Kategorie: Senioren

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Eiche Marschiert in die erste Liga

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Ein Einstand nach Maß gelang dem TV Eiche Horn bei der Rückkehr in die erste Bundesliga. Zum Auftakt war die BAT Berlin zu Gast in der Berckstraße. Am Ende stand ein klarer und unangefochtener 10:4 Sieg zu Buche. Und damit gleich drei erste Ziele für die Saison erreicht, erstes Tor, erste Punkte und erster Sieg.

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©www.katrin-kieffer.de

Die Vorfreude aber auch die Anspannung waren groß vor dem ersten Saisonspiel. Es überwog aber der Wille zu zeigen, dass man in die Bundesliga gehört und sich mit den Mannschaften dort messen kann. Am Samstag schaffte Eiche Horn dies. Gegen die Gäste aus der Hauptstadt entwickelte sich von Beginn an ein flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das erste Tor der Bundesligasaison in der Berckstraße fiel aber für die Gäste und ausgerechnet durch den Ex-Bremer Helge Heitmann, der nach einem Freistoß den Ball aus dem Gewühl über Torhüter Timmy Lizotte spielen konnte (2. Minute). Es sollte die letzte Führung für die Gäste an diesem Tag bleiben. Das Tor war der Weckruf für die Bremer und mit zwei Toren innerhalb von 13 Sekunden (4.) glichen Till Geiler und Jan-Paul Gersdorf aus. Die Berliner konnten die Bremer Führung kontern (7.), ehe sich das Spiel beim Stand von 2:2 etwas beruhigte.
Zum Ende des ersten Drittels ging Eiche Horn durch Torben Kleinhans wieder in Führung. Dieser nutzte den Raum, der sich durch eine vier gegen vier Situation bot, zum Bogenlauf und überwand den gegnerischen Torhüter aus der Entfernung. Zuvor waren Geiler und ein Gegenspieler aneinandergeraten und wurden beide für zwei Minuten auf die Strafbank verdonnert.

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©www.katrin-kieffer.de

Das zweite Drittel stand ganz im Zeichen der Bremer. Erst konnte eine Unterzahlsituation überstanden werden (29.), um dann innerhalb von drei Minuten auf vier Tore Vorsprung davon zu ziehen. Zweimal Kleinhans (34.,37.) und einmal Kai Ehrenfried (36.) trafen. So stand es nach zwei Dritteln 6:2 für die Bremer.
Berlin begann das Schlussdrittel erwartet druckvoll. Bremen musste schnell in Unterzahl agieren, als die Schiedsrichter Gersdorfs Einsteigen bei einem Konter der Berliner mit einer Zwei-Minuten-Strafe ahndeten. Die Berliner konnten die Chance nutzen und auf 6:3 verkürzen, aber auch dies brachte Eiche Horn nicht aus der Ruhe und man nutzte die Räume der aufgerückten Berliner eiskalt um unerreichbar auf 9:3 davonzuziehen. Kleinhans (45.), Ole Neitz (51.) und Max Pelke (55.) trafen für die Bremer.

Ein weiterer Treffer gelang den Berlinern in Überzahl, nachdem Fabian Stüble einen Konterpass mit dem Arm stoppte (56.). Nur 17 Sekunden nach dem Gegentreffer stellte Frederik Garre mit dem Schlusspunkt die alte Differenz wieder her zum 10:4 (56.).
Der TV Eiche Horn kann zufrieden und mit gestärktem Selbstvertrauen auf die folgenden Herausforderungen in der Bundesliga schauen. Diese stehen nächste Woche an mit einem Doppelspieltag in Sachsen gegen Dresden und Chemnitz. Das Nächste Heimspiel findet am 13.10. statt, wenn der MFBC Leipzig sich in Traumabewältigungprobiert. Wir hoffen natürlich auf eine ähnlich spektakuläre Stimmung.

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X3M Berlin Open

Saisonvorbereitung mal in der Hauptstadt

X3M Berlin Open
Foto: floorballmagazin.de

Aufgrund des Ausfalls des Kölner Großfeldturniers in diesem Jahr trat Eiche Horn am vergangenem Wochenende bei den X3M Berlin Open an. Hier konnte man sich mit Internationalen Mannschaften so wie Konkurrenten aus der Bundesliga messen.

Die Gruppenauslosung hatte die Bremer schon in dieser Phase des Turniers mit einem besonderen Schmankerl belohnt nämlich einem Spiel gegen den UHC Grünenmatt aus der SML in der Schweiz.

Das Turnier begann am Freitag aber mit zwei Spielen gegen die anderen Gruppengegner aus Polen und Tschechien. Der Auftakt gelang nach Maß mit einem 3:0 Erfolg gegen die Mannschaft aus Tschechien. Und dies Obwohl man es bloß Sekunden vor Anpfiff in die Halle schaffte. Die Sensation passierte danach als die Polen von Absolvent Siedlec die Schweizer SML Mannschaft überraschte und einen 3:2 Erfolg verbuchte.
Das zweite Spiel gegen eben diese Polen verloren die Bremer aber leider mit 1:3 während der UHC Grünenmatt sich mit einem standesgemäßen 11:1 ins Turnier zurückmeldete. Den ersten Tag beendete man also auf dem 3. Platz in der Gruppe.
Ein Wermutstropfen war die Verletzung von Torhüter Timothy Lizotte der sich den Knöchel verstauchte als er über die Bande hüpfte. eine wahnsinns Rettungstat vollbrachte ohne Rücksicht auf das eigene Wohl.

Um ins Viertelfinale einzuziehen müsste musste man mindestens zweitbester dritter sein aus den drei Vierergruppen. Es würde also auf das Torverhältnis ankommen. Trotzdem wollte Eiche Horn sich im letzten Gruppenspiel gegen Grünenmatt nicht verstecken und bloß mauern. Trainer Andreas Kasche, der in Abwesenheit Daniel Teetz‘ die Mannschaft alleine begleitete, nutzte die Chance auch gegen einen starken Gegner eine bewegliche Verteidigung zu probieren.
Sofort wurde die technische Überlegenheit der Schweizer deutlich. Diese ließen denn Ball geduldig kreisen um Lücken in den Bremer Block zu reißen und dann direkt zu verwandeln. Eiche Horn hatte alle Hände voll zu tun um Gegentore zu verhindern und konnte sich nur selten und kaum dauerhaft befreien. Einzelne Tempogegenstöße gegen die aufgerückten Gegner boten aber doch Chancen auf eigene Treffer. Beste Chancen hatten Torben Kleinhans und Frederick Garre. Ersterer als ein solcher Gegenstoß nur durch eine Foulspiel verhindert wurde und Eiche Horn einen Penalty zugesprochen bekam. Leider ging der Ball knapp über die Latte, und auch in der folgenden Überzahl konnte Eiche keine zwingenden Chancen herausspielen. Garre wurde bei einem Konter schön von Kleinhans vor dem Tor freigespielt konnte den Ball aber nicht aus kurzer Distanz ins Tor lenken.
Am Ende lautete das Ergebnis 0:7 bei dem Klassenunterschied gerechtfertigt auch wenn den Bremern ein Ehrentreffer zu gönnen gewesen wäre.

Da die Tschechen auch ihr drittes Spiel verloren, war Eiche Horn dritter in der Gruppe und musste auf das Torverhältnis hoffen. Angesichts der vorangegangenen Niederlage war die Hoffnung nicht groß. Es stellte sich aber heraus, dass eine andere Mannschaft bei auch 3 Punkten zwei mal hoch verloren hatte und damit Eiche Horn mindestens zweitbester dritter wurde und somit das Viertelfinale erreicht wurde.

In diesem begegnete man am Nachmittag mit dem ETV Hamburg einem Bundesligakonkurrenten. Nach langer Wartephase waren diese wacher und setzten Eiche Horn von beginn an unter Druck. Es waren aber individuelle Fehler die das Spiel entscheiden sollten. Nach einem Freischlag für die Bremer in der gegnerischen Hälfte verlor Rasmus Wienemann den Ball durch einen Stockfehler und der ETV nutzte den Konter eiskalt. Das Spiel blieb weiter eng aber Eiche gelang es nicht gefährlich vor dem gegnerischen Tor in Erscheinung zu treten. Der Knackpunkt war wieder ein Freischlag in der Hälfte der Hamburger, diesmal aus der Ecke. Wienemann lief in den Slot konnte den Pass von Kleinhans aber nicht aufs Tor bringen und so konnten die Hamburger über die verwaiste Verteidigerposition in Überzahl kontern und ein Tor machen.

Jetzt wurde auch Louis Schaidl aus dem Tor genommen für den extra Angreifer. Helfen sollte es nicht mehr. Im Gegenteil: Fabian Stüble versprang als letzter Mann ein Ball und der lauernde Stürmer konnte den ball ins leere Tor lenken.

So stand man am Ende des zweiten Tages mit zwei Niederlagen und 0:10 Toren da. Das ärgerlichste waren eindeutig die nicht geschossenen Tore.

Am nächsten Morgen würde dann das letzte Spiel um einen geteilten 5. Platz stattfinden gegen den UHC Avry aus der 5. Schweizer Liga.

Am Abend konnte mann dann noch ein wenig Berlin zu erkunden und sich mit Berlins wohlmöglich größten Pizza stärken.

Das Spiel am nächsten Morgen begann schleppend, konnte aber letztendlich relativ ungefährdet 3:1 gewonnen werden. Damit konnten die Bremer die lange Heimreise angehen.

Es wurde viel taktisches ausprobiert an diesem Wochenende und genug Arbeit aufgedeckt für die nächsten Wochen bis zur Saisoneröffnung gegen die SG BAT Berlin am 15.09. um 18Uhr in der Berckstraße.

Dann gibt es auch endlich wieder regelmäßigere Neuigkeiten auf diesen Seiten also haltet die Augen offen oder folgt uns über die Sozialen Netzwerke.

Gelungener Abschluss der regulären Spielzeit

Mit zwei zweistelligen Siegen konnten die Eiche-Damen am vergangenen Sonntag die Regionalligasaison als Drittplatzierte beenden. Nun bleiben dem Team von Daniel Teetz und Jan-Paul Gersdorf noch knappe drei Wochen zur Vorbereitung auf die Playoffs, die am Pfingstwochenende in Dresden stattfinden.

Im ersten Spiel mussten die Damen gegen die SG Vahrenwald/Gleidingen aus Hannover antreten. Da die ehemalige Stammtorhüterin Freya Mordhorst verletzungsbedingt nur noch auf dem Feld spielen darf, musste Feldspielerin Lina Werpup ins Tor gehen. In der ersten Halbzeit kassierten die Hornerinnen kein Gegentor, sondern konnten hingegen selbst sechs Mal den Ball einlochen. Fünf dieser Tore erzielte die überragend spielende Lydia Buchal, einmal konnte Anita Parey punkten. In der zweiten Hälfte konnten die Damen die Führung durch Tore von Lydia Buchal, nach schönem Zuspiel von Freya Mordhorst und Nina Teetz ausbauen, mussten aber in der in der elften Spielminute einen Gegentreffer nach Abwehrfehler hinnehmen. Im weiteren Verlauf dominierten die Eichespielerinnen das aber weiterhin, sodass der Endstand schließlich 14:1 lautete.

Lydia Buchal (7/0), Nina Teetz (2/1), Freya Mordhorst (2/1), Anita Parey (1/2), Antonia Treml (2/0), Jasmina Gossing (0/1), Julia Langosz (0/1)

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 Gegnerinnen des zweiten Spiels waren die Damen vom ATS Buntentor, die sich trotz einer Anzahl von nur drei Feldspielerinnen tapfer schlugen. Auch dieses Spiel gaben die Eichedamen nicht aus der Hand. Als die Damen aus der Neustadt in der fünfzehnten Spielminute eine Zweiminutenstrafe erhielten, lagen die Hornerinnen bereits mit fünf Toren in Führung. Nach nur sechs Sekunden Überzahlspiels traf Antonia Treml nach Vorlage von Jasmina Gossing zum 6:0. Bis zur Halbzeit fielen drei weitere Tore. Der Zwischenstand von 9:0 verleitete Trainer Jan-Paul Gersdorf dazu, die Aufstellungen neu zu mischen um mögliche Reihen für die Playoffs auszuprobieren. Diese Idee erwies sich als erfolgreich, da die Eiche-Damen im weiteren Spielverlauf noch acht weitere Tore erzielten. Bemängeln am Spiel der Hornerinnen ließ sich nur eine Unkonzentriertheit in der vierundzwanzigsten Spielminute, durch die die Neustädterinnen ein Gegentor erzielen konnten. Trainer und Spielerinnen zeigten sich trotzdem zufrieden mit dem Endergebnis 1:17.

Anita Parey (5/0), Lina Werpup (3/2), Antonia Treml (1/4), Lydia Buchal (3/0), Jasmina Gossing (2/1), Freya Mordhorst (2/1), Julia Langosz (1/0)

Insgesamt gesehen kann der gesamte Spieltag eine gute Vorbereitung auf die Playoffs gesehen werden, zu denen die Eiche-Damen als Drittplatzierte fahren können, weil die Mannschaft vom VfR Seebergen frühzeitig bekannt gegeben hat, dass sie im Falle einer Qualifikation auf ihre Teilnehme verzichten würden.

Meisterschaft Verspielt

Der TV Eiche Horn konnte die gute Saison leider nicht mit der Meisterschaft der zweiten Liga bekrönen. Auch das zweite Spiel in der Serie gegen die SSF Bonn ging nach mehrfacher Führung verloren, 8:5 stand es am Ende.

Nach der unnötigen Niederlage vor zwei Wochen sollte in diesem Spiel konzentrierter aufgespielt werden und die Meisterschaft an diesem Wochenende gewonnen werden. Als drei Minuten vor Schluss der Ball zur Drei-Tore-Führung ins leere Tor rollte musste dieser Wunsch begraben werden. Auch ein aufbäumen der Bremer mit aller Macht konnte diesen Rückstand nicht mehr wettmachen.

Das Spiel begann gut mit einer schnellen Führung aber wieder konnte Eiche Horn diese nicht festhalten und ein vergleichbares Bild wie im ersten Spiel zeigte sich. Die Bonner waren zu häufig schneller am Ball und konnten aus kurzer Distanz einnetzten und ausgleichen. In Unterzahl konnten die Bremer noch einen Vorsprung vor der Pause erspielen.

Dieser Vorsprung wurde aber schon in den ersten achtzig Sekunden des zweiten Drittels von den Bonnern gedreht und Eiche lief zum ersten Mal in diesem Spiel einem Rückstand hinterher. Zu oft ging der Ball in der Vorwärtsbewegung an die Hoch stehenden Bonner verloren und konnte Eiche sein Spiel nicht in die Hälfte des Gegners verlagern. Noch vor der hälfte der Spielzeit konnte man den Spielstand aber wiederum drehen mit zwei Toren innerhalb drei Minuten zum zwischenzeitlichen 4:5. Zwei Gegentore vor Drittelende bedeuteten aber, dass Eiche im Schlussdrittel einem Rückstand wettzumachen hatte.

Als kurz nach Beginn des dritten Drittels den Bonnern auch noch ein weiterer Treffer gelang wurde es extrem schwer für die Bremer um gegen die stark verteidigenden Gegner Chancen zu erarbeiten. Wütende Angriffe läuteten die Schlussoffensive ein, ohne Erfolg. Auch das Auswechseln des Torhüters half nicht mehr um die Niederlage abzuwenden.

Die Saison für den TV Eiche Horn ist noch nicht vorbei denn es wartet noch der Höhepunkt des Final Fours in Hamburg. Um nicht in Phrasen zu versinken die doch keinen Trost spenden können schließe ich mit einem Zitat des großen Philosophen Rocky Balboa. “Es geht nicht darum wie hart man zuschlägt es geht darum wie hart man getroffen werden kann und trotzdem weiter vorwärts geht.” In diesem Sinne gilt es für Bremen die Zeit zum Final Four zu nutzten weiter zu gehen und als stärkere Mannschaft dort zu zeigen was man wert ist.

TV Eiche Horn Bremen:
Fabian Stüble, Sönke Schäfer, Daniel Plate, Robert Naguschewski, Torben Kleinhans, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Max Pelke, Kai Ehrenfried, Rasmus Wienemann, Bastian Barthel, (C) Ole Neitz, (T) Timothy Lizotte. Trainer: Andreas Kasche.

Eiche vergibt erste Chance

Der TV Eiche Horn konnte sein treues Heimpublikum im ersten Spiel der best-of-three Serie um die Zweitligameisterschaft nicht mit einem Sieg belohnen. Man musste dich dem im Abschluss erfolgreicheren und hart arbeiteten Gegner aus Bonn mit 7:10 geschlagen geben. Damit endet eine Serie von über 700 ungeschlagenen Spielen in der Berckstraße. Der Gegner bei der letzten Niederlage waren eben diese Bonner.

Es bot sich ein von Beginn an ein schnellen hin und her auf dem Feld mit Chancen auf beiden Seiten. Ein frühes Tor für Eiche in der 5. Minute konnten die Bonner aber mit 2 Toren im ersten Drittel kontern. Damit ging dieses Drittel 1:2 verloren. Auch weil die Bremer zwei mal freistehend bloß das Torgestänge trafen und auch andere gute Chancen fahrlässig vergaben.

Das zweite Drittel begann Eiche Horn sturmvoll und konnte das Spiel schon in der ersten Minute de Drittels ausgleichen. Die Unordnung in der Abwehr und der fehlende letzte Wille in Zweikämpfen sorgten aber weiter für gefährliche Situationen vor dem Bremer Kasten. So dauerte es auch nicht lange ehe die SSF Bonn wieder in Führung gehen konnten. Von Resignation war bei den Bremern aber nichts zu spüren, auch probierte man nicht bloß mit dem Kopf durch die Wand zum Erfolg zu gelangen, wie noch gegen Leipzig. Innerhalb von zwei Minuten drehten die Bremer das Spiel zum 4:3 Zwischenstand. Auch der Ausgleich der Bonner konnte direkt wieder ein Tor entgegengesetzt werden zum 5:4 Pausenstand.

Das letzte Drittel begann wie das vorherige mit einem schnellen Tor der Bremer, gleich gefolgte von einem weiteren Treffer zum 7:4. Als Antwort nahmen die Bonner ihre Auszeit und bliesen zum Gegenangriff. Zwei schnelle Gegentreffer für die Bonner verunsicherten die Bremer. Nach einem Haarsträubenden Fehlpass aus der Verteidigung fiel der 7:7 Ausgleich, bloß vier Minuten nach dem 7:4. Zwei Strafen gegen die Bremer konnte die Bonner Überzahlreihe nutzten zum 7:9. Mit dem Rücken zur Wand nahm Eiche Horn den Torhüter vom Feld und probierte mit sechs Feldspielern gegen Zeitweise bloß 4 Gegner die Verlängerung zu erzwingen. Das Glück war den Bremern aber nicht hold und so musste man eine Halbe Minute vor Schluss noch einen Treffer in das verwaiste Tor hinnehmen.

Letztlich gelang den Bonnern an diesem Tag einfach mehr. Sie nutzten ihre Chancen die man ihnen bot, was den Bremern nicht gelang. Letztendlich muss man diese Niederlange akzeptieren und als Ansporn nehmen um in zwei Wochen in Bonn erst das Entscheidungsspiel zu erzwingen und dann die Zweitligakrone zu erobern. Dann gilt es sich für diese Saison zu belohnen mit Willen, Spielfreude, Einsatz und etwas mehr Fortun.

TV Eiche Horn:
Frederik Garre, Daniel Plate, Robert Naguschewski, Torben Kleinhans, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Max Pelke, Rasmus Wienemann, Sönke Schäfer, Bastian Barthel, (C) Ole Neitz, (T) Louis Schaidl, (T) Timothy Lizotte. Trainer: Andreas Kasche.

Eiche zieht ins Finale der 2.Bundesliga ein

Eiche konnte nach dem Sieg in Leipzig zuhause Nachlegen. Foto: Stefanie Dabrowski - Unihockey-Portal.de

Der TV Eiche Horn wird wieder in der ersten Bundesliga vertreten sein. Mit einem 5:3 Sieg gegen den SC DHfK Leipzig gewinnen die Bremer die best of three Serie in zwei Spielen. Damit hält auch eine Serie des TV Eiche Horn, diese sind jetzt mehr als siebenhundert Tage ungeschlagen in der Berckstraße.

Nach dem letzten Heimspiel mit dem spektakulären Sieg gegen die Löwen Leipzig wollte man den Zuschauern natürlich gerne wieder ein schönes Spiel bieten. Dies gelang nur bedingt, da man sich wieder schwer tat mit dem Gegner. Ein wichtiger aber kein schöner Sieg war das Resultat.

Eiche Horn startete etwas träge in die Partie und das Aufbauspiel war zu zerfahren um viel Zählbares zu bringen. Der Gegner stand tief und lauerte auf Konter über schnelle Pässe auf die flinken Angreifer. Beinah wäre der Fehlstart perfekt gewesen aber ein Tor der Leipziger nach einem schnell ausgeführten Freischlags wurde aberkannt da der Freischlag am falschen Ort genommen wurde. Im Gegenzug gelang Eiche ein Tor durch Stephen Aboagye nach einer Schönen Kombination der Überzahlreihe Drittel zum 1:0 Pausenstand

Im Zweiten Drittel Fanden Die Bremer besser ins Spiel und konnten auch mehr Profit aus ihren Chancen schlagen. Das frühe 2:0 durch Basti Barthel konnten die Leipziger noch kontern aber drei weitere Tore durch Wienemann, Plate und Neitz brachten eine beruhigende 5:1 Führung nach zwei Driteln.

Das letzte Drittel bot dann wieder einmal die Möglichkeit der dritten Reihe ins geschehen einzugreifen. Robert Naguschewski konnte hier seine Rückkehr im Dress der Bremer feiern nach seinem Studienaufenthalt in Kanada. Leider lies Eiche Horn sich ein wenig mitreißen in der Frustration der Gegner so dass in diesem Drittel mehr Strafen als Tore notiert werden konnten. Den Anfang machten die Leipziger die die nunmehr zweite Strafe für das wegschlagen des Balls bekamen. Nach zwei schnellen Gegentreffern in der 48. Spielminute war es Rune Hiort der nach einem Foul den Schläger des Gegners wegschmiss und dafür eine persönliche Strafe bekam. Damit leistete er vor Allem seiner Reihe einen Bärendienst die nach nur wenigen Einsätzen nicht mehr Vollständig waren und sich ihre Trainingsjacken wieder anziehen mussten. Der Sieg war aber auch im weiteren Verlauf nicht mehr gefährdet.

Mit diesem Sieg zieht Eiche Horn nun in das Finale um die Zweitligameisterschaft ein. Hier geht es gegen die Dragons aus Bonn, die überraschend Döbeln im Halbfinale besiegen konnten. Das Nächste Heimspiel, gleichzeitig das letzte der Saison, findet am Wochenende des 31.3./1.4. statt, der genaue Termin wird bekannt gemacht sobald er fest steht.

Am Samstag wurde beim Bundesligaspiel in Wernigerode außerdem der Gegener der Bremer beim Final Four in Hamburg gelost. Eiche Horn bekommt es mit den Red Devils Wernigerode zu tun, dem amtierenden Deutschen Meister. Ein hartes stück Arbeit also.

TV Eiche Horn:
Frederik Garre, Noah Ehrenfried, Daniel Plate, Robert Naguschewski, Rune Hiort, Torben Kleinhans, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Max Pelke, Kai Ehrenfried, Rasmus Wienemann, Stephen Aboagye, Sönke Schäfer, Bastian Barthel, (C) Ole Neitz, (T) Timothy Lizotte

Eiche Horn schafft die Sensation

Der TV Eiche Horn schafft mit einer geschlossen Mannschaftsleistung die Pokalsensation des Viertelfinales. Harte Arbeit der Mannschaft und starke Nerven der zahlreichen Zuschauer kostete es um einen 7:6 Sieg nach Verlängerung zu schaffen. Eiche Horn kann jetzt für das Final Four in Hamburg planen.

Als das Spiel des Jahres wurde das Viertelfinale gegen den MFBC Leipzig angekündigt, und es heilt was es versprach. Die Anspannung, Nervosität aber vor Allem Vorfreude auf das Spiel herrschte in der ganzen Bremer Mannschaft. Nach vielen Spielen in der Favoritenrolle galt es nun als Underdog die Erstligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Die Ansage vor dem Spiel war klar „Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten und Genießen!“. Die Mannschaft konnte dies Umsetzten. Nicht zuletzt durch die grandiose Unterstützung der Zuschauer, mehr als 150 gesellten sich um das Feld in der Berckstraße. Die großartigen Plakate, die unsere Jugendmannschaften und Bekannte gemacht hatten, machten den besonderen Charakter des Spiels deutlich. Eiche Horn war nicht hier um sich zu verstecken sondern um mit allen Mitteln die Serie von 868 ungeschlagenen Tagen in der Berckstraße zu verteidigen.


Das Tempo der Partie war von Beginn an hoch und die Gäste machten sofort viel Druck auf die Bremer Spieler. Eiche Horn konnte aber dagegen halten und mit viel Einsatz dem Erstligaverein Paroli bieten. Nach nur etwas mehr als zwei Minuten nach Anpfiff gerat Eiche Horn dann aber doch in Rückstand als ein Bogenlauf schnell abgeschlossen wurde und Timmothy Lizotte im Tor der Bremer am kurzen Pfosten überrascht wurde. Der Favorit schien seiner Rolle gerecht zu werden aber Eiche Horn zeigte Moral und konnte jetzt auch mehr Akzente nach vorne setzten. In der fünften Minute zahlte sich die Offensivarbeit dann aus als Ein Leipziger Verteidiger für seinen Torwart mit dem Arm klärte und die Schiedsrichter auf Penalty entschieden. Basti Barthel nahm die Verantwortung auf sich um gegen den eigens für den Penalty eingewechselten Torwart anzutreten. In bekannter Kaltschnäuzigkeit lochte er trocken mit einem Handgelenkschuss ein.
Und Eiche Horn arbeitete weiter. Sie blockten Schussversuche am laufenden Band. Was die Verteidigung nicht abfangen konnte Rettete Lizotte oder der Pfosten. Nach vorne war Eiche Horn vor allem durch schnelle Gegenstöße gefährlich. Im Abschluss hatte man aber noch nicht so viel Glück. Als sich die Meisten schon darauf eingestellt hatten das das Drittel 1:1 enden würde war es einer dieser Gegenstöße die Sönke Schäfer auf Vorlage von Torben Kleinhans drei Sekunden vor Drittelende zum 2:1 Pausenstand nutze. Leipzigs Torjäger Julle Sumen hatte genug gesehen und ging direkt vom Feld in die Kabine.


Eiche Horn merkte das diese Leipziger schlagbar waren und so begann man das zweite Drittel mit breiterer Brust. Das Spielgeschehen blieb ähnlich. Die Gäste setzten jetzt nicht mehr ständig hohen Druck sondern eher punktuell. Ballbesitz war zum größeren Teil bei den Leipzigern aber Bremen konnte sich immer wieder befreien und Nadelstiche setzten. Und schon vier Minuten nach Wiederanpfiff war es erneut Barthel der den gegnerischen Torwart überwinden konnte. Selbst eine Unterzahlsituation, zwei Minuten wegen hohen Schlägers für Stephen Aboagye, konnte unbeschadet überstanden werden.
Als Kleinhans dann auch noch das 4:1 erzielte in der 29. Minute lag die Sensation in der Luft. Der MFBC Leipzig konnte in der Folge noch auf 4:2 verkürzen doch die Gäste wurden nervös. Eine Minute vor Drtittelschluss bekam Eiche Horn noch die Möglichkeit in Überzahl den Vorsprung auszubauen. Die Chance konnte aber leider nicht genutzt werden.

Auch die erste Minute des dritten Drittels die noch in Überzahl gespielt werden durfte konnte nicht in zählbares umgesetzt werden. Der Gegner machte jetzt noch einmal richtig Druck und wurde dafür belohnt mit dem 3:4 Anschlusstreffer. Als Eiche Horn erneut in Unterzahl geriet nutzten die Leipziger die Möglichkeit eiskalt um den Ausgleich zu erzielen. Das Spiel war wieder vollkommen offen. Im Gegensatz zu anderen Spielen in der Saison lies man sich aber nicht verrückt machen und machte weiter so wie es bisher erfolgreich war. Arbeiten, arbeiten. Die Mühen sollten belohnt werden und mit schnellen Treffern durch Barthel und Ole Neitz konnte wieder ein zwei Tore Vorsprung erarbeitet werden. Doch Leipzig konterte, mit zwei Toren innerhalb von gut einer Minute hatte man Wieder ausgeglichen. Beim Stand von 6:6 rette zum wiederholten Male Lizotte und die Latte die Bremer in die Verlängerung.


In dieser merkte man den Leipzigern die Frustration an. Wütend rannten sie gegen die aufopferungsvolle Verteidigung der Bremer an. Für die Bremer glücklich probierte man es vor allem mit dem Kopf durch die Wand anstelle von klugem Zusammenspiel und so hielt man dem Druck stand. Des weiteren schwächten der Gegner sich selbst durch überflüssige Strafen die erste in der 66. Minute konnte noch nicht genutzt werden. Als aber in der 69. ein zweiter Leipziger Spielr auf die Strafbank musste konnte der Vorteil genutzt werden. Mit noch 11,6 Sekunden auf der Uhr war es Barthel der sein viertes Tor machen konnte und die Halle zum ausrasten brachte. Die Sensation war geschafft.

Ein großartiges Spiel in einzigartiger Atmosphäre, der große Dank gilt den vielen Zuschauern für die großartige Unterstützung und Andreas Blankenstein als Hallensprecher. Enden möchte ich mit einem Wunsch zur schnellen Genesung an Max Pelke der leider nicht am Samstag dabei sein konnte, Gute Besserung, Max.

Das nächste Heimspiel ist am 17.3. um 18:0Uhr im Halbfinalrückspiel um den Erstligaaufstieg. Bis dann.

Dies konnten man an anderer Stelle über die Pokalsensation lesen:

Weser Kurier:
“Elf Sekunden wären in der maximal zehnminütigen Verlängerung (Sudden Death) noch zu spielen gewesen, als Bastian Barthel nach Vorarbeit von Ole Neitz den siegbringenden siebten Treffer erzielte und damit das drohende Penaltyschießen verhinderte. Danach gab’s kein Halten mehr: Spieler und Verantwortliche des TV Eiche Horn verschwanden in einer riesigen Jubeltraube und wurden von den rund 170 lautstarken Anhängern frenetisch gefeiert.”

Floorballmagazin.de
“Leipzig hatte zwar zwischenzeitlich Gas gegeben – glich auf 4:4 und nach einem zwischenzeitlichen 4:6 auch noch auf 6:6 aus – in der Verlängerung war es aber Basti Barthel der mit seinem vierten Treffer den MFBC aus dem Pokalrennen knockte. Der 20-jährige Hanseate überstrahlte an diesem Abend auch Leipzigs Torgaranten Julle Sumen, dessen drei Tore nicht ausreichten.”

Unihockey-Portal.de
“Bremen wiederholt ihr Viertelfinale aus der Premierensaison des Floorball Deutschland Pokals 2007/2008 – damals noch DUB-Pokal. Erneut schaffen sie im Viertelfinale die Sensation, an die kaum jemand glauben wollte, außer den Bremern selbst. Erneut lösen sie im Viertelfinale in der Overtime das Ticket für das Halbfinale durch einen Sieg gegen die Löwen vom MFBC Leipzig.”

Floorball Deutschland
“Den großen Coup landete auf den letzten Metern zum final4 der TV Eiche Horn Bremen. Der Zweitliga-Aufstiegsaspirant beförderte den Meisterschaftsmitfavoriten MFBC Löwen Leipzig mit 7:6 aus dem Pokaltitelrennen.”

TV Eiche Horn:
Bastian Barthel(4,0), Sönke Schäfer(1,2), Torben Kleinhans(1,1), (C) Ole Neitz(1,0), Daniel Plate(0,1), Fabian Stüble, Frederik Garre, Noah Ehrenfried, Rune Hiort, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Kai Ehrenfried, Rasmus Wienemann, Stephen Aboagye, (T) Louis Schaidl, (T) Timothy Lizotte. Trainer: Andreas Kasche.

TV Eiche Horn – MFBC Leipzig 7:6 (2:1,2:1,2:4,1:0)

2:13 Tor 0:1 Christian Faber (Leipzig)
4:31 Tor 1:1 Bastian Barthel
19:57 Tor 2:1 Sönke Schäfer (Torben Kleinhans)

24:12 Tor 3:1 Bastian Barthel (Ole Neitz)
25:06 Strafe 2′ Stephen Aboagye
28:34 Tor 4:1 Torben Kleinhans (Sönke Schäfer)
33:29 Tor 4:2 Julle Sumen (Peter Dietel) (Leipzig)
39:05 Strafe 2′ Christian Fritsche (Leipzig)

42:58 Tor 4:3 Gunnar Pause (Christian Fritsche) (Leipzig)
47:10 Strafe 2′ Bastian Barthel
47:45 Tor 4:4 Julle Sumen (Peter Dietel) (Leipzig)
50:18 Tor 5:4 Bastian Barthel (Daniel Plate)
53:03 Tor 6:4 Ole Neitz (Sönke Schäfer)
54:41 Tor 6:5 Julle Sumen (Peter Dietel) (Leipzig)
55:44 Tor 6:6 Peter Dietel (Julle Sumen) (Leipzig)

65:20 Strafe 2′ Peter Dietel (Leipzig)
68:27 Strafe 2′ Mattias Persson (Leipzig)
69:49 Tor 7:6 Bastian Barthel

Auf zur Kür

Liga 2: war schön, aber nun soll der Aufstieg her!

Der TV Eiche Horn gewinnt auch das Letzte reguläre Saison Spiel und führt nun mit elf Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierten SSF Bonn und einem Torverhältnis von plus 87 die Abschlusstabelle an. Jetzt warten Pokal und Play-Offs auf den TV Eiche Horn.

Zum Abschluss der regulären Saison kam der SSC Hochdahl zu Besuch nach Bremen. Aufgrund eines Kaders in voller Stärke konnte der TV Eiche Horn erstmals in dieser Saison mit drei Blöcken spielen. Dies Zeichnete sich im Spielverlauf durchaus aus, da der SSC Hochdahl mit hohem Einsatz und Laufpensum antrat. Angespornt von den mitgereisten Zuschauern begannen die Hochdahler aggressiv und überrumpelten die Hausherren damit sichtlich. Es brauchte einige Wechsel bis die Bremer sich auf den Gegner eingestellt hatten. Leider hatte der Gegner mit einem Doppeltreffer in der vierten Minute innerhalb von neun Sekunden Eiche zu diesem Zeitpunkt schon in Rückstand gebracht. Als man das Tempo angenommen hatte wurde die Überlegenheit des Tabellenführers aber ersichtlich. Vier Tore der Bremer noch bevor zehn Minuten Gespielt waren sorgten für den 4:2 Pausenstand.

Unverändertes Bild im zweiten Drittel. Eiche Horn hatte klare Feldüberlegenheit lies aber die Kaltschnäuzigkeit anderer Spiele missen. Dank kämpfender Gegner, eines hart arbeitenden Torhüters und Ungenauigkeiten der Bremer konnten auch dieses Drittel nur vier Tore geschossen werden.

Das Schlussdrittel hatte es dann noch mal in sich. Den ermüdeten Gegner konnten die drei Bremer Blöcke jetzt erfolgreicher ausspielen und Chancen besser nutzten. Fünf weitere Tore innerhalb der ersten zehn Minuten des Drittels konnten erzielt werden. Dann wurde es kurz noch einmal hektisch als nach einem Duell mit Stephen Aboagye der Gegnerische Spieler unglücklich über die Bande sprang und sich dabei Verletzte. Anstelle eines Unterzahlspiels wurde aber zwei Minuten vier gegen vier gespielt, da nebst Aboagye, für das Duell, einer Hochdahler Spieler sich derart bei den Schiedsrichtern beschwert hatte das er auf der anderen Seite des Spielsekretariats Platznehmen durfte. Das Mehr an platz auf dem Feld kam den Bremern zugute und so konnten diese anderthalb Minuten später erneut ein Tor erzielen. Zwei Treffer folgten noch ehe das Spiel zu Ende ging, Endstand 16:2.
Dies endete mit einer unschönen Randnotiz. In der letzten Sekunde des Spiels bekam Till Geiler auf Seiten der Bremer noch eine 2-Minuten Strafe nach einem harten Einsteigen. Ein Spieler des Gegners ließ sich im Gegenzug zu einer Tätlichkeit hinreißen und wurde Folgerichtig mit Rot vom Platz gestellt.

Jetzt gilt es für Eiche Horn mit voller Konzentration in die Play-Offs zu gehen und den Aufstieg in die erste Liga zu sichern. Vorher wartet noch ein weiterer Leckerbissen mit dem Viertelfinale im Pokal gegen den MFBC Leipzig am kommenden Samstag, 18Uhr Berckstraße.

In den Play-Offs geht es dann gegen den SC DHfK Leipzig ab dem 10.3. in einer Best-of-Three Serie. Als erste der Nord/West Staffel hat Eiche Horn Heimvorteil und somit wird das erste Spiel auswärts sein. Das Zweite Spiel am 17.3. 18Uhr in der Berckstr., und falls nötig ein drittes Spiel am 18.3. auch in der Berckstr., sind dann die entscheidenden Heimspiele um den Aufstieg. Wie immer hoffen wir auf zahlreiche Unterstützung.

TV Eiche Horn
Fabian Stüble, Frederik Garre, Noah Ehrenfried, Daniel Plate, Rune Hiort, Torben Kleinhans, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Max Pelke, Kai Ehrenfried, Rasmus Wienemann, Stephen Aboagye, Sönke Schäfer, Bastian Barthel, (C) Ole Neitz, (T) Louis Schaidl, (T) Timothy Lizotte

TV Eiche Horn – SSC Hochdahl 16:2(4:2,4:0,8:0)
3:06 Tor 0:1 SSC Hochdahl
3:15 Tor 0:2 SSC Hochdahl
4:28 Tor 1:2 Torben Kleinhans
5:25 Tor 2:2 Frederik Garre (Noah Ehrenfried)
7:06 Tor 3:2 Stephen Aboagye
8:36 Tor 4:2 Kai Ehrenfried (Torben Kleinhans)
29:55 Tor 5:2 Stephen Aboagye (Ole Neitz)
31:35 Tor 6:2 Kai Ehrenfried (Torben Kleinhans)
32:38 Tor 7:2 Stephen Aboagye
34:05 Tor 8:2 Noah Ehrenfried (Fabian Stüble)
35:55 Strafe 2′ SSC Hochdahl
40:22 Tor 9:2 Stephen Aboagye (Ole Neitz)
41:03 Tor 10:2 Jan Paul Gersdorf (Sönke Schäfer)
43:14 Tor 11:2 Fabian Stüble (Noah Ehrenfried)
46:25 Tor 12:2 Kai Ehrenfried (Torben Kleinhans)
49:15 Tor 13:2 Till Geiler (Torben Kleinhans)
49:31 Strafe 2′ Stephen Aboagye
49:31 Strafe 2′ SSC Hochdahl
51:03 Tor 14:2 Jan Paul Gersdorf (Till Geiler)
58:29 Tor 15:2 Bastian Barthel (Daniel Plate)
59:48 Tor 16:2 Eigentor
59:59 Strafe 2′ Till Geiler
59:59 Strafe Rote Karte SSC Hochdahl

Durchwachsener Regionalliga Spieltag der Damen

Am Sonntag 19. Februar 2012 war wieder Spieltag für die Floorball-Damen vom TV Eiche Horn in der Regionalliga

Nach kurzem Weg zur Halle des ATS Buntentor  stand für die Damen des TVE das erste Spiel gegen den VfR Seebergen an.
Nach nur 5 Minuten mussten die Hornerinnen schon den ersten Treffer einstecken. Lisa Entelmann verwandelte zum 1:0 für den VfR Seebergen. Zwei Minuten später sollte ihr zweites Tor folgen. Die schwach agierenden Hornerinnen hatten sich einiges vorgenommen, doch auch das 3:0 für die Seebergerinnen viel durch Lisa Entelmann im Nachschuss. Kurz vor der Halbzeit wurde den Damen vom TVE eine Zweiminutenstrafe auferlegt: Bodenspiel.
In die zweite Hälfte wurde dann in Unterzahl gestartet. Das 4:0 fiel durch Lisa Entelmann. Und auch Saskia Bargmann versuchte ihr Glück, 5:0 für die Damen des VfR. Knapp 5 Minuten vor Ende wachten die Damen des TV Eiche Horn auf und versuchten das Unmögliche möglich zu machen. Anita Parey zirkelte nach Vorlage von Antonia Treml den Ball ins Netz. Doch zum wiederholten Male machte Lisa Entelmann die Hoffnungen auf eine Aufholjagt zunichte, 6:1. Nina Teetz konnte auf 2:6 verkürzen und Anita Parey legte nach, 3:6 stand es 2 Minuten vor Ende. Durch Lydia Buchal sollte den Hornerinnen gegen Ende des Spiels noch der Treffer zum 4:6 gelingen. Leider drehten die Damen des TVE zu spät auf und konnten in 5 Minuten die Niederlage nicht abwenden. So lautete das Fazit aus dieser Begegnung, dass beim nächstes Mal, wenn es wieder TV Eiche Horn vs. VfR Seebergen heißt, von Anfang an gekämpft und Druck ausgeübt wird.

Anita Parey (2 Tore/1 Ass.) Lydia Buchal (1/0) Nina Teetz (1/0) Antonia Treml (0/1) Lina Werpup (0/1)

Nach einem Spiel Pause und ein wenig Zeitunglesen, Kuchenessen und Quatschen ging es ins zweite Spiel des Tages gegen den SG Vahrenwald/Gleidingen. Nach 5 Minuten konnte Kapitänin Lina Werpup das 1:0 festmachen. Auch Anita Parey wollte sich mit einem Punkt in die Scorer-Liste eingetragen sehen. Nach Vorlage von Lina Werpup gelang ihr das 2:0 aus Bremer Sicht. In der 9. Minute fiel das 3:0 nach einem Freistoß aus der linken Ecke. Allerdings war an dem Tor keine Bremerin beteiligt, Eigentor. Anne Werpup versuchte die Damen des SG mit ihren schön herausgespielten Toren zum 3:1 und 3:2 noch einmal in Front zu bringen. Doch einen Abpraller von Lina Werpup konnte Isabel Rodd in der 14. Minute zum 4:2 über die Linie bringen. Ausgebaut wurde die Führung auf 5:2 in der 15. Minute. Lina Werpup traf zum 6:2 und auch die zweite Reihe, um Lydia, Jasmina und Antonia konnten durch Lydia Buchals Torschuss einen Torerfolg feiern.
Vor der Pause trafen Lina Werpup zum 8:2 und Isabel Rodd nach wunderbarem Pass von Anita Parey zum 9:2 Pausenstand.
In Halbzeit Zwei ging es mit dem Tor zum 10:2 durch Lina Werpup weiter. Carolin Schmidt von der SG konnte auf 10:3 verkürzen. Doch die Tordifferenz sollte, Lina Werpups Meinung nach, beibehalten werden. Sie traf zum 11:03 nach Vorlage von Anita Parey. Leonie Kijewski legte den Ball in der 12. Minute in der zweiten Halbzeit auf Kapitänin Lina Werpup: 12:3. Weiter ausgebaut wurde die Führung durch Anita Parey und zum wiederholten Mal Lina Werpup, sodass es am Ende der Partie 14:04 für die Damen des TV Eiche Horn hieß.

Lina Werpup (7 Tore/4 Ass.) Anita Parey (2/3) Isabel Rodd (3/1) Lydia Buchal (1/0)