Mit wehenden Fahnen

24.04.15

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Rafal Fliegner war wieder eine Bank

Irgendwie möchte man sich einbuddeln. Man hat die Chance auf ein Finale und verpasst sie. Da fällt es einem als Schreiberling ungewöhnlich schwer etwas zu Papier zu bringen. Nun ja, Augen zu und durch…

Die Rückspiele des Halbfinales in der 2. Liga gegen den SC DHfK Leipzig sind nun vorbei und sie waren mit die besten Spiele, die Bremen je gesehen hat. Die Stimmung, der Kampf, die Spannung. Einfach Gänsehaut pur. Wer in Bremen und umzu sich zu den Floorballbegeisterten zählt muss dies miterlebt haben. Leipzig schafft den direkten Aufstieg in Liga 1. Gratulation.

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Coach Teetz fand die richtigen Worte und erzwang damit die Verlängerung

Wie und warum aber nun Leipzig den Sprung schafft und nicht unsere Mannschaft darüber sollen ein paar Zeilen geschrieben werden.

Samstag vor ein paar Wochen fand das 2. Halbfinalspiel in der Berckstrasse statt. Nach der unnötigen und bitteren 8:2 Niederlage in der ersten Partie war der Durst auf Rache enorm. So spielte man auch und nutzte die Fehler der Gegner aus und gewann verdient mit 7:1. Die Stimmung in der Halle: sagenhaft! Es knisterte auf dem Feld und auf den Bänken. Eine unglaubliche Stimmung, die auch im entscheidenden Spiel 3 weiter bestand hatte.

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Der Bremer Alptraum: Leipzigs Goalie Börner

Leider verpassten unsere Jungs im ersten Drittel die „Cobra“ Penzhorn in die Mangel zu nehmen. So konnten die Gäste früh eine 3 Tore Führung erzielen. Aber als im letzten Drittel beim Spielstand 1:4 die drohende Niederlage winkte, zeigten unsere Herren dass sie in der Lage sind auch Spiele zu drehen. Ausgleich. Wir waren am Drücker, in der Overtime standen die Leipziger mehrfach kurz vor dem K.O., ihr glänzend aufgelegter Torhüter rettete sie ins Penaltyschiessen. Und dort gewannen sie dann leider auch. Unsere Cointoss-Unhappy-End. Bitter. Echt bitter. Es war mehr drin.

Und auch wenn der bittere Geschmack der Halbfinalniederlage immer noch nach einigen Wochen nachwirkt, so ist doch etwas sehr besonderes geblieben. Man könnte das Gefühl haben einen Augenblick des Wachstums zu spüren. Die jungen Spieler haben ihre bittere Lektion erhalten und die alten Hasen sind um eine (weitere) Erkenntnis reicher. Erst die bittere Niederlage lehrt einem etwas Besonderes. Sie macht hungrig auf neue Aufgaben. Neue Ziele. Neue Saison. Alles auf Null.

In diesem Sinne: Der Mob hat Bock! Jetzt erst recht…

 

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