Kategorie: Herren

1. Herren

Gefühlsachterbahn in Sachsen

Am vergangenen Wochenende zog es unsere Herren nach Sachsen um in einem Wochenende gegen sowohl die Igels Dresden und die Floor Fighters Chemnitz an zu treten. Gemischte Gefühle bleiben nach der Fahrt. Ein Sieg in der Verlängerung (zwei Punkte) und eine unnötige Niederlage waren es am Ende.

09_2012-Floorball-Eiche-Horn-Berlin-212 Am Samstag stand die Partie gegen Chemnitz an. Zwischen die Zuschauer mischten sich auch einige die Auffällig für unsere Jungs jubelten. Unsere beiden Sächsischen Ex-EishockeySpieler, Robert Naguschewsky und Christian Weck hatten bekannte und Familie eingeladen. Gerade Robert bewies „seinen“ Fans das eine oder andere Mal, dass er nicht weich geworden war. Aber zum Spiel. Wir begannen Konzentriert und konnte schon nach drei Minuten durch Torben Kleinhans in Führung gehen. Im weiteren Verlauf kamen die Chemnitzer mehr ins spiel und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Leider konnten die Jungs die sich bietenden Chancen nicht nutzen und nach alter Weisheit wenn mann sie selber nicht macht…. Am Ende des ersten Drittels stand es also 1:1.
Im Mitteldrittel dauerte es diesmal vier Minuten ehe Ole Neitz es den Vorsprung wieder herstellen konnte. Aber wieder konnte man die Führung nicht halten und glichen die Gastgeber wenige Minuten Später wieder aus (29. Minute). In dieser Periode Wankten die Jungs gehörig und beflügelte Gastgeber konnten das nutzen und durch zwei schnelle Tore (33., 36.) erstmals in Führung gehen. Jetzt nahm Trainer Kasche die Auszeit um den Spielfluß der Chemnitzer zu brechen und unsern Jungs noch mal Feuer unterm Hintern zu machen. Feuer war dann zwar nicht im Schuss aber in der 40. Minute konnte Rasmus Wienemann den Torhüter überwinden und so zum psychologisch wichtigen Punkt verkürzen. Mit einem 3:4 aus unserer Sicht ging es in die Pause.
Den Aufschwung der letzten Minuten konnte mann sehr erfolgreich mit in das dritte Drittel nehmen und mit zwei Toren innerhalb der ersten Minute konnten Kleinhans und Kai Ehrenfried uns wieder in Führung bringen. Leider schafften wir es dann nicht noch mehr Profit aus der sich ergebenen Überlegenheit zu schlagen und so Kamen die Chemnitzer wieder ins Spiel. Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gleichen die Gastgeber dann auch aus um drei Minuten später in Überzahl auch noch in Führung zu gehen. Unsere Jungs ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und Daniel Plate konnte schnell wieder ausgleichen (54.). Auch eine Turbulente Schlussphase brachte keinen Sieger trotz Überzahl für Bremen, Penalty für Chemnitz (danke Timmy fürs halten!) und Unterzahl Bremen. Also ging es in die Verlängerung. Und hier gewann die Dizipliniertere Mannschaft. Nachdem die Chemnitzer abermals in Unterzahl geraten waren konnte Neitz in der sechsten Minute der Verlängerung den Extrapunkt sichern.

09_2012-Floorball-Eiche-Horn-Berlin-158 Nach dem Abendessen in Chemnitz ging es dann nach Dresden um am Sonntag ausgeschlafen gegen die Igels an zutreten. Ziel war es Trainer Kasche zu seinem Geburtstag drei Punkte zu schenken. Leider ging das aber gehörig in die Hose. Die Geschenke wurden eher an die Gegner verteilt. Schon nach wenigen Sekunden verlor Jan Paul Gerstorf den Ball im Aufbau und konnten die Dresdener in Führung gehen. Trotzdem waren unsere Herren spielbestimmend und konnten sich zurück arbeiten. 1:1 nach einem Tor von Weck hieß es nach 20 Minuten, einzig die Chancenverwertung war unzureichend. Aber mit zwei schnellen Toren jeweils zu Beginn der nächsten Drittel machten sich die Jungs das leben schwer. UNd letztendlich gelang es nicht die Individuellen Fehler, die sich anhäuften, wettzumachen durch eigene Tore obwohl die Möglichkeiten da waren.
Frustration und Unglaube wie es alles so schief laufen konnte waren zu sehen nach Ablauf. Aber wir haben ja noch ein Heimspiel um zu zeigen das es besser geht.

Es bleibt noch Marcel Westermann und Noah Ehrenfried zu danken, die an diesem Wochenende einen live Ticker für die Fans zuhause geführt haben. Wenn ihr nachlesen wollt wie unsere Talente mitgefiebert haben geht das hier:
Gegen Chemnitz.

Und gegen Dresden.

Statistiken von den Spielen gibt es auch in dieser Saison wieder auf statistik.floorball.de

Fotos von dem Spiel in Dresden stehen auf der Webseite der Igels Dresden

Das Nächste Heimspiel findet am 13.10. statt wenn der MFBC Leipzig zu Gast ist in der Berckstraße.

Eiche Marschiert in die erste Liga

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Ein Einstand nach Maß gelang dem TV Eiche Horn bei der Rückkehr in die erste Bundesliga. Zum Auftakt war die BAT Berlin zu Gast in der Berckstraße. Am Ende stand ein klarer und unangefochtener 10:4 Sieg zu Buche. Und damit gleich drei erste Ziele für die Saison erreicht, erstes Tor, erste Punkte und erster Sieg.

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©www.katrin-kieffer.de

Die Vorfreude aber auch die Anspannung waren groß vor dem ersten Saisonspiel. Es überwog aber der Wille zu zeigen, dass man in die Bundesliga gehört und sich mit den Mannschaften dort messen kann. Am Samstag schaffte Eiche Horn dies. Gegen die Gäste aus der Hauptstadt entwickelte sich von Beginn an ein flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das erste Tor der Bundesligasaison in der Berckstraße fiel aber für die Gäste und ausgerechnet durch den Ex-Bremer Helge Heitmann, der nach einem Freistoß den Ball aus dem Gewühl über Torhüter Timmy Lizotte spielen konnte (2. Minute). Es sollte die letzte Führung für die Gäste an diesem Tag bleiben. Das Tor war der Weckruf für die Bremer und mit zwei Toren innerhalb von 13 Sekunden (4.) glichen Till Geiler und Jan-Paul Gersdorf aus. Die Berliner konnten die Bremer Führung kontern (7.), ehe sich das Spiel beim Stand von 2:2 etwas beruhigte.
Zum Ende des ersten Drittels ging Eiche Horn durch Torben Kleinhans wieder in Führung. Dieser nutzte den Raum, der sich durch eine vier gegen vier Situation bot, zum Bogenlauf und überwand den gegnerischen Torhüter aus der Entfernung. Zuvor waren Geiler und ein Gegenspieler aneinandergeraten und wurden beide für zwei Minuten auf die Strafbank verdonnert.

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©www.katrin-kieffer.de

Das zweite Drittel stand ganz im Zeichen der Bremer. Erst konnte eine Unterzahlsituation überstanden werden (29.), um dann innerhalb von drei Minuten auf vier Tore Vorsprung davon zu ziehen. Zweimal Kleinhans (34.,37.) und einmal Kai Ehrenfried (36.) trafen. So stand es nach zwei Dritteln 6:2 für die Bremer.
Berlin begann das Schlussdrittel erwartet druckvoll. Bremen musste schnell in Unterzahl agieren, als die Schiedsrichter Gersdorfs Einsteigen bei einem Konter der Berliner mit einer Zwei-Minuten-Strafe ahndeten. Die Berliner konnten die Chance nutzen und auf 6:3 verkürzen, aber auch dies brachte Eiche Horn nicht aus der Ruhe und man nutzte die Räume der aufgerückten Berliner eiskalt um unerreichbar auf 9:3 davonzuziehen. Kleinhans (45.), Ole Neitz (51.) und Max Pelke (55.) trafen für die Bremer.

Ein weiterer Treffer gelang den Berlinern in Überzahl, nachdem Fabian Stüble einen Konterpass mit dem Arm stoppte (56.). Nur 17 Sekunden nach dem Gegentreffer stellte Frederik Garre mit dem Schlusspunkt die alte Differenz wieder her zum 10:4 (56.).
Der TV Eiche Horn kann zufrieden und mit gestärktem Selbstvertrauen auf die folgenden Herausforderungen in der Bundesliga schauen. Diese stehen nächste Woche an mit einem Doppelspieltag in Sachsen gegen Dresden und Chemnitz. Das Nächste Heimspiel findet am 13.10. statt, wenn der MFBC Leipzig sich in Traumabewältigungprobiert. Wir hoffen natürlich auf eine ähnlich spektakuläre Stimmung.

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X3M Berlin Open

Saisonvorbereitung mal in der Hauptstadt

X3M Berlin Open
Foto: floorballmagazin.de

Aufgrund des Ausfalls des Kölner Großfeldturniers in diesem Jahr trat Eiche Horn am vergangenem Wochenende bei den X3M Berlin Open an. Hier konnte man sich mit Internationalen Mannschaften so wie Konkurrenten aus der Bundesliga messen.

Die Gruppenauslosung hatte die Bremer schon in dieser Phase des Turniers mit einem besonderen Schmankerl belohnt nämlich einem Spiel gegen den UHC Grünenmatt aus der SML in der Schweiz.

Das Turnier begann am Freitag aber mit zwei Spielen gegen die anderen Gruppengegner aus Polen und Tschechien. Der Auftakt gelang nach Maß mit einem 3:0 Erfolg gegen die Mannschaft aus Tschechien. Und dies Obwohl man es bloß Sekunden vor Anpfiff in die Halle schaffte. Die Sensation passierte danach als die Polen von Absolvent Siedlec die Schweizer SML Mannschaft überraschte und einen 3:2 Erfolg verbuchte.
Das zweite Spiel gegen eben diese Polen verloren die Bremer aber leider mit 1:3 während der UHC Grünenmatt sich mit einem standesgemäßen 11:1 ins Turnier zurückmeldete. Den ersten Tag beendete man also auf dem 3. Platz in der Gruppe.
Ein Wermutstropfen war die Verletzung von Torhüter Timothy Lizotte der sich den Knöchel verstauchte als er über die Bande hüpfte. eine wahnsinns Rettungstat vollbrachte ohne Rücksicht auf das eigene Wohl.

Um ins Viertelfinale einzuziehen müsste musste man mindestens zweitbester dritter sein aus den drei Vierergruppen. Es würde also auf das Torverhältnis ankommen. Trotzdem wollte Eiche Horn sich im letzten Gruppenspiel gegen Grünenmatt nicht verstecken und bloß mauern. Trainer Andreas Kasche, der in Abwesenheit Daniel Teetz‘ die Mannschaft alleine begleitete, nutzte die Chance auch gegen einen starken Gegner eine bewegliche Verteidigung zu probieren.
Sofort wurde die technische Überlegenheit der Schweizer deutlich. Diese ließen denn Ball geduldig kreisen um Lücken in den Bremer Block zu reißen und dann direkt zu verwandeln. Eiche Horn hatte alle Hände voll zu tun um Gegentore zu verhindern und konnte sich nur selten und kaum dauerhaft befreien. Einzelne Tempogegenstöße gegen die aufgerückten Gegner boten aber doch Chancen auf eigene Treffer. Beste Chancen hatten Torben Kleinhans und Frederick Garre. Ersterer als ein solcher Gegenstoß nur durch eine Foulspiel verhindert wurde und Eiche Horn einen Penalty zugesprochen bekam. Leider ging der Ball knapp über die Latte, und auch in der folgenden Überzahl konnte Eiche keine zwingenden Chancen herausspielen. Garre wurde bei einem Konter schön von Kleinhans vor dem Tor freigespielt konnte den Ball aber nicht aus kurzer Distanz ins Tor lenken.
Am Ende lautete das Ergebnis 0:7 bei dem Klassenunterschied gerechtfertigt auch wenn den Bremern ein Ehrentreffer zu gönnen gewesen wäre.

Da die Tschechen auch ihr drittes Spiel verloren, war Eiche Horn dritter in der Gruppe und musste auf das Torverhältnis hoffen. Angesichts der vorangegangenen Niederlage war die Hoffnung nicht groß. Es stellte sich aber heraus, dass eine andere Mannschaft bei auch 3 Punkten zwei mal hoch verloren hatte und damit Eiche Horn mindestens zweitbester dritter wurde und somit das Viertelfinale erreicht wurde.

In diesem begegnete man am Nachmittag mit dem ETV Hamburg einem Bundesligakonkurrenten. Nach langer Wartephase waren diese wacher und setzten Eiche Horn von beginn an unter Druck. Es waren aber individuelle Fehler die das Spiel entscheiden sollten. Nach einem Freischlag für die Bremer in der gegnerischen Hälfte verlor Rasmus Wienemann den Ball durch einen Stockfehler und der ETV nutzte den Konter eiskalt. Das Spiel blieb weiter eng aber Eiche gelang es nicht gefährlich vor dem gegnerischen Tor in Erscheinung zu treten. Der Knackpunkt war wieder ein Freischlag in der Hälfte der Hamburger, diesmal aus der Ecke. Wienemann lief in den Slot konnte den Pass von Kleinhans aber nicht aufs Tor bringen und so konnten die Hamburger über die verwaiste Verteidigerposition in Überzahl kontern und ein Tor machen.

Jetzt wurde auch Louis Schaidl aus dem Tor genommen für den extra Angreifer. Helfen sollte es nicht mehr. Im Gegenteil: Fabian Stüble versprang als letzter Mann ein Ball und der lauernde Stürmer konnte den ball ins leere Tor lenken.

So stand man am Ende des zweiten Tages mit zwei Niederlagen und 0:10 Toren da. Das ärgerlichste waren eindeutig die nicht geschossenen Tore.

Am nächsten Morgen würde dann das letzte Spiel um einen geteilten 5. Platz stattfinden gegen den UHC Avry aus der 5. Schweizer Liga.

Am Abend konnte mann dann noch ein wenig Berlin zu erkunden und sich mit Berlins wohlmöglich größten Pizza stärken.

Das Spiel am nächsten Morgen begann schleppend, konnte aber letztendlich relativ ungefährdet 3:1 gewonnen werden. Damit konnten die Bremer die lange Heimreise angehen.

Es wurde viel taktisches ausprobiert an diesem Wochenende und genug Arbeit aufgedeckt für die nächsten Wochen bis zur Saisoneröffnung gegen die SG BAT Berlin am 15.09. um 18Uhr in der Berckstraße.

Dann gibt es auch endlich wieder regelmäßigere Neuigkeiten auf diesen Seiten also haltet die Augen offen oder folgt uns über die Sozialen Netzwerke.

Meisterschaft Verspielt

Der TV Eiche Horn konnte die gute Saison leider nicht mit der Meisterschaft der zweiten Liga bekrönen. Auch das zweite Spiel in der Serie gegen die SSF Bonn ging nach mehrfacher Führung verloren, 8:5 stand es am Ende.

Nach der unnötigen Niederlage vor zwei Wochen sollte in diesem Spiel konzentrierter aufgespielt werden und die Meisterschaft an diesem Wochenende gewonnen werden. Als drei Minuten vor Schluss der Ball zur Drei-Tore-Führung ins leere Tor rollte musste dieser Wunsch begraben werden. Auch ein aufbäumen der Bremer mit aller Macht konnte diesen Rückstand nicht mehr wettmachen.

Das Spiel begann gut mit einer schnellen Führung aber wieder konnte Eiche Horn diese nicht festhalten und ein vergleichbares Bild wie im ersten Spiel zeigte sich. Die Bonner waren zu häufig schneller am Ball und konnten aus kurzer Distanz einnetzten und ausgleichen. In Unterzahl konnten die Bremer noch einen Vorsprung vor der Pause erspielen.

Dieser Vorsprung wurde aber schon in den ersten achtzig Sekunden des zweiten Drittels von den Bonnern gedreht und Eiche lief zum ersten Mal in diesem Spiel einem Rückstand hinterher. Zu oft ging der Ball in der Vorwärtsbewegung an die Hoch stehenden Bonner verloren und konnte Eiche sein Spiel nicht in die Hälfte des Gegners verlagern. Noch vor der hälfte der Spielzeit konnte man den Spielstand aber wiederum drehen mit zwei Toren innerhalb drei Minuten zum zwischenzeitlichen 4:5. Zwei Gegentore vor Drittelende bedeuteten aber, dass Eiche im Schlussdrittel einem Rückstand wettzumachen hatte.

Als kurz nach Beginn des dritten Drittels den Bonnern auch noch ein weiterer Treffer gelang wurde es extrem schwer für die Bremer um gegen die stark verteidigenden Gegner Chancen zu erarbeiten. Wütende Angriffe läuteten die Schlussoffensive ein, ohne Erfolg. Auch das Auswechseln des Torhüters half nicht mehr um die Niederlage abzuwenden.

Die Saison für den TV Eiche Horn ist noch nicht vorbei denn es wartet noch der Höhepunkt des Final Fours in Hamburg. Um nicht in Phrasen zu versinken die doch keinen Trost spenden können schließe ich mit einem Zitat des großen Philosophen Rocky Balboa. “Es geht nicht darum wie hart man zuschlägt es geht darum wie hart man getroffen werden kann und trotzdem weiter vorwärts geht.” In diesem Sinne gilt es für Bremen die Zeit zum Final Four zu nutzten weiter zu gehen und als stärkere Mannschaft dort zu zeigen was man wert ist.

TV Eiche Horn Bremen:
Fabian Stüble, Sönke Schäfer, Daniel Plate, Robert Naguschewski, Torben Kleinhans, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Max Pelke, Kai Ehrenfried, Rasmus Wienemann, Bastian Barthel, (C) Ole Neitz, (T) Timothy Lizotte. Trainer: Andreas Kasche.

Eiche vergibt erste Chance

Der TV Eiche Horn konnte sein treues Heimpublikum im ersten Spiel der best-of-three Serie um die Zweitligameisterschaft nicht mit einem Sieg belohnen. Man musste dich dem im Abschluss erfolgreicheren und hart arbeiteten Gegner aus Bonn mit 7:10 geschlagen geben. Damit endet eine Serie von über 700 ungeschlagenen Spielen in der Berckstraße. Der Gegner bei der letzten Niederlage waren eben diese Bonner.

Es bot sich ein von Beginn an ein schnellen hin und her auf dem Feld mit Chancen auf beiden Seiten. Ein frühes Tor für Eiche in der 5. Minute konnten die Bonner aber mit 2 Toren im ersten Drittel kontern. Damit ging dieses Drittel 1:2 verloren. Auch weil die Bremer zwei mal freistehend bloß das Torgestänge trafen und auch andere gute Chancen fahrlässig vergaben.

Das zweite Drittel begann Eiche Horn sturmvoll und konnte das Spiel schon in der ersten Minute de Drittels ausgleichen. Die Unordnung in der Abwehr und der fehlende letzte Wille in Zweikämpfen sorgten aber weiter für gefährliche Situationen vor dem Bremer Kasten. So dauerte es auch nicht lange ehe die SSF Bonn wieder in Führung gehen konnten. Von Resignation war bei den Bremern aber nichts zu spüren, auch probierte man nicht bloß mit dem Kopf durch die Wand zum Erfolg zu gelangen, wie noch gegen Leipzig. Innerhalb von zwei Minuten drehten die Bremer das Spiel zum 4:3 Zwischenstand. Auch der Ausgleich der Bonner konnte direkt wieder ein Tor entgegengesetzt werden zum 5:4 Pausenstand.

Das letzte Drittel begann wie das vorherige mit einem schnellen Tor der Bremer, gleich gefolgte von einem weiteren Treffer zum 7:4. Als Antwort nahmen die Bonner ihre Auszeit und bliesen zum Gegenangriff. Zwei schnelle Gegentreffer für die Bonner verunsicherten die Bremer. Nach einem Haarsträubenden Fehlpass aus der Verteidigung fiel der 7:7 Ausgleich, bloß vier Minuten nach dem 7:4. Zwei Strafen gegen die Bremer konnte die Bonner Überzahlreihe nutzten zum 7:9. Mit dem Rücken zur Wand nahm Eiche Horn den Torhüter vom Feld und probierte mit sechs Feldspielern gegen Zeitweise bloß 4 Gegner die Verlängerung zu erzwingen. Das Glück war den Bremern aber nicht hold und so musste man eine Halbe Minute vor Schluss noch einen Treffer in das verwaiste Tor hinnehmen.

Letztlich gelang den Bonnern an diesem Tag einfach mehr. Sie nutzten ihre Chancen die man ihnen bot, was den Bremern nicht gelang. Letztendlich muss man diese Niederlange akzeptieren und als Ansporn nehmen um in zwei Wochen in Bonn erst das Entscheidungsspiel zu erzwingen und dann die Zweitligakrone zu erobern. Dann gilt es sich für diese Saison zu belohnen mit Willen, Spielfreude, Einsatz und etwas mehr Fortun.

TV Eiche Horn:
Frederik Garre, Daniel Plate, Robert Naguschewski, Torben Kleinhans, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Max Pelke, Rasmus Wienemann, Sönke Schäfer, Bastian Barthel, (C) Ole Neitz, (T) Louis Schaidl, (T) Timothy Lizotte. Trainer: Andreas Kasche.

Eiche zieht ins Finale der 2.Bundesliga ein

Eiche konnte nach dem Sieg in Leipzig zuhause Nachlegen. Foto: Stefanie Dabrowski - Unihockey-Portal.de

Der TV Eiche Horn wird wieder in der ersten Bundesliga vertreten sein. Mit einem 5:3 Sieg gegen den SC DHfK Leipzig gewinnen die Bremer die best of three Serie in zwei Spielen. Damit hält auch eine Serie des TV Eiche Horn, diese sind jetzt mehr als siebenhundert Tage ungeschlagen in der Berckstraße.

Nach dem letzten Heimspiel mit dem spektakulären Sieg gegen die Löwen Leipzig wollte man den Zuschauern natürlich gerne wieder ein schönes Spiel bieten. Dies gelang nur bedingt, da man sich wieder schwer tat mit dem Gegner. Ein wichtiger aber kein schöner Sieg war das Resultat.

Eiche Horn startete etwas träge in die Partie und das Aufbauspiel war zu zerfahren um viel Zählbares zu bringen. Der Gegner stand tief und lauerte auf Konter über schnelle Pässe auf die flinken Angreifer. Beinah wäre der Fehlstart perfekt gewesen aber ein Tor der Leipziger nach einem schnell ausgeführten Freischlags wurde aberkannt da der Freischlag am falschen Ort genommen wurde. Im Gegenzug gelang Eiche ein Tor durch Stephen Aboagye nach einer Schönen Kombination der Überzahlreihe Drittel zum 1:0 Pausenstand

Im Zweiten Drittel Fanden Die Bremer besser ins Spiel und konnten auch mehr Profit aus ihren Chancen schlagen. Das frühe 2:0 durch Basti Barthel konnten die Leipziger noch kontern aber drei weitere Tore durch Wienemann, Plate und Neitz brachten eine beruhigende 5:1 Führung nach zwei Driteln.

Das letzte Drittel bot dann wieder einmal die Möglichkeit der dritten Reihe ins geschehen einzugreifen. Robert Naguschewski konnte hier seine Rückkehr im Dress der Bremer feiern nach seinem Studienaufenthalt in Kanada. Leider lies Eiche Horn sich ein wenig mitreißen in der Frustration der Gegner so dass in diesem Drittel mehr Strafen als Tore notiert werden konnten. Den Anfang machten die Leipziger die die nunmehr zweite Strafe für das wegschlagen des Balls bekamen. Nach zwei schnellen Gegentreffern in der 48. Spielminute war es Rune Hiort der nach einem Foul den Schläger des Gegners wegschmiss und dafür eine persönliche Strafe bekam. Damit leistete er vor Allem seiner Reihe einen Bärendienst die nach nur wenigen Einsätzen nicht mehr Vollständig waren und sich ihre Trainingsjacken wieder anziehen mussten. Der Sieg war aber auch im weiteren Verlauf nicht mehr gefährdet.

Mit diesem Sieg zieht Eiche Horn nun in das Finale um die Zweitligameisterschaft ein. Hier geht es gegen die Dragons aus Bonn, die überraschend Döbeln im Halbfinale besiegen konnten. Das Nächste Heimspiel, gleichzeitig das letzte der Saison, findet am Wochenende des 31.3./1.4. statt, der genaue Termin wird bekannt gemacht sobald er fest steht.

Am Samstag wurde beim Bundesligaspiel in Wernigerode außerdem der Gegener der Bremer beim Final Four in Hamburg gelost. Eiche Horn bekommt es mit den Red Devils Wernigerode zu tun, dem amtierenden Deutschen Meister. Ein hartes stück Arbeit also.

TV Eiche Horn:
Frederik Garre, Noah Ehrenfried, Daniel Plate, Robert Naguschewski, Rune Hiort, Torben Kleinhans, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Max Pelke, Kai Ehrenfried, Rasmus Wienemann, Stephen Aboagye, Sönke Schäfer, Bastian Barthel, (C) Ole Neitz, (T) Timothy Lizotte

Eiche Horn schafft die Sensation

Der TV Eiche Horn schafft mit einer geschlossen Mannschaftsleistung die Pokalsensation des Viertelfinales. Harte Arbeit der Mannschaft und starke Nerven der zahlreichen Zuschauer kostete es um einen 7:6 Sieg nach Verlängerung zu schaffen. Eiche Horn kann jetzt für das Final Four in Hamburg planen.

Als das Spiel des Jahres wurde das Viertelfinale gegen den MFBC Leipzig angekündigt, und es heilt was es versprach. Die Anspannung, Nervosität aber vor Allem Vorfreude auf das Spiel herrschte in der ganzen Bremer Mannschaft. Nach vielen Spielen in der Favoritenrolle galt es nun als Underdog die Erstligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Die Ansage vor dem Spiel war klar „Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten und Genießen!“. Die Mannschaft konnte dies Umsetzten. Nicht zuletzt durch die grandiose Unterstützung der Zuschauer, mehr als 150 gesellten sich um das Feld in der Berckstraße. Die großartigen Plakate, die unsere Jugendmannschaften und Bekannte gemacht hatten, machten den besonderen Charakter des Spiels deutlich. Eiche Horn war nicht hier um sich zu verstecken sondern um mit allen Mitteln die Serie von 868 ungeschlagenen Tagen in der Berckstraße zu verteidigen.


Das Tempo der Partie war von Beginn an hoch und die Gäste machten sofort viel Druck auf die Bremer Spieler. Eiche Horn konnte aber dagegen halten und mit viel Einsatz dem Erstligaverein Paroli bieten. Nach nur etwas mehr als zwei Minuten nach Anpfiff gerat Eiche Horn dann aber doch in Rückstand als ein Bogenlauf schnell abgeschlossen wurde und Timmothy Lizotte im Tor der Bremer am kurzen Pfosten überrascht wurde. Der Favorit schien seiner Rolle gerecht zu werden aber Eiche Horn zeigte Moral und konnte jetzt auch mehr Akzente nach vorne setzten. In der fünften Minute zahlte sich die Offensivarbeit dann aus als Ein Leipziger Verteidiger für seinen Torwart mit dem Arm klärte und die Schiedsrichter auf Penalty entschieden. Basti Barthel nahm die Verantwortung auf sich um gegen den eigens für den Penalty eingewechselten Torwart anzutreten. In bekannter Kaltschnäuzigkeit lochte er trocken mit einem Handgelenkschuss ein.
Und Eiche Horn arbeitete weiter. Sie blockten Schussversuche am laufenden Band. Was die Verteidigung nicht abfangen konnte Rettete Lizotte oder der Pfosten. Nach vorne war Eiche Horn vor allem durch schnelle Gegenstöße gefährlich. Im Abschluss hatte man aber noch nicht so viel Glück. Als sich die Meisten schon darauf eingestellt hatten das das Drittel 1:1 enden würde war es einer dieser Gegenstöße die Sönke Schäfer auf Vorlage von Torben Kleinhans drei Sekunden vor Drittelende zum 2:1 Pausenstand nutze. Leipzigs Torjäger Julle Sumen hatte genug gesehen und ging direkt vom Feld in die Kabine.


Eiche Horn merkte das diese Leipziger schlagbar waren und so begann man das zweite Drittel mit breiterer Brust. Das Spielgeschehen blieb ähnlich. Die Gäste setzten jetzt nicht mehr ständig hohen Druck sondern eher punktuell. Ballbesitz war zum größeren Teil bei den Leipzigern aber Bremen konnte sich immer wieder befreien und Nadelstiche setzten. Und schon vier Minuten nach Wiederanpfiff war es erneut Barthel der den gegnerischen Torwart überwinden konnte. Selbst eine Unterzahlsituation, zwei Minuten wegen hohen Schlägers für Stephen Aboagye, konnte unbeschadet überstanden werden.
Als Kleinhans dann auch noch das 4:1 erzielte in der 29. Minute lag die Sensation in der Luft. Der MFBC Leipzig konnte in der Folge noch auf 4:2 verkürzen doch die Gäste wurden nervös. Eine Minute vor Drtittelschluss bekam Eiche Horn noch die Möglichkeit in Überzahl den Vorsprung auszubauen. Die Chance konnte aber leider nicht genutzt werden.

Auch die erste Minute des dritten Drittels die noch in Überzahl gespielt werden durfte konnte nicht in zählbares umgesetzt werden. Der Gegner machte jetzt noch einmal richtig Druck und wurde dafür belohnt mit dem 3:4 Anschlusstreffer. Als Eiche Horn erneut in Unterzahl geriet nutzten die Leipziger die Möglichkeit eiskalt um den Ausgleich zu erzielen. Das Spiel war wieder vollkommen offen. Im Gegensatz zu anderen Spielen in der Saison lies man sich aber nicht verrückt machen und machte weiter so wie es bisher erfolgreich war. Arbeiten, arbeiten. Die Mühen sollten belohnt werden und mit schnellen Treffern durch Barthel und Ole Neitz konnte wieder ein zwei Tore Vorsprung erarbeitet werden. Doch Leipzig konterte, mit zwei Toren innerhalb von gut einer Minute hatte man Wieder ausgeglichen. Beim Stand von 6:6 rette zum wiederholten Male Lizotte und die Latte die Bremer in die Verlängerung.


In dieser merkte man den Leipzigern die Frustration an. Wütend rannten sie gegen die aufopferungsvolle Verteidigung der Bremer an. Für die Bremer glücklich probierte man es vor allem mit dem Kopf durch die Wand anstelle von klugem Zusammenspiel und so hielt man dem Druck stand. Des weiteren schwächten der Gegner sich selbst durch überflüssige Strafen die erste in der 66. Minute konnte noch nicht genutzt werden. Als aber in der 69. ein zweiter Leipziger Spielr auf die Strafbank musste konnte der Vorteil genutzt werden. Mit noch 11,6 Sekunden auf der Uhr war es Barthel der sein viertes Tor machen konnte und die Halle zum ausrasten brachte. Die Sensation war geschafft.

Ein großartiges Spiel in einzigartiger Atmosphäre, der große Dank gilt den vielen Zuschauern für die großartige Unterstützung und Andreas Blankenstein als Hallensprecher. Enden möchte ich mit einem Wunsch zur schnellen Genesung an Max Pelke der leider nicht am Samstag dabei sein konnte, Gute Besserung, Max.

Das nächste Heimspiel ist am 17.3. um 18:0Uhr im Halbfinalrückspiel um den Erstligaaufstieg. Bis dann.

Dies konnten man an anderer Stelle über die Pokalsensation lesen:

Weser Kurier:
“Elf Sekunden wären in der maximal zehnminütigen Verlängerung (Sudden Death) noch zu spielen gewesen, als Bastian Barthel nach Vorarbeit von Ole Neitz den siegbringenden siebten Treffer erzielte und damit das drohende Penaltyschießen verhinderte. Danach gab’s kein Halten mehr: Spieler und Verantwortliche des TV Eiche Horn verschwanden in einer riesigen Jubeltraube und wurden von den rund 170 lautstarken Anhängern frenetisch gefeiert.”

Floorballmagazin.de
“Leipzig hatte zwar zwischenzeitlich Gas gegeben – glich auf 4:4 und nach einem zwischenzeitlichen 4:6 auch noch auf 6:6 aus – in der Verlängerung war es aber Basti Barthel der mit seinem vierten Treffer den MFBC aus dem Pokalrennen knockte. Der 20-jährige Hanseate überstrahlte an diesem Abend auch Leipzigs Torgaranten Julle Sumen, dessen drei Tore nicht ausreichten.”

Unihockey-Portal.de
“Bremen wiederholt ihr Viertelfinale aus der Premierensaison des Floorball Deutschland Pokals 2007/2008 – damals noch DUB-Pokal. Erneut schaffen sie im Viertelfinale die Sensation, an die kaum jemand glauben wollte, außer den Bremern selbst. Erneut lösen sie im Viertelfinale in der Overtime das Ticket für das Halbfinale durch einen Sieg gegen die Löwen vom MFBC Leipzig.”

Floorball Deutschland
“Den großen Coup landete auf den letzten Metern zum final4 der TV Eiche Horn Bremen. Der Zweitliga-Aufstiegsaspirant beförderte den Meisterschaftsmitfavoriten MFBC Löwen Leipzig mit 7:6 aus dem Pokaltitelrennen.”

TV Eiche Horn:
Bastian Barthel(4,0), Sönke Schäfer(1,2), Torben Kleinhans(1,1), (C) Ole Neitz(1,0), Daniel Plate(0,1), Fabian Stüble, Frederik Garre, Noah Ehrenfried, Rune Hiort, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Kai Ehrenfried, Rasmus Wienemann, Stephen Aboagye, (T) Louis Schaidl, (T) Timothy Lizotte. Trainer: Andreas Kasche.

TV Eiche Horn – MFBC Leipzig 7:6 (2:1,2:1,2:4,1:0)

2:13 Tor 0:1 Christian Faber (Leipzig)
4:31 Tor 1:1 Bastian Barthel
19:57 Tor 2:1 Sönke Schäfer (Torben Kleinhans)

24:12 Tor 3:1 Bastian Barthel (Ole Neitz)
25:06 Strafe 2′ Stephen Aboagye
28:34 Tor 4:1 Torben Kleinhans (Sönke Schäfer)
33:29 Tor 4:2 Julle Sumen (Peter Dietel) (Leipzig)
39:05 Strafe 2′ Christian Fritsche (Leipzig)

42:58 Tor 4:3 Gunnar Pause (Christian Fritsche) (Leipzig)
47:10 Strafe 2′ Bastian Barthel
47:45 Tor 4:4 Julle Sumen (Peter Dietel) (Leipzig)
50:18 Tor 5:4 Bastian Barthel (Daniel Plate)
53:03 Tor 6:4 Ole Neitz (Sönke Schäfer)
54:41 Tor 6:5 Julle Sumen (Peter Dietel) (Leipzig)
55:44 Tor 6:6 Peter Dietel (Julle Sumen) (Leipzig)

65:20 Strafe 2′ Peter Dietel (Leipzig)
68:27 Strafe 2′ Mattias Persson (Leipzig)
69:49 Tor 7:6 Bastian Barthel

Auf zur Kür

Liga 2: war schön, aber nun soll der Aufstieg her!

Der TV Eiche Horn gewinnt auch das Letzte reguläre Saison Spiel und führt nun mit elf Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierten SSF Bonn und einem Torverhältnis von plus 87 die Abschlusstabelle an. Jetzt warten Pokal und Play-Offs auf den TV Eiche Horn.

Zum Abschluss der regulären Saison kam der SSC Hochdahl zu Besuch nach Bremen. Aufgrund eines Kaders in voller Stärke konnte der TV Eiche Horn erstmals in dieser Saison mit drei Blöcken spielen. Dies Zeichnete sich im Spielverlauf durchaus aus, da der SSC Hochdahl mit hohem Einsatz und Laufpensum antrat. Angespornt von den mitgereisten Zuschauern begannen die Hochdahler aggressiv und überrumpelten die Hausherren damit sichtlich. Es brauchte einige Wechsel bis die Bremer sich auf den Gegner eingestellt hatten. Leider hatte der Gegner mit einem Doppeltreffer in der vierten Minute innerhalb von neun Sekunden Eiche zu diesem Zeitpunkt schon in Rückstand gebracht. Als man das Tempo angenommen hatte wurde die Überlegenheit des Tabellenführers aber ersichtlich. Vier Tore der Bremer noch bevor zehn Minuten Gespielt waren sorgten für den 4:2 Pausenstand.

Unverändertes Bild im zweiten Drittel. Eiche Horn hatte klare Feldüberlegenheit lies aber die Kaltschnäuzigkeit anderer Spiele missen. Dank kämpfender Gegner, eines hart arbeitenden Torhüters und Ungenauigkeiten der Bremer konnten auch dieses Drittel nur vier Tore geschossen werden.

Das Schlussdrittel hatte es dann noch mal in sich. Den ermüdeten Gegner konnten die drei Bremer Blöcke jetzt erfolgreicher ausspielen und Chancen besser nutzten. Fünf weitere Tore innerhalb der ersten zehn Minuten des Drittels konnten erzielt werden. Dann wurde es kurz noch einmal hektisch als nach einem Duell mit Stephen Aboagye der Gegnerische Spieler unglücklich über die Bande sprang und sich dabei Verletzte. Anstelle eines Unterzahlspiels wurde aber zwei Minuten vier gegen vier gespielt, da nebst Aboagye, für das Duell, einer Hochdahler Spieler sich derart bei den Schiedsrichtern beschwert hatte das er auf der anderen Seite des Spielsekretariats Platznehmen durfte. Das Mehr an platz auf dem Feld kam den Bremern zugute und so konnten diese anderthalb Minuten später erneut ein Tor erzielen. Zwei Treffer folgten noch ehe das Spiel zu Ende ging, Endstand 16:2.
Dies endete mit einer unschönen Randnotiz. In der letzten Sekunde des Spiels bekam Till Geiler auf Seiten der Bremer noch eine 2-Minuten Strafe nach einem harten Einsteigen. Ein Spieler des Gegners ließ sich im Gegenzug zu einer Tätlichkeit hinreißen und wurde Folgerichtig mit Rot vom Platz gestellt.

Jetzt gilt es für Eiche Horn mit voller Konzentration in die Play-Offs zu gehen und den Aufstieg in die erste Liga zu sichern. Vorher wartet noch ein weiterer Leckerbissen mit dem Viertelfinale im Pokal gegen den MFBC Leipzig am kommenden Samstag, 18Uhr Berckstraße.

In den Play-Offs geht es dann gegen den SC DHfK Leipzig ab dem 10.3. in einer Best-of-Three Serie. Als erste der Nord/West Staffel hat Eiche Horn Heimvorteil und somit wird das erste Spiel auswärts sein. Das Zweite Spiel am 17.3. 18Uhr in der Berckstr., und falls nötig ein drittes Spiel am 18.3. auch in der Berckstr., sind dann die entscheidenden Heimspiele um den Aufstieg. Wie immer hoffen wir auf zahlreiche Unterstützung.

TV Eiche Horn
Fabian Stüble, Frederik Garre, Noah Ehrenfried, Daniel Plate, Rune Hiort, Torben Kleinhans, Jan Paul Gersdorf, Till Geiler, Max Pelke, Kai Ehrenfried, Rasmus Wienemann, Stephen Aboagye, Sönke Schäfer, Bastian Barthel, (C) Ole Neitz, (T) Louis Schaidl, (T) Timothy Lizotte

TV Eiche Horn – SSC Hochdahl 16:2(4:2,4:0,8:0)
3:06 Tor 0:1 SSC Hochdahl
3:15 Tor 0:2 SSC Hochdahl
4:28 Tor 1:2 Torben Kleinhans
5:25 Tor 2:2 Frederik Garre (Noah Ehrenfried)
7:06 Tor 3:2 Stephen Aboagye
8:36 Tor 4:2 Kai Ehrenfried (Torben Kleinhans)
29:55 Tor 5:2 Stephen Aboagye (Ole Neitz)
31:35 Tor 6:2 Kai Ehrenfried (Torben Kleinhans)
32:38 Tor 7:2 Stephen Aboagye
34:05 Tor 8:2 Noah Ehrenfried (Fabian Stüble)
35:55 Strafe 2′ SSC Hochdahl
40:22 Tor 9:2 Stephen Aboagye (Ole Neitz)
41:03 Tor 10:2 Jan Paul Gersdorf (Sönke Schäfer)
43:14 Tor 11:2 Fabian Stüble (Noah Ehrenfried)
46:25 Tor 12:2 Kai Ehrenfried (Torben Kleinhans)
49:15 Tor 13:2 Till Geiler (Torben Kleinhans)
49:31 Strafe 2′ Stephen Aboagye
49:31 Strafe 2′ SSC Hochdahl
51:03 Tor 14:2 Jan Paul Gersdorf (Till Geiler)
58:29 Tor 15:2 Bastian Barthel (Daniel Plate)
59:48 Tor 16:2 Eigentor
59:59 Strafe 2′ Till Geiler
59:59 Strafe Rote Karte SSC Hochdahl

Viel Krampf und kuriose Tore am Wochenende in Hessen

Endlich wieder heile: Jan Paul Gersdorf // Foto: www.katrin-kieffer.de

Ein Mühseliges Wochenende mit einer langen Reise nach Hessen liegt hinter Eiche Horn von welcher die Bremer aber sechs Punkte mit an die Weser brachten. Dabei hatte alles so gut begonnen. Aber der reihe nach.

Am Samstag stand das Spiel gegen die SG Erlensee Mainz in Erlensee an. Gegen den siebten der Tabelle sollte ein klarer Sieg her. Nachdem letzte Woche die Spitzenposition in der Tabelle gesichert wurde wurde diese Woche dem gesamten Kader mehr Einsatzzeit gegönnt. Frederik Garre machte sein erstes Spiel für Eiche Horn, Jan Paul Gersdorf konnte nach überstandener Verletzung und gutgegangenem Kurzeinsatz letzte Woche wieder von Beginn an spielen und Noah Ehrenfried bekam die Chance endlich über 60 Minuten zu spielen.
Das Spiel begann mit Glück für die Bremer als der gegnerische Torwart einen Ball zu seinen Verteidigern hinter dem Tor ab legen wollte. Er verschätzte sich dabei aber über die Position seines Tores und rollte den Ball vollkommen unbedrängt in den eigenen Kasten zum 1:0 (2.Minute).Es dauerte weitere sechs Minuten bevor Eiche seine Chancen selbst nutzen konnte und Till Geiler in Überzahl das 2:0 markierte(8.). Jetzt war der Knoten geplatzt und Noah Ehrenfried(9.) konnte mit seinem ersten Tor in der 2. Bundesliga den Vorsprung weiter ausbauen. Ole Neitz(14.) in Überzahl, wieder N. Ehrenfried(15.) und Fabian Stüble(17.) trafen in der Folge zum 6:0 Pausenstand. Spieler des Drittels war nebst N. Ehrenfried, Torben Kleinhans der vier der sechs Tore vorbereitete.
Im zweiten Drittel kam Louis Schaidl zum Einsatz im Tor für Eiche Horn. Und die Bremer machten da weiter wo sie aufgehört hatten. Schnelle Tore von Kai Ehrenfried(22.), Kleinhans(24.), Gersdorf (25., überzahl) und Daniel Plate (26.) sorgten schon vor der Hälfte der Spielzeit für ein zweistelliges Ergebnis. Dieses täuschte über eine schwaches Abwehrverhalten hinweg. Das noch kein Gegentor gefallen war war sowohl der fehlenden Präzision der Mainzer als der guten Leistung der Torhüter geschuldet. Mit dem 10:0 Vorsprung im Rücken lies Eiche Horn sich das Heft aus der Hand nehmen und zu schwachem Abwehrverhalten kamen jetzt auch noch Unkonzentriertheiten und Frustration. Drei Tore mussten die Bremer noch in diesem Drittel hinnehmen obwohl man das Spielgeschehen hätte kontrollieren müssen. in der 38. Minute gelang Gersdorf dann der finale Treffer des Drittels zum 11:3 Pausenstand.

Alle Vornehmen im letzten Drittel noch mal alles besser zu machen konnten leider nicht umgesetzt werden und so verlief das dritte Drittel wie das zweite aufgehört hat. Wiederum drei Gegentore musste man hinnehmen und konnte selber kein einziges Tor mehr schießen. Es bedurfte ein wenig Aufarbeitung durch die Mannschaft nach diesem Frustrierenden Ende bevor man sich aufmachte nach Frankfurt zum Quartier für die Nacht bevor am Sonntag Butzbach wartete.

Vom Moment in dem Eiche in der Halle im pittoresken Butzbach ankam war deutlich das dies ein anderes Spiel werden würde. Die Heimmannschaft hatte sich sichtlich mühe gegeben dem Spiel einen Professionellen Rahmen zu geben und brannte darauf dem Publikum einen erbitterten Kampf um die Punkte zu bieten.

Das Spiel wurde aus Bremer Sicht unerwartet Spannend gegen gut spielende und hart kämpfende Butzbacher. Diese übten das ganze Spiel über schon in der Hälfte von Eiche Horn Druck auf den Gegner aus. Eiche hatte sichtlich Schwierigkeiten damit an diesem Sonntag. Immerhin begann man das Spiel um einiges konzentrierter und nahm die Duelle besser an.

In der sechsten Minute gelang Till Geiler dann der Eröffnungstreffer und wieder Geiler war es der in der 15. Minute nachlegen konnte zum 2:0. Der Gegner aus Butzbach konnte diesen Treffer aber Kontern und schnell den Anschluss wieder herstellen. Eiche lies sich nicht aus der ruhe bringen und nur 16 Sekunden nach dem Gegentreffer war es Stüble der den alten Vorsprung wiederherstellte. Damit endete das Drittel 3:1 aus Sicht der Bremer.

Die Hessen kamen hochmotiviert aus der Kabine und erwischten den besseren Start. Ein schnelles Tor in der 24. Minute stellte den Anschluss wieder her. Eiche Horn lies sich in dieser Phase zu sehr das Spiel der Butzbacher aufdrängen und konnte seine technische Überlegenheit nicht auf dem Feld umsetzten. Ein Doppelschlag in der 28. Minute und schon hatten die Butzbacher das Spiel gedreht. Angespornt von der Führung ging ein Butzbacher etwas übermotiviert in einen Zweikampf und kassierte dadurch die erste Strafe in diesem Spiel für überharten Körpereinsatz, damit endete die ereignisreiche 28. Spielminute. Das, an diesem Wochenende sehr effektive, Überzahlspiel Eiche Horns brauchte nur 20 Sekunden um den Ausgleich zum 4:4 zu erzielen, wieder war es Geiler der traf.
Geiler war es auch der einige Minuten später seinerseits für auf die Strafbank musste, wegen stoßens. Ein Einschätzungsfehler im Unterzahlspiel und schon lief Eiche wieder einem Rückstand hinterher(32.). Das hin und her sollte aber noch nicht enden und in der 33. Minute konnte Stephen Aboagye wieder ausgleichen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels konnte Eiche Horn durch Neitz dann sogar wieder in Führung gehen, Pausenstand 6:5 für Bremen.

Butzbach kämpfte weiter aber weder der Heimmannschaft noch den Gästen gelang ein Treffer in den ersten Minuten des dritten Drittels in der 49. Minute gelang es dann aber Butzbach doch wieder den Ball im Bremer Tor unter zu bringen. Wieder dauerte es nur 20 Sekunden bis Bremen antworten konnte und Wienemann konnte aus kurzer Distanz ein Zuspiel von Neitz in die Maschen befördern. Es sollte der Siegtreffer sein. Butzbach rannte verzweifelt an aber es gelang kein Treffer mehr. Auf Seiten der Bremer gelangen die beruhigenden Treffer zum 8:6 (57.) durch Geilers vierten Treffer an diesem Tag und in der Schlussminute das Tor zum Endstand von 9:6 durch Wienemann. Dieser versuchte lediglich einen Ball in der Verteidigung zu klären und schlug diesen aus der eigenen Hälfte vor des Gegners Tor in der Hoffnung ein Mitspieler könnte ihn ergattern oder zumindest würde etwas Zeit vergehen. Der Ball sprang vor dem Torhüter auf und dieser konnten ihn nicht unter Kontrolle bekommen woraufhin der Ball über das Bein des Torhüters über die Linie rollte. Die Versuche den Ball zu kontrollieren kamen einen Bruchteil zu spät. Somit Endete das Wochenende wie es begann mit einem kuriosen Torwartfehler.
Das Spiel war viel spannender als erhofft und als nötig in Anbetracht der bisher gezeigten Leistungen. Aber Butzbach zeigte eine sehr couragierte Leistung und hatte damit großen Anteil an dem Spannenden Verlauf. Auch das Publikum zeigte Einsatz. Es ist N.Ehrenfried anzurechnen das er große Sorgen beim Publikum auslöste und sich auch von deren Schmährufen nicht aus dem Konzept hat bringen lassen. Vielleicht sollte sich das Publikum in Butzbach das nächste mal auf jemanden ihres chronologischem Alters richten.

Eine leichte Verbesserung vom Samstag auf den Sonntag war bei Eiche zu erkennen aber es besteht noch genug Luft nach oben für den Pokal und die Play-Off Halbfinales. Im Pokal geht es am 3.3. um 18Uhr gegen den MFBC Leipzig. Diese haben am vergangenen Wochenende den Serienmeister aus Weißenfels besiegt. Für einen Einzug ins Final Four müssen also alle Mann an Deck, also auch das Publikum. Wir freuen uns auf eure Unterstützung.

Am 11.3. beginnen dann die Play-Offs. Eiche Horn muss gegen den SC DHfK Leipzig ran. Es geht in einer Best of Three, also zwei Siege zum Weiterkommen, um den Aufstieg in die Bundesliga. Da diese aufgestockt wird, ist der Einzug ins Play-Off Finale gleichbedeutend mit der Aufstiegsberechtigung. Die Spiele zwei und, wenn nötig, drei werden in Bremen ausgetragen und zwar am 17. und 18.3. Auch dann hoffen wir euch Zahlreich begrüßen zu dürfen.

Am nächsten Wochenende (25.2.) steht noch das letzte Spiel der Rückrunde an wenn der SSC Hochdahl zu Besuch kommt die letztes Wochenende den SSF Bonn bis in die Verlängerung gezwungen haben. Anpfiff ist wie gewöhnlich um 18Uhr. Bis demnächst also.