Revanche endet nach nur einer Minute

19.11.08

Am Samstag führen unsere Herren mit extrem dezimiertem Kader nach Leipzig für das direkte Rückspiel gegen den MFBC Löwen Leipzig.
Nach einem Spiel in dem Alles Erdenkliche schief ging war der Endstand 13:0 für die Löwen aus Leipzig.


Nach dem spannenden Spiel am vergangenen Sonntag, dass nur in der Schlussfase deutlich für Leipzig ausging, waren unsere Jungs heiß darauf die verlorenen Punkte wieder einzufahren.
Die Bedingungen waren jedoch alles andere als ideal. Nur 9 Feldspieler von denen grade mal 5 in der Woche beide Einheiten mit trainiert hatten und ein noch angeschlagener Torhüter. Zu dem waren die Hausherren nicht nur komplett sondern auch noch besser besetzt als im Hinspiel. Trotzdem waren die Bremer optimistisch hier wie am vergangenen Wochenende mithalten zu können.

Unsere Herren begangen mit einem ungewohnt defensiven System.. Da dies die falsche taktische Anweisung war erkannte Trainer Andreas Blankenstein bereits nach einer Minute als es zum ersten Mal für die Leipziger einschlug.
Wegen der geringen Spielerzahl war es nicht möglich in Blöcken zu spielen und so gab es neben der ungewohnten Taktik für unsere Jungs auch Abstimmungsschwierigkeiten untereinander.
In der ersten Viertelstunde schafften es die Leipziger insgesamt 6 Tore zu erzielen.
Obwohl es selten so viele Gegentore für unsere Jungs gibt können sie sich wegen insgesamt 5 Latten- oder Pfostentreffern mit einem 6:0 stand nach einem komplett verschlafenen ersten Drittel glücklich schätzen.

Nach der Pause stellten unsere Jungs wieder auf das gewohnte offensive System um, welche auch schnell Effekt zeigte. In den ersten zehn Minuten könnten die Bremer nicht nur mithalten, sondern waren auch phasenweise Spiel bestimmend. Nur ein Tor wollte trotz vieler guter Chancen nicht fallen.
„Es war wie verhext“ sagte Blankenstein nach dem Spiel „Das erste Drittel haben wir verschlafen, danach hatten wir einfach Pech“.
Nach Zehn gespielten Minuten im zweiten Drittel schafften es die Leipziger das Spiel wieder besser unter ihre Kontrolle zu bringen und erzielten bis zum Drittelschluss noch 3 weitere Tore.
Stand nach zwei Dritteln: 9:0.

„Man kann mal verlieren, dass gehört dazu. Auch solche Spiele“. Mit diesen Worten motivierte Andreas Kasche die noch sehr Junge Mannschaft im letzten drittel den Kopf nicht Hängen zu lassen und zu zeigen, dass man auch mal eine harte Niederlage einstecken kann.

Das dritte Drittel verlief ähnlich wie das Zweite. Die Bremer hatten einige gute Torchancen schafften es aber nicht diese zu nutzen, im Gegensatz zu den Leipzigern, die bis zum Schlusspfiff nach 4 Tore erzielten.

Positiv zu bewerten war einzig, dass unsere Jungs wie schon vergangenen Samstag gegen Hamburg komplett ohne Zeitstrafen ausgekommen sind und dass es laut Kasche besonders für die Jungen Spieler wichtig ist einmal ein schlechtes Spiel zu haben und „richtig aufn Sack zu kriegen“ und es schön ist, dass alle jetzt dieses Erlebnis gleichzeitig gemacht haben. Und nicht einzeln über die Saison verteilt.
Bleibt zu hoffen das sich das Bremer Lazarett bis kommenden Samstag wieder auf die Beine hilft und alle Spieler zum Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten aus Chemnitz wieder Gesund und Einsatzbereit sind.

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