Punktgewinn & Punktverlust

01.12.15

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Unser Herren hatten am vergangenen Wochenende die Dragons aus Bonn zu Gast. Der Absteiger aus Liga 1 und somit das Maß der Dinge. Gute Vorzeichen also für eine spannende Partie.

Auch wenn die beiden ersten Drittel relativ torarm waren so wurden die Zuschauer doch im letzten Drittel mit einem 6:6 am Ende belohnt. Und vermutlich mit ein paar mehr grauen Haaren ungewollterweise beglückt.

Der Reihe nach. Im ersten Drittel starten unsere Herren wie (fast) immer in dieser Saison mit drei Reihen und machten ordentlich Druck. Der Gegner fand zwar auch zu seinen Chancen, aber dieses Mal war unsere Mannschaft die erste, die in Führung gehen durfte. Der Gegentreffer kurz danach war ein Koriosum sondergleichen. Flo von Kroge stolpert und möchte den Ball liegend nicht mehr spielen, um eine drohende Zeitstrafe zu vermeiden. Der Gegner nimmt den Ball, bleibt aber an Timothy Lizotte im Bremer Tor hängen. Der Ball prallt zurück ins Feld, an einigen Bremern vorbei zum Gegner der den Ball etwas glücklich an unserem Goalie vorbeischieben kann. Ärgerlicher Ausgleich.

Im Zwischendrittel zeigt der offizielle Spielbericht keine Ereignisse. 0:0, aber dennoch ein taktisch anspruchsvolles und temporeiches Spiel mit vielen Kleinigkeiten neben dem Spiel mit Ball, die aber keiner Zeitstrafe zwingend bedurft hätten, aber durchaus das Spiel etwas gestört haben. Zwei Teams, die erfahren genug sind auf der Schneide zwischen Vergehen und hartem regelkonformen Spiel entlang zu balancieren.

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Block 3 mit David Ehrenfried und Denis Komarov überzeugten

Das letzte Drittel spielte man dann nur noch mit zwei Blöcken. Erst gehen unsere Jungs in Führung, um dann innerhalb von nicht ein mal 3 Minuten (!) in einen 2:5 Rückstand zu geraten. Der brandgefährliche Minutenschlaf, der manch einen Siegeszug schon an den Baum geführt hat.

Aber 2:5. Da war doch was. Zwei Wochen zuvor. Und auch dieses mal drehte man das Spiel soweit wieder auf, dass man im 6:5 Spiel noch zwei Tore erzielte und mit einem 6:6 in die Overtime durfte. Respekt. Dieser Wille sich zurückzukämpfen ist aller Ehren wert, aber die Minuten des Ausschlafens zuvor gegen eine solche Mannschaft, haben in den kommenden Partien definitiv kein Platz. Da muss man in jeder Sekunde des Spiels diesen Willen zeigen und nicht erst dann, wenn die Niederlage droht.

Overtime. Hin- und her…. Subjektiver Heimvorteil. Aber eben ohne Treffer, so dass des Spieles letzter Punkt unvergeben bleibt.

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Christian Weck wirbelte mal wieder ordentlich

Nun geht es am kommenden Samstag in Kaarst gegen Holzhüttgen, die sicherlich genauso hungrig sein werden wie die Bonner. Gut zu wissen, dass man einen Rückstand aufholen kann. Es gar nicht erst zu müssen, muss jetzt gelernt werden.

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