel bieten. Dies gelang nur bedingt, da man sich wieder schwer tat mit dem Gegner. Ein wichtiger aber kein schöner Sieg war das Resultat.

Eiche Horn startete etwas träge in die Partie und das Aufbauspiel war zu zerfahren um viel Zählbares zu bringen. Der Gegner stand tief und lauerte auf Konter über schnelle Pässe auf die flinken Angreifer. Beinah wäre der Fehlstart perfekt gewesen aber ein Tor der Leipziger nach einem schnell ausgeführten Freischlags wurde aberkannt da der Freischlag am falschen Ort genommen wurde. Im Gegenzug gelang Eiche ein Tor durch Stephen Aboagye nach einer Schönen Kombination der Überzahlreihe Drittel zum 1:0 Pausenstand

Im Zweiten Drittel Fanden Die Bremer besser ins Spiel und konnten auch mehr Profit aus ihren Chancen schlagen. Das frühe 2:0 durch Basti Barthel konnten die Leipziger noch kontern aber drei weitere Tore durch Wienemann, Plate und Neitz brachten eine beruhigende 5:1 Führung nach zwei Driteln.

Das letzte Drittel bot dann wieder einmal die Möglichkeit der dritten Reihe ins geschehen einzugreifen. Robert Naguschewski konnte hier seine Rückkehr im Dress der Bremer feiern nach seinem Studienaufenthalt in Kanada. Leider lies Eiche Horn sich ein wenig mitreißen in der Frustration der Gegner so dass in diesem Drittel mehr Strafen als Tore notiert werden konnten. Den Anfang machten die Leipziger die die nunmehr zweite Strafe für das wegschlagen des Balls bekamen. Nach zwei schnellen Gegentreffern in der 48. Spielminute war es Rune Hiort der nach einem Foul den Schläger des Gegners wegschmiss und dafür eine persönliche Strafe bekam. Damit leistete er vor Allem seiner Reihe einen Bärendienst die nach nur wenigen Einsätzen nicht mehr Vollständig waren und sich ihre Trainingsjacken wieder anziehen mussten. Der Sieg war aber auch im weiteren Verlauf nicht mehr gefährdet.

Mit diesem Sieg zieht Eiche Horn nun in das Finale um die Zweitligameisterschaft ein. Hier geht es gegen die Dragons aus Bonn, die überraschend Döbeln im Halbfinale besiegen konnten. Das Nächste Heimspiel, gleichzeitig das letzte der Saison, findet am Wochenende des 31.3./1.4. statt, der genaue Termin wird bekannt gemacht sobald er fest steht.

Am Samstag wurde beim Bundesligaspiel in Wernigerode außerdem der Gegener der Bremer beim Final Four in Hamburg gelost. Eiche Horn bekommt es mit den Red Devils Wernigerode zu tun, dem amtierenden Deutschen Meister. Ein hartes stück Arbeit also.

TV Eiche Horn:
Frederik Garre, Noah Ehrenfried, Daniel Plate, Robert Naguschewski, Rune Hiort, Torben Kleinhans, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Max Pelke, Kai Ehrenfried, Rasmus Wienemann, Stephen Aboagye, Sönke Schäfer, Bastian Barthel, (C) Ole Neitz, (T) Timothy Lizotte