Nächste Saison mit Trainer und neuen Spielern

17.05.03

Für die kommende Großfeldsaison hat sich unser Herrenteam nach einigen namenhaften Abgängen durch einige gute Spieler verstärkt und vor allem einen schweizer Coach verpflichten können. So steht der 20ig- köpfige Kader und wartet, hoch motiviert, auf den Trainingsbeginn am 1. Juni.

David Makin – Trainer

Der 34-jährige Dipl.-Ing. kommt aus der Schweiz und war früher Trainer vom Nationalliga A Team UHC Uznach (heute Jona-Uznach Flames in der NLB) und in der NLB von UHC Oberuzwil. Nebenbei hat er 5 Jahre lang die regionale U18 Auswahlmannschaften (Ost) trainiert. Er hat in der Ausbildungskommision (Ressort Trainerausbildung) des schweizer Unihockeyverbands mitgearbeitet und wird unserer Mannschaft bei einem großen Schritt behilflich sein.
Seine Trainiererfahrung stammt aber ursprünglich vom Fußball. Hier hat er fast ein ganzes Jahrzehnt als Trainer gearbeitet, ehe ihn das Virus Namens Unihockey erwischt hat.
Das sehr junge Team erhofft sich eine Menge von der Zusammenarbeit mit David Makin, ist bereits heute ungeheuer motiviert und möchte sofort mit dem Training beginnen.
Der Maschinenbauer kam aus beruflichen Gründen nach Bremen und arbeitet seit zwei Jahren bei Minolta.

David zum Team: „Meines Erachtens ein junges und entwicklungsfähiges Team, mit dem es durchaus möglich sein kann zum einen Erfolg zu haben und zum anderen für den Unihockeysport in Deutschland Impulse zu setzten. Hinzu kommt noch, dass es für mich persönlich eine interessante Herausforderung darstellt.“ Somit sind die Ziele des unglaublich ehrgeizigen Trainers klar gestellt.

Sönke Schäfer – Verteidiger (Infomatikstudent, 22 Jahre)

Sönke kommt vom Nachbarverein TB Uphusen und hat dort in der Regionalliga auf sich aufmerksam gemacht. Zum Glück für unser Team hat sich der spielkreative Verteidiger für unsere Mannschaft entschieden und wird der Defensive ordentlich unter die Arme greifen können.

Zum Team, Trainer, Erwartungen : “Entscheidend ist in erster Linie die Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung, aber natürlich auch der Erfolgswille der Mannschaft. Die Worte des Trainers zeigen eindeutig die Richtung an, in die es geht. Bis zum Saisonstart Anfang Oktober ist noch einiges zu tun.“

Daniel Teetz – Stürmer (Jurastudent, 22 Jahre)

Daniel wurde ebenso wie Sönke aus Uphusen vom Bundesligaruf angelockt und gehört jetzt schon zu den ehrgeizigsten und aktivsten Spielern. Man merkt ihm den Willen an, sich komplett auf das Haifischbecken Bundesliga einzulassen. In der Regionalliga war er mit Sönke eine gefürchtetes Duo, die einige Male die gegnerische Verteidigung schwindelig gespielt haben.

Ziele, Visionen: „Erstes Ziel ist es, sich ins Team zu integrieren. Ziel der Saison ist klar, die Meisterschaft, alles andere wäre Kinderkram, der Trainer hat klar das Finale der Playoffs als Ziel gesetzt, um dort dem amtierenden Meister Weissenfels das Genick zubrechen. Persönlich möchte ich hart an mir arbeiten und das möglichst auf hohem Niveau.“
Zum Trainer: „Sympathisch, leistungsorientiert und professionell.“
Stärken/Schwächen des Teams: Teamgeist, Ergeiz und Arbeitswille. Zu den Schwächen möchte ich nur sagen, dass es zu Saisonbeginn keine mehr gibt.“

Jan Ehmann – Tohüter (Schüler, 17 Jahre)

Jan Ehmann kommt aus der eigenen Jugend und hat sich in der Jugendliga einen Namen gemacht, als sehr ehrgeiziger, kompromissloser und flinker Torhüter. So ist die Nominierung für die Niedersächsische U19 Auswahl kein Wunder, und auch die Trainer der U19 Herrennationalmannschaft haben sich seinen Namen schon auf ihre Listen geschrieben. Er wird sich sicherlich schnell an das Tempo und die Begebenheiten in der Bundesliga gewöhnen und es wird spannend sein, wie er sich gegen die beiden erfahreneren Torhüter durchsetzt. Sein Trainingswille lässt auf vieles hoffen.

Abgänge

Leider wird unser Team aber auch 3 Spieler verlieren, dass sind zum einen Remo Schmutz, außerdem Anton Sefkow und John Bracker. Alle drei wechseln zum Aufsteiger ETV Hamburg und werden das Team dort ordentlich verstärken. Wir wünschen den drei für ihre weitere Zukunft alles gute und danken ihnen für einige schöne Tore und Momente.

Beim Weggang von Ludwig Schilling sind die Würfel noch nicht gefallen. Ursprünglich wollte der „Monsterverteidiger“ zum UC Heidelberg wechseln und in Stuttgart studieren, aber die neu geschaffenen Möglichkeiten in Bremen gehen an ihm nicht spurlos vorbei. Es darf noch gehofft werden.

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